Andreas Klamm ist Kandidat für die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz mit einer Assistenzhündin als Hilfe

Mainz / Ludwigshafen am Rhein. 25. November 2020. Bereits im Juli 2020 wurde auf dem Landesparteitag in Andernach Andreas Klamm als Kandidat für Listenplatz 20 für die Landesliste von DIE LINKE für die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz am 14. März 2021 gewählt und am 19. September 2021 darüber hinaus als Kandidat für den Wahlkreis 38 in Ludwigshafen am Rhein gewählt. Zum Wahlkreis 38 zählen unter anderem Mutterstadt, Dannstadt-Schauernheim, Böhl-Iggelheim, Limburgerhof, Neuhofen, Waldsee, Altrip, Rheinauen und weitere Gemeinden in der Vorderpfalz.

Andreas Klamm ist Journalist, Autor, Musik- und Medien-Produzent, staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger (Krankenpfleger) mit dreijähriger Ausbidung und Rettungssanitäter. Themen für die sich der soziale Aktivist und Gründer der Arbeitsgemeinschaft für Medien- und Hilfe-Projekte, Regionalhilfe. de (www.regionalhilfe.de) einsetzt sind unter anderem Teilhabe, Inklusion, Selbstbestimmtes Leben, soziale Sicherheit, soziale Gerechtigkeit, Pflege, Gesundheit, Medizin, Verständigung, Frieden, Freiheit, Dialog, die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, Grund- und Menschenrechte.

In der Folge mehrerer Erkrankungen und Unfälle ist Andreas Klamm seit 2014 schwerbehindert und kann nur noch kleine bis mittlere Strecken mit Gehstöcken laufen. Für die mittleren und längeren Wegstrecken ist Andreas Klamm auf die Hilfe eines Rollstuhls angewiesen und auf die Hilfe seiner ausgebildeten Assistenzhündin Ayla von der Hardt. “Behinderte Menschen werden oft in Gesellschaft und Poitik noch nicht einmal wahrgenommen. Daher sind mir die Themen Teilhabe, Inklusion und Selbstbestimmtes Leben besonders wichtig und ich möchte im Landtag von Rheinland-Pfalz den Anliegen, Bedürfnissen, Sorgen und Nöten von behinderten und schwerbehinderten Menschen eine Stimme geben und für die Anliegen der Menschen sprechen.”, erklärt der 52jährige.

Andreas Klamm ist Buch-Autor von 12 veröffentlichten Büchern in deutscher und englischer Sprache und Musik-Produzent und Komponist von insgesamt 16 veröffentlichten Musik-Alben je 14 Songs, die bei allen bekannten Diensten, wie Spotify, Amazon, Deezer, Tidal, Napster erhältich sind.

Andreas Klamm und Ayla von der Hardt. Andreas Klamm wurde am 4. Juli 2020 für Listenplatz 20 für die Landtagswahlen als Kandidat für die Landesliste von DIE LINKE gewählt und am 19. September 2020 als direkter Kandidat für den Wahlkreis 38, dazu zählen unter anderem Mutterstadt, Böhl-Iggelheim, Dannstadt-Schauernheim, Limburgerhof, Neuhofen, Waldsee, Otterstadt, Altrip. Foto: DIE LINKE

Weitere Themen für die sich Andreas Klamm engagiert sind: Tier- Natur- Umwelt- und Klimaschutz. “Eines meiner Musik-Alben “Green Fair For Justice” mit 14 Liedern ist komplett den Themenbereichen Tier- Natur- Umwelt- und Klimaschutz gewidmet.”, ergänzt Andreas Klamm im Gespräch.

Meine Assistenzhündin Ayla von der Hardt begleitet mich seit dem Jahr 2013 und hatte das Glück auch im Pflegeheim ausgebildet zu werden.

“Eine sichtbare Behinderung kann man nicht verstecken, ebenso wenig wie Gehstöcke und Rollstuhl und so stehe ich auch dazu, dass mir meine Assistenzhündin Ayla von der Hardt hilft und mich an alle Orte, auch zur Wahl als Kandidat für die Landtagswahlen auf einem Landesparteitag begleitet.”, erklärt Andreas Klamm. Es gäbe keinen Grund dafür die Assistenzhündin Ayla zu verstecken. Das gelte auch im Engagement für Politik, Menschen und selbstverständlich auch für die Kandidatur für die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz im März 2021.

Soziale Sicherheit in Corona Zeiten

Soziale Sicherheit in Corona Zeiten ist für Menschen, nach Auffassung von Klamm, ein besonders wichtiges Thema. Denn im Deutschland des Jahres 2020 sind behinderte und schwerbehinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt, speziell auch im Rollstuhl immer noch oft und in vielen Bereichen Chancen-los und komplett ausgeschlossen. Viele Unternehmen und Arbeitgeber, die ich kennenlernen konnte, empfinden Menschen mit Behinderung und Schwerbehinderung “immer noch als Belastung” und verzichten auf eine Einstellung. Das bedeute im Klartext auch, dass behinderten Menschen nicht selten die finanziellen Grundlagen zu einem Leben in Würde in Deutschland fehlen und dies obgleich die U.N. Konvention zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderung immerhin bereits seit 2009 ein Bundesgesetz ist.

Wer nicht ausreichend finanzielle Mittel zum Leben in Deutschland erhält, hat natürlich auch kein Geld für Hilfemittel, so sehr diese auch gebraucht werden.

“Die Realität und Praxis zwischen Anspruch in Sachen Teilhabe, Inklusion und Selbstbestimmtes Leben können sehr weit auseinander reichen. Es gibt viel Arbeit für DIE LINKE, die es im Landtag zu leisten gilt. DIE LINKE fehlt definitiv im Landtag von Rheinland und wird als starke Stimme für soziale Themen im Landtag und als starke soziale Opposition gebraucht. Umso mehr hoffe ich, dass möglichst viele Menschen DIE LINKE unterstützen und im März 2021 in den Landtag wählen werden.”, meint Andreas Klamm.

Seiner Überzeugung nach könnten mit der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens alle Menschen in Deutschland sicher durch die Corona-Krise geleitet werden.

Als Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 14. März 2021 für DIE LINKE wurden die Poitikerin Melanie Wery-Sims (Bernkastel-Wittlich) und der Politiker David Schwarzendahl (Frankenthal) auf Listenplatz 2 und Listenplatz 1 gewählt. Insgesamt gibt es 20 Kandidatinnen und Kandidaten für DIE LINKE für die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz.

Bürgersprechstunde via Telefon und Zoom-Videokonferenz

Bis zum 14. März 2021 bietet Andreas Klamm für Anliegen, Debatten und Diskussionen, täglich von Montag bis Samstag, 15.00 bis 21.00 Uhr Bürgersprechstunden via Tel. 0621 5867 8054 und Tel. 06236 48 929 74 und mittels Zoom Video-Konferenzen an und lädt zum Treffen via Internet ein.

Da aufgrund der Corona-Verordnungen persönliche Debatten und Treffen nicht möglich sind, bietet Andreas Klamm auch Online Chats bei regionalhilesozial, einen Social Media Network für soziale Medien- und Hile-Projekte, an: https://regionalhilfesozial.mn.co/members/5412626

Weitere Kontakt-Profile von Andreas Klamm

Twitter: http://www.twitter.com/AndreasKlamm

VK.com: https://vk.com/sozialelinke

VK.com: https://vk.com/andreaspklamm

Web-Seite: www.andreasklamm.de

WordPress Blog: https://andreasklamm.wordpress.com

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Landesliste für DIE LINKE in Rheinland-Pfalz für die Landtagswahlen am 14. März 2021: https://www.dielinke-rhlp.de/landtagswahl/kandidatinnen/landesliste/ Andrew P. Harrod

David Schwarzendahl, DIE LINKE: Ein Mann der für die Menschen und für soziale Sicherheit in Rheinland-Pfalz kämpft

Mainz / Frankenthal. 7. Oktober 2020. David Schwarzendahl ist mit Melanie Wery-Sims, Spitzenkandidat für DIE LINKE in Rheinland-Pfalz. Starke Stimmen für soziale Sicherheit und für Menschen werden im Landtag dringend gebraucht. Der Politiker weiß, vor allem in der Corona Krise brauchen die Menschen im Flächenland Rheinland-Pfalz soziale Sicherheit, das meint auch ausreichende finanzielle Mittel, damit eine sozio-ökologische Transformation für alle Menschen in Rheinland-Pfalz gut und gerecht gelingen kann.

“Wir sind knallharte Opposition in Rheinland-Pfalz. Man kann uns mit der SPD in Rheinland-Pfalz nicht in einen Topf werfen”, versichert David Schwarzendahl, DIE LINKE, der gemeinsam mit Melanie Wery-Sims, Spitzenkandidat für DIE LINKE in Rheinland-Pfalz ist und im März 2021 in den Landtag von Rheinland-Pfalz einziehen will. Foto: dsm

David Schwarzendahl reist regelmässig mehrere Tausend Kilometer mit der Bahn im Land Rheinland-Pfalz, ums ins Gespräch mit möglichst vielen Menschen vor Ort im gesamten Land Rheinland-Pfalz zu kommen. David Schwarzendahl ist ein Kämpfer für soziale Sicherheit, für Gerechtigkeit, für die Menschen im Land Rheinland-Pfalz. Die Stärken und Schwachstellen des Öffentlichen Personennahverkehrs in Rheinland-Pfalz kennt der Politiker aus Berufung in Frankenthal aus ganz praktischer Erfahrung. Der Spitzenkandidat setzt sich auch für einen kostenfreien und für alle Menschen frei zugänglichen, barrierefreien ÖPNV ein.

In seinem politischen Engagement nimmt er kein Blatt vor dem Mund und spricht auch komplexe Themen offen aus. Natürlich sei es auch wichtig sich an die Seite von Opfern von Gewalt oder auch Polizei-Gewalt zu stellen und auch Menschen eine Stimme im Landtag zu verleihen, deren Stimme im Landtag oft noch nicht einmal wahrgenommen wird. Der Kommunal-Politiker aus Frankenthal stellt klar: “Als DIE LINKE lehnen wir natürlich jede Form von Gewalt ab.” DIE LINKE stehe wie kaum eine andere Partei für Frieden, Verständigung und Dialog.

David Schwarzendahl ist persönlich ebenso aktiv in der Friedensbewegung: “Atomwaffen in Rheinland-Pfalz brauchen wir nicht.” Für die militärisch, genutzten Flächen will der Spitzenkandidat Konversions-Programme für eine künftige zivile Nutzung im Interesse aller Menschen. “Wir wollen, dass der Kriegsmittelpunkt aus unserem Bundesland verschwindet. Wir lehnen illegale Drohnen-Morde, die von Rheinland-Pfalz ausgehen konsequent ab.” Die Landesregierung in Mainz habe viel versprochen und viel versäumt. Die frei werdenden bislang, militärisch genutzten Flächen sollen künftig von den Menschen zivil genutzt werden können. Konversionsprogramme seien auch im Zusammenhang mit den Standort-Schließungen der Bundeswehr gut gelungen. Es gäbe die Perspektiven für die zivile Nutzung von bisher militärisch genutzten Flächen in Rheinland-Pfalz.

Soziale Ungleichheiten in Bildungs-Bereichen müssen abgeschafft werden

David Schwarzendahl und DIE LINKE haben für die Bildung in Rheinland-Pfalz einen gerechten Zukunftsplan. Schwarzendahl setzt sich für die “Abschaffung sozialer Ungleichheiten in allen Bildungs-Bereichen in Rheinland-Pfalz ein”. Alle Schülerinnen und Schüler brauchen vor allem im Bereich Home-Schooling digtiale Endgeräte für einen Online-Unterricht. Der Politiker will ein landesweites Förder- und Konjunkturprogramm installieren. Die Ausbildung, Fort- und Weiterbildungen der Lehrerinnen und Lehrer für die Digitalisierung im Bereich Bildung seien ebenso wichtig. Die Anschaffung von digitalen Endgeräten für Schülerinnen und Schülern dürfe nicht daran scheitern, weil die Eltern der Kinder in Armut leben und sich die Anschaffung digitaler Endgeräte nicht leisten können.

Soziale Sicherheit um eine sozio-ökologische Transformation für alle Menschen möglich zu machen

Spitzenkandidat David Schwarzendahl weiß, dass vor allem auch in Zeiten der Krisen von Corona oder drohender Weltwirtschafts-Krise, soziale Sicherheit und ausreichende, finanzielle Mittel für alle Menschen in einem Flächenland wie Rheinland-Pfalz wichtig seien. Soziale Sicherheit ist für alle Menschen im Land wichtig. “Die Menschen fühlen sich abgehängt, nicht wahrgenommen. Es ist eine Frage des Umgangs und des Respekts wie wir mit sozial und finanziell benachteiligten Menschen umgehen.”, ergänzt Schwarzendahl. DIE LINKE wolle sich stark machen für Teilhabe und gute Chancen für alle Menschen in Rheinland-Pfalz.

Durch die Corona-Krise lebe man in Rheinland-Pfalz in einem Land, mit unterschiedlichen Geschwindigkeits-Bewegungen. Es gäbe jene Gruppen, die in der Corona Krise sogar profitiert hätten, im Beispiel der Online-Versandhandel und jene Menschen, die in der Krise besondere Hilfe und Unterstützung brauchen. David Schwarzendahl setzt sich für soziale Sicherheit, soziale Gerechtigkeit für alle Menschen in Rheinland-Pfalz ein und das meint konkret auch Chancengleichheit für alle rund vier Millionen Menschen im Land.

Eine gerechte Verteilung finanziell, vorhandener Ressourcen von oben nach unten sei wichtig, um eine Verteilungsgerechtigkeit und soziale Teilhabe für alle Menschen in allen Bereichen in Rheinland-Pfalz zu gewährleisten.

Das komplette Sommer-Interview mit dem Spitzenkandidaten von DIE LINKE in Rheinland-Pfalz, David Schwarzendahl, ist beim SWR (Südwestrundfunk) in der Mediathek zu sehen und zu hören: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/sommerinterview-schwarzendahl-100.html

Die Landtagswahlen finden am 14. März 2021 statt. David Schwarzdahl und Melanie Wery-Sims wollen als Spitzenkandidaten gemeinsam mit 18 weiteren Kandidierenden aus Rheinland-Pfalz DIE LINKE in Rheinland-Pfalz in den Landtag bringen, um für die Menschen im Land “knallharte und gute Oppositions-Politik in Rheinland-Pfalz zu machen und sich für soziale Sicherheit und Gerechtigkeit für alle Menschen im Land stark machen.”

Themen, Anliegen und Lösungen stellt der Politiker David Schwarzendahl regelmäßig in seinem Blog bei http://davidschwarzendahl.blogspot.com vor. Andreas Klamm

Digitale Vernetzung: Einladung zur LAG Netzpolitik DIE LINKE in Rheinland-Pfalz

Ludwigshafen am Rhein/Mainz. 24. Februar 2020. Bereits am 15. Februar 2020 habe ich rund 50 Menschen bei der Regionalkonferenz Süd zur Vorstellung der Bewerberinnen und Bewerber für die Landesliste von DIE LINKE für die Landtagswahlenin Rheinland in Frankenthal in der Pfalz eingeladen die Neubelebung, Neugründung und Gründung der LAG (Landesarbeitsgemeinschaft) Netzpolitik DIE LINKE in Rheinland-Pfalz mitzugestalten und aktiv mitzuwirken. Seit Dezember 2019 bin ich einer der gewählten Sprecherinnen und Sprecher in der Bundesarbeitsgemeinschaft BAG Netzpolitik DIE LINKE – digitale Linke.

Der Themenkomplex Netzpolitik und Digitalisierung ist weitreichend und betrifft alle Lebensbereiche von Menschen, etwa in der Mobilität (Verkehr, Auto, Straßenbahn, Zug, Flugverkehr, Reisen mit weiteren Verkehrsmitteln), Gesundheit, Soziales, Medien, neue Medien, Kunst, Kultur, Infrastruktur, Finanzen, Politik, Gegenwart, Zukunft, Natur- Tier- Umwelt- und Klimaschutz, Universitäten, Bildung, Ausbildung, Europa, Deutschland, Rheinland-Pfalz, die Welt und viele weitere Bereiche.

Netzpolitik und alle verbundenen Themenbereiche sind zu wichtig und sehr ernst, so dass eine Vernachlässigung des Themenkomplex-Feldes oder Bereiches Netzpolitik und Digitalisierung keine Option ist. Als Mitglied von DIE LINKE, die wir uns üblicherweise in der Arbeit der Opposition befinden, genügt es natürlich, meiner Überzeugung entsprechend, NICHT nur Forderungen und Wünsche zu stellen, sondern es ist wichtig aktiv, sozial, solidarisch aktiv zu werden und verantwortungsbewusst zu handeln. In nicht wenigen Fällen und Situationen ist es auch wichtig, neue Impulse und Ideen zu schenken.

Daher lade vor allem ALLE MENSCHEN aus Rheinland-Pfalz, alle Genossinnen und Genossen von DIE LINKE in Rheinland-Pfalz, Schülerinnen, Schüler, Studentinnen, Studenten herzlich ein auch digital vernetzt, im Aufbau, der Neugründung und Gründung der LAG (Landesarbeitsgemeinschaft) DIE LINKE in Rheinland-Pfalz mitzuwirken und mitzugestalten.

 

Andreas Klamm: “Netzpolitik und Digitialisierung ist für alle Menschen auch in Rheinland-Pfalz wichtig”. Foto: oterapro

Da ich als Journalist, Autor, Moderator, Musik- und Medien-Produzent, Musiker, Fernseh- und Radio-Produzent mich bereits aus beruflichen Gründen mit dem Themenkomplex Netzpolitik und Digitalisierung oft Tag und Nacht beschäftigen darf, war es mir ein wichtiges Anliegen und selbstverständlich ist es dies auch weiterhin die Initiative für die Gründung einer LAG (Landesarbeitsgemeinschaft) Netzpolitik DIE LINKE in Rheinland-Pfalz zu wagen und “anzurollen”.

Die LAG Netzpolitik DIE LINKE in Rheinland-Pfalz denkt natürlich nicht nur über digitale Vernetzung nach, sondern lebt digitale Vernetzung ganz praktisch aus, Dank der Hilfe von Wachstumswende. Besonderer und herzlicher DANK möchte ich an das Team von Wachstumswende senden.

Warum ist auch digitale Vernetzung nicht nur in der LAG Netzpolitik DIE LINKE in Rheinland-Pfalz oder in DIE LINKE wichtig?

Wir alle werden zur Zeit Zeugen der sozio-ökologischen Transformationen und von Verkehrswenden und sicher kennt fast jeder inzwischen auch die Anliegen und Forderungen von Fridays For Future.

Digitale Vernetzung und Vermeidung von Verkehrsbelastungen

In der Verkehrswende genügt es sicher nicht nur vom Auto und Motorrad auf Straßenbahnen und Züge umzusteigen oder vom Flugzeug in die Deutsche Bahn umzusteigen. Denn Verkehr bedeutet Verkehr mit Belastungen für Menschen, Tiere und Umwelt. Woher mag wohl die Energie für Straßenbahnen, Elektro-Busse und Züge der Bahn stammen? Nicht selten auch aus Atomstrom bzw. aus Atomkraftwerken. Die Züge der Deutschen Bahn sind im Beispiel mit Stand von Februar 2020 keineswegs alle auf Solarstrom-Betrieb umgestellt.

Daher ist es auch ein berechtigter Gedanken-Ansatz, wie können wir Verkehr mit Hilfe des Einsatz technischer Hilfen, etwa Internet, Telefon, Telefonkonferenzen, Videokonferenzen generell vermeiden oder zumindest doch sinnvoll reduzieren. Rheinland-Pfalz ist ein großes Flächenland und kein vernünftig denkender Mensch würde erwarten, dass ein Student oder Mensch mit dem Fahrrad von Ludwigshafen am Rhein nach Mainz, Koblenz oder Trier fährt, da die Entfernungen für Fussgänger und Fahrrad-Fahrer zu weit sind, bei allem Engagement für klimaneutrale, verantwortliche Mobilität.

Daher glaube ich, ist es ein wichtiger Gedanken-Ansatz, Verkehr, soweit wie möglich zu reduzieren. Dies ist nicht immer möglich. Ein bis zweimal im Jahr sollte es natürlich auch ortsgebundene Mitglieder-Treffen in Ludwigshafen oder Mainz geben. Doch was die Arbeit im Bereich LAG Netzpolitik DIE LINKE in Rheinland-Pfalz anbelangt ist natürlich Tele-Arbeit, Arbeit im Home Office und Tele-Kooperation sinnvoll und möglich, im Beispiel via Internet, Telefon, Telefonkonferenzen, Videokonferenzen oder auch Konferenzen via Messenger-Diensten (Signal, Zoom und viele andere). Daher ist es auch beispielgebend nicht nur zu digitaler Vernetzung Referate zu halten, davon zu berichten, zu sprechen, schreiben und zu diskutieren, sondern digitale Vernetzung innerhalb und selbstverständich auch ausserhalb von Parteien und unserer Partei DIE LINKE kommunal, landesweit, bundesweit, Europa-weit und auch weltweit anzubieten und möglich zu machen.

Teilhabe und Digitale Vernetzung

Wenn wir an die Teilhabe, sozio-kulturelle, gesellschaftliche und politische Teilhabe aller Menschen denken, sollten wir bitte nicht vergessen, dass es behinderte und schwerbehinderte Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator gibt, die bereits aufgrund von Erkrankungen oder von Unfällen in einem Flächenland wie Rheinland-Pfalz leider oft von sozio-kultureller, gesellschaftlicher Teilhabe und von politischer Teilhabe komplett ausgegrenzt werden, weil diese Menschen weder über Verkehrsmittel noch über finanzielle Mittel verfügen, die es erlauben könnten, jeden zweiten oder dritten Tag von Stadt zu Stadt in Rheinland-Pfalz zu fahren.

Blicken wir etwas weiter, so gilt natürlich auch an Studentinnen, Studenten, Schülerinnen und Schüler, Rentner und Rentnerinnen zu denken oder Menschen mit wirtschaftlich, finanziell, begrenzten Möglichkeiten, die aufgrund finanzieller nicht ausreichender Budgets leider oft auch nicht in der Lage sind jeden zweiten oder dritten Tag von Stadt zu Stadt in Rheinland-Pfalz zu reisen oder zu fahren.

Internet, Telefonkonferenzen, Videokonferenzen oder Konferenzen via Chat-Messenger Diensten unterschiedlicher Art erlauben auch Menschen ungeachtet der Herkunft mit erheblich stark, eingeschränkten finanziellen Budgets die sozio-kulturelle, gesellschaftliche und politische Teilhabe auch in Parteien oder Zusammenschlüssen, die mit Parteien verbunden sind, via Internet, Telefon- und Video-Konferenzen sowie weiterer technischer Hilfen.

Für die Mitarbeit in die LAG (Landesarbeitsgemeinschaft) Netzpolitik DIE LINKE in Rheinland-Pfalz ist eine Mitgliedschaft in der Partei DIE LINKE selbstverständlich erwünscht und dennoch NICHT zwingend erforderlich, da die LAG Netzpolitik DIE LINKE in Rheinland-Pfalz auch als offenes und freies Schnupper-Angebot für politisch interessierte Menschen dienen kann und soll, damit Menschen testen können ob und wie diese sich auch aktiv in unterschiedlichesten Themen-Bereichen in DIE LINKE für die Menschen in Rheinland-Pfalz, Deutschland, Europa und in der Welt einbringen und engagieren wollen.

Einladung zur LAG Netzpolitik DIE LINKE in Rheinland-Pfalz

Die öffentliche, digitiale Projekt-Gruppe und Arbeitsgruppe und eine Microseite der LAG Netzpolitik DIE LINKE in Rheinland-Pfalz im Aufbau ist bei Wachstumswende mit folgender Link-Adresse zu finden: https://wachstumswende.de/project/lag-netzpolit…

Fragen beantworte ich gerne, soweit wie möglich:

Andreas Klamm
Schillerstr. 31
67141 Neuhofen
Verbandsgemeinde Rheinauen
Rhein-Pfalz-Kreis (Landkreis Ludwigshafen)
Rheinland-Pfalz
Tel. 0621 5867 8054
Fax 06236 4890 449
Internet: https://wachstumswende.de/project/lag-netzpolit…
Internet: https://www.andreas-klamm.de
Internet: https://www.andreas-klamm-journalist.de

Weitere und ausführliche Informationen zur BAG Netzpolitik DIE LINKE sind im Internet auf der Web-Seite bei www.dielinke-netzpolitik.de zu finden.

Andreas Klamm: Bewerbung für DIE LINKE – Wer trägt für welche Taten Verantwortung?

Aufarbeitung von Geschichte in einer französisch-deutschen Lebens-Geschichte

Mein Großvater mütterlicherseits, Hedi Sabaot war Französischer Offizier und wirkte im Zweiten Weltkrieg gegen Nazi-Deutschland

 

Mainz/Ludwigshafen am Rhein. 18. Februar 2020. Im Januar 2020 habe ich mich für die Landesliste für DIE LINKE in Rheinland-Pfalz für die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz zunächst auf Listenplatz 5 beworben. Am 11. Februar 2020 wechselte ich auf Listenplatz 8, da sich für Listenplatz 5 zwei Frauen in DIE LINKE für die Landtagswahlen 2021 in Rheinland-Pfalz beworben haben.

 

Der leibliche Großvater von Andreas Klamm war der Französische Offizier der regulären Französischen Armee Hedi Sabaot. Foto: 3mnews.org

 

Wenn man sich für DIE LINKE bewirbt und für die Landtagswahlen kandidieren will, lassen schwerste Vorwürfe in Bezug zur Geschichte der Partei DIE LINKE nicht lange auf sich in sogenannten „sozialen Medien“ warten. Es folgen oft schwerste Vorwürfe, wie „Mauer-Mörder, SED-Verbrecher“ und andere Bezeichnungen, die nachdenklich stimmen. Die SED ist ein Teil der deutsch-deutschen Geschichte und dies unbestreitbar. Ein Mangel an Demokratie und die Züge von Handeln, wie wir diese aus Diktaturen kennen, sehr großes Leid und Unrecht, die Menschen, die an der deutsch-deutschen Mauer und an der innerdeutschen Grenze getötet wurden, das Leid und Unrecht, welches den Menschen in der DDR geschehen ist von 7. Oktober 1949 bis 3. Oktober 1990 sind tief beschämend. Die geschädigten Menschen, so glaube ich, haben soweit es möglich ist, Anspruch auf Rehabilitation.

 

In rund 140 Zeilen ist die Aufarbeitung der deutsch-deutschen Geschichte nicht würdig und nicht ausreichend möglich. Mit der Aufarbeitung der Geschichte in Deutschland ist selbstverständlich auch der 1. September 1939 eng verbunden, das meint genauer der Überfall der Deutschen Wehrmacht auf Polen und der Beginn des Zweiten Weltkriegs. Für den Befehl und Beginn des Zweiten Weltkriegs war Adolf Hitler  und die Offiziere in der Nazi-Diktatur in den Jahren 1933 bis 1945 direkt verantwortlich. (Vergleiche Überfall auf Polen und Beginn des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939,  https://www.lpb-bw.de/beginn-zweiter-weltkrieg).

 

Die Folgen der Nazi-Diktatur von 1933 bis 8. Mai 1945 kennen eine Vielzahl der Leser aus dem Geschichts-Unterricht oder aus den Gesprächen mit Zeitzeugen, des Holocaust, des Zweiten Weltkriegs mit rund 60 Millionen Menschen, die getötet und ermordet wurden. Die Ereignisse sind zutiefst beschämend und es gibt Kreise, in denen „Deutsche grundsätzlich immer als schuldig betrachtet werden“. Dies entspricht nicht dem Verständnis der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der United Nations (Vereinten Nationen) und selbstverständlich ist es falsch „alle deutschen Menschen und Bürger nur aufgrund ihrer deutschen Herkunft oder deutschen Staatsbürgerschaft für die Verbrechen der Nazi-Diktatur in den Jahren 1933 bis 1945 pauschal schuldig zu sprechen oder auch öffentlich zu verurteilen“.

 

Die kurze Betrachtung schwerwiegender und katastrophaler Ereignisse in der deutschen Geschichte und in der Geschichte der Welt sind nicht weitreichend genug und erheben selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Der Beginn des Zweiten Weltkriegs und die Nazi-Diktatur der Jahre 1933 bis 1945 erlauben dennoch die direkte Verbindung zu betrachten, welche Ursachen, Umstände und Ereignisse eine Gründung der DDR am 7. Oktober 1949 möglich machen.

 

Sicherlich sollten auch kritische Fragen gestellt werden, etwa wie „Wäre ohne Adolf Hitler, ohne die Nazi-Diktatur die Besatzung des Ostens von Deutschland durch Streitkräfte der Sowjetunion nach der Befreiung von Deutschland eine Gründung der DDR möglich gewesen? Wäre die Gründung der DDR tatsächlich ohne Zweiten Weltkrieg möglich gewesen? Wohl kaum. Welche Umstände führten in Deutschland zur Gründung der NSDAP, der Entstehung der Nazi-Diktatur 1933 bis 1945 und zur Machtergreifung des Diktators Adolf Hitler?“

 

Familiärer Teil der Geschichte: Leiblicher Großvater mütterlicherseits war Französischer Offizier Hedi Sabaot der regulären französischen Armee

 

Krieg, Gewalt, Diktatur, Terror, Unrecht und Machtmissbrauch führen zu schwersten Schäden bei allen Menschen, auch innerhalb der Familie in die ich 1968 hineingeboren. Als Journalist, Autor, Schriftsteller, Musiker, Radio- und Medienproduzent wirke und arbeite ich öffentlich seit 1984 als Andreas Klamm und Andreas Klamm-Sabaot auch mit eigener Musik-Band. Am 6. Februar 1968 wurde ich in Ludwigshafen am Rhein, in Rheinland-Pfalz geboren und habe den Namen Andreas Klamm erhalten, zumindest laut Geburtsurkunde, Personalausweis und Reisepass. Den Geburtsort, das Land (Deutschland) und den Namen konnte ich mir nicht aussuchen. Meine Mutter hat einen deutschen Mann geheiratet. Der Name Klamm mag „verdächtig bio-deutsch“ klingen, doch ich lasse mich ausdrücklich nicht auf Deutschland und auf die Kriegs-Verbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit des früheren Nazi-Deutschlands reduzieren, weil es nachweisbar eine Lüge wäre und falsch werde.

 

Ich wurde in eine Familie hineingeboren, die mehreren Teilen der Welt-Geschichte zugeordnet werden kann. Ja, es gibt den deutschen Teil der Familie und die Verbrechen der Nazi-Diktatur sind zutiefst beschämend. Doch genetisch, biologisch, formal-juristisch, rechtlich, sozial und menschlich betrachtet gibt es in mir und nachweisbar auch den Teil in der Familie, welcher mit meinem Großvater Hedi Sabaot als Französischer Offizier GEGEN die Verbrechen des früheren Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg wirkte und hierfür bin ich DANKBAR.

 

Seit 1984 nutzte ich daher auch bei meinem öffentlichen Wirken und Arbeiten als Musik- Radio- und Fernseh-Produzent, Musiker, Moderator und Künstler den Namen Andreas Klamm-Sabaot. Dafür gibt es ernste und wichtige Gründe. Ich wurde in eine multinationale, internationale Familie hineingeboren. Mein leiblicher Großvater mütterlicherseits, der Vater meiner leiblichen Mutter, war der Französische Offizier, Hedi Sabaot, der regulären Französischen Armee, welche Teil der Besatzung in Rheinland-Pfalz und Deutschland nach der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht vom 8. Mai 1945 war. Mein Großvater Hedi Sabaot war als Französischer Offizier mit seinem Freund Marbruck Brachim, ebenso Französischer Offizier, in der Stadt Kaiserslautern 1945 in Rheinland-Pfalz stationiert.

 

Kaum zu widerlegen: Für die abscheulichen Taten, die Kriegs-Verbrechen, schwerste Menschenrechts-Verletzungen und die Verbrechen im Holocaust durch die Nazi-Diktatur verursacht, kann man sich mit einer deutschen Staatsbürgerschaft nur zutiefst schämen. In meiner persönlichen besonderen Familien-Situation gilt zudem auch, dass ich mich ganz und gar NICHT dafür schäme, dass mein leiblicher Großvater, der französische Offizier Hedi Sabaot als Soldat und Französischer Offizier GEGEN Nazi-Deutschland wirkte und arbeitete und letztlich seinen Teil zur Befreiung Deutschlands von der Nazi-Diktatur beigetragen hat.

 

Mein Großvater väterlicherseits, Emil Klamm, war der Sozialdemokratie treu verbunden und musste mit 17 Jahren oder jünger an die Ostfront nach Russland. So war es nicht verwunderlich, dass mein Großvater väterlicherseits, Emil Klamm, insgesamt acht Jahre in russischer und in amerikanischer Kriegsgefangenschaft verbrachte. Er wollte von Krieg nie wieder etwas wissen. Er war durch den Krieg und die Kriegs-Gefangenschaft zutiefst traumatisiert.

 

Sind Menschen, die nach 1945 geboren wurden direkt verantwortlich für die Kriegs-Verbrechen in der Nazi-Diktatur?

 

Als Journalist, Autor, Musiker, Medien-Produzent und Gesundheits- und Krankenpfleger kann ich die Frage, formal-juristisch betrachtet, nicht rechtssicher beantworten, da ich kein Rechtsanwalt, kein Richter und kein Jurist bin. Biologisch, menschlich und moralisch betrachtet, können Menschen die im Jahr 1968 geboren sind wie ich oder Menschen die nach dem 8. Mai 1945 in Deutschland geboren wurden, im allgemeinen und menschlichen Verständnis betrachtet, nicht direkt verantwortlich für die Kriegs-Verbrechen befohlen von Adolf Hitler und weitere Offizieren der Nazi-Diktatur sein. Der Grund erscheint einleuchtend: Wer noch nicht vor dem 8. Mai 1945 lebte kann nicht direkt verantwortlich sein für Befehle, die zum Holocaust, zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit und zu Kriegsverbrechen führten.

 

Sind Menschen aus dem früheren West-Deutschland verantwortlich für die Verbrechen in der DDR?

 

In dieser Frage gilt auch, dass ich rein formal-juristisch, die Frage nicht rechtssicher beantworten kann. Zwischen Ost-Deutschland, bekannt auch als frühere DDR und West-Deutschland, früher bekannt als Bundesrepublik Deutschland gab es eine Mauer, die beide deutschen Staaten bis 1989 trennte. Die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen aus West-Deutschland auf die SED und das Polit-Büro in der DDR Einfluss nehmen konnten, ist äußerst gering. Menschlich, sozial und im Allgemeinen betrachtet, können Menschen, die im früheren westdeutschen Teil der Bundesrepublik Deutschland und in Deutschland geboren wurden, nicht direkt verantwortlich sein für Verbrechen die unter der SED, durch das MfS, Stasi und andere Institutionen der DDR, befohlen oder auch begangen wurden.

 

 

Komplexe Geschichte von SED-PDS, Linkspartei.PDS und DIE LINKE

 

Es ist sicher nicht bestreitbar, dass die Aufarbeitung der deutschen, deutsch-deutschen Geschichte sehr komplex und keineswegs einfach ist. Die SED-PDS hat bei den Menschen in der früheren DDR um Entschuldigung für schweres Leid und Unrecht gebeten.

 

Viele Menschen in der am 16. Juni 2007 gegründeten Partei DIE LINKE arbeiten seit vielen Jahren an der Aufarbeitung der Geschichte zur früheren DDR. Ausführliche Informationen zur Aufarbeitung der Geschichte zur DDR sind bei https://archiv2017.die-linke.de/partei/dokumente/programm-der-partei-die-linke/i-woher-wir-kommen-wer-wir-sind und bei https://archiv2017.die-linke.de/partei/geschichte/fragen-und-antworten-zur-auseinandersetzung-mit-der-geschichte/3-was-sagt-die-linke-zur-ddr zu finden.

 

Informationen zur Partei-Gründung von DIE LINKE, in der die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) und PDS (Partei des demokratischen Sozialismus) fusionierten und am 16. Juni 2007 neu DIE LINKE gegründet wurde, sind bei https://archiv2017.die-linke.de/partei/geschichte/auf-dem-weg-zur-neuen-linken-eine-chronologie zu finden.

 

In DIE LINKE: Auf dem Weg zur neuen Linken – eine Chronologie heißt es so wörtlich: 16. Juni 2007. Im Berliner Hotel “Estrel” wird die neue Partei DIE LINKE gegründet. Lothar Bisky und Oskar Lafontaine stellen sich als gleichberechtigte Vorsitzende der neuen Partei zur Wahl.“

 

Persönlich glaube ich, dass sich viele linke Demokraten bewusst sind, dass die Aufarbeitung der Ereignisse aus den Jahren 1949 bis 1990 in der früheren DDR komplex und emotional sehr belastet ist und viel Zeit beansprucht.

 

Die Geschichte von DIE LINKE ist Teil der deutschen und deutsch-deutschen Geschichte, einer ostdeutschen und einer westdeutschen Geschichte. Die Aufarbeitung der gesamtdeutschen Geschichte mit den Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen aus der Zeit der Nazi-Diktatur in den Jahren 1933 bis 1945 ist weitaus komplexer und umfangreicher und braucht wohl noch mehr Zeit für eine angemessene Aufarbeitung.

 

Um fair zu bleiben: Die Aufarbeitung der Verbrechen und Kriegsverbrechen aus der Vergangenheit Deutschlands ist selbstverständlich nicht nur eine Aufgabe linker Demokraten in der Partei DIE LINKE sondern betrifft alle Menschen in Deutschland und die Mitglieder aller weiteren Parteien.

 

Verantwortung für alle Menschen in Deutschland und Europa

 

Eine ganz persönliche Meinung. Obgleich ich in eine multinationale Familie hineingeboren wurde und mein Großvater Hedi Sabaot, ein Französischer Offizier der Französischen Armee, 1946 stationiert in Kaiserslautern war, so glaube ich, dass die Menschen die nach dem 8. Mai 1945 geboren wurden, sicher nicht direkt für die Kriegsverbrechen und Verbrechen in der Nazi-Diktatur verantwortlich gemacht werden können.

 

Wer die Präambel des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland kennt und Artikel 1 bis Artikel 19 des Grundgesetzes für die Bunderepublik Deutschland verinnerlicht hat, weiß, dass alle Menschen in Deutschland eine Verantwortung dafür tragen, dass sich ein Holocaust, Kriegsverbrechen und Verbrechen, wie diese von der Nazi-Diktatur von 1933 bis 1945 ausgegangen sind, sich NICHT wiederholen. Die Menschen in Deutschland und Europa tragen eine besondere Verantwortung dem Frieden in Deutschland, Europa und in der Welt und den Menschenrechten zu dienen und dies kann auch eine Chance für Frieden, in Deutschland, Europa und in der Welt sein.

 

Innerhalb der Partei DIE LINKE hat biologisch und demografisch bedingt, natürlich auch bereits auch ein Generationswechsel stattgefunden. In DIE LINKE, welche am 16. Juni 2007 neu gegründet wurde, sind oft auch junge Menschen aktiv, die zum Teil nach 1989 geboren wurden oder Menschen auch aus dem Westen von Deutschland, die sich für Frieden, Freiheit, Demokratie, gute Arbeit mit guter Bezahlung, soziale Gerechtigkeit, Solidarität, Digitalisierung, sozio-ökologisch, verantwortliches Handeln in Gegenwart und Zukunft sowie für eine Vielzahl weitere Themen engagieren. Mehr Informationen dazu sind auf den Themenseiten von DIE LINKE bei www.die-linke.de zu finden. Ausführliche Informationen für wichtige Anliegen für die ich mich engagiere sind in meiner Bewerbung und Vorstellung bei DIE LINKE in Rheinland-Pfalz bei https://www.dielinke-rhlp.de/partei/parteitag/lvv-land-952020/kandidierende-lvv-land/listenplatz-8-andreas-klamm zu finden. Jeden Mittwoch bis Freitag, 16.00 bis 21.00 Uhr biete ich auch eine Telefon-Sprechstunde und Telefonkonferenz mit offenen Themen-Abenden via Telefon 0621 5867 8054 an und stehe für die Beantwortung von Fragen, soweit mir möglich, zur Verfügung. Andreas Klamm

Green Fair For Justice von Andreas Klamm

Green Fair For Justice von Andreas Klamm

Musik-Album, 14 Songs, gewidmet für Natur- Tier- Umwelt- und Klimaschutz

Green Fair For Justice by Andreas Klamm, 14 Songs

Napster: https://us.napster.com/artist/andreas-klamm/album/green-fair-for-justice

Apple Music: https://music.apple.com/us/album/green-fair-for-justice/1490316947?app=itunes&ign-mpt=uo%3D4

Spotify: https://open.spotify.com/album/3roFJVKF3DqLXIn3HVrKkr

Tidal: https://tidal.com/browse/album/124505199

Deezer: https://www.deezer.com/us/album/121683202

Anorektale Fehlbildungen und Morbus Hirschsprung – Universitätsmedizin Mainz lädt am 11. März zum Patiententag

Anorektale Fehlbildungen und Morbus Hirschsprung – Universitätsmedizin Mainz lädt am 11. März zum Patiententag

Kinderchirurgie informiert

Mainz, 08. März 2017.( br / mediap). Die Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz veranstaltet am 11. März den „Patiententag anorektale Fehlbildungen und Morbus Hirschsprung”. Dabei informieren Experten über die Diagnostik und Therapie dieser Erkrankungen sowie über die Pflege auf Station und Zuhause. Zudem erläutern sie die telemedizinische Nachbetreuung. Einen weiteren Programmpunkt bilden Erfahrungsberichte von betroffenen Patienten.

Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referenten den Teilnehmern für persönliche Gespräche zur Verfügung. Der Patiententag findet statt am Samstag, 11. März 2017, von 09.45 bis 15.00 Uhr im Hörsaal Augenklinik (Gebäude 102, EG) der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Interessierte sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten (Tel. 06131 17-2034, E-Mail: petra.specht@unimedizin-mainz.de). Der Eintritt ist frei.

Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 180 Kinder mit anorektalen Fehlbildungen geboren. Korrekturen sind mit heutigen Operationsmethoden oft schon im frühen Säuglingsalter möglich. In den Fällen bei denen die Fehlbildungen aufgrund ihres Schweregrads nicht komplett behoben werden können, bleibt der Alltag der Betroffenen von der Erkrankung erschwert – zum Teil lebenslang. Je nachdem wie ausgeprägt oder schwer die  die Fehlbildung ist, kann sie die Stuhlkontrolle, die ableitenden Harnwege oder auch die Geschlechtsorgane beeinträchtigen. Dies stellt oft eine hohe Belastung für Betroffene und Familien dar. In vergleichbarer Weise sind auch Menschen mit Morbus Hirschsprung, der sogenannten kongenitalen Aganglionose, betroffen.

Auf dem Patiententag der Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz stellen die Experten sowohl die Besonderheiten dieser beiden Krankheitsbilder als auch die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten vor, die den interdisziplinären Teams zur Behandlung zur Verfügung stehen. Im Anschluss an die Vorträge erhalten die Besucher die Möglichkeit zu einem persönlichen Gesprächsaustausch mit den Experten.

 

Weitere Informationen: Programmflyer

Kontakt
Univ.-Prof. Dr. Oliver Muensterer,
Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131  17-3865, E-Mail: kic@unimedizin-mainz.de

Stephan Rohleder,
Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131  17-3865, E-Mail: kic@unimedizin-mainz.de
Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter http://www.unimedizin-mainz.de

Suding: Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf notwendig

Berlin. 8. März 2017. (mediap). Zum Internationalen Frauentag erklärt die stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Katja Suding:

„Frauen werden in unserer Gesellschaft noch immer benachteiligt. Deshalb kämpfen wir Freien Demokraten für volle Gleichberechtigung und bessere Chancen für Mädchen und Frauen. Im Jahr 2017 muss die Selbstverwirklichung in allen Bereichen des Lebens möglich sein. Grundlage dafür ist eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, durch umfangreiche Betreuungsangebote und mehr Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung. Die Digitalisierung hilft dabei. Das wären die richtigen Ansatzpunkte für die SPD-Ministerinnen Schwesig und Nahles, statt Gesetzes-Aktionismus, bürokratische Überregulierung und eine Symbol-Quote für Aufsichtsräte. Von der angedrohten Verschärfung der gesetzlichen Quote ganz zu schweigen.“

Dove Channel Announces First Original Series — ‘Frankly Faraci’ — Premiering March 21

Releases ‘Meet the Faracis’ Featurette Teaser

Contact: 323-379-5180, Press@Inspire.Buzz

LOS ANGELES, March 8, 2017 /Christian Newswire/ — Dove Channel, Cinedigm’s (NASDAQ: CIDM) OTT family-friendly streaming service, announced today that episode one of its first original show, Frankly Faraci, is scheduled to go up on the service March 21st, with new episodes premiering weekly thereafter. Hosted by journalist Matthew Faraci, this unprecedented show provides viewers with an intimate, behind-the-scenes look at high-profile figures in entertainment, music, sports, business, and politics who are doing good things in the world.

In advance of the show’s launch, Dove Channel today released a special Meet the Faracis featurette video, in which Faraci introduces his family, talks about his faith, and the inspiration behind this new show.

“We know that families all over America are going to enjoy Matthew’s heart-felt interviewing style and his uncanny ability to get people to talk about their true passions. You’ll laugh, you’ll cry, you’ll be inspired, and you will come back over and over again to see who he’ll be speaking with next,” said Erick Opeka, EVP of Digital Networks at Cinedigm and Executive Producer of Frankly Faraci.

Frankly Faraci’s first episode features the world-renowned music group, The Piano Guys. Viewers will get a rare inside look at the group on tour, speaking about the whirlwind of events that led to their success on the international stage, and how their faith is the cornerstone of their music. Season One also includes behind-the-scenes interviews with the hit sketch comedy group Studio C, YouTube sensations Daniel and Lincoln Markham of What’s (In)side?, former NFL Linebacker Bryan Schwartz and his wife Diane, founders of #FamilyGoals, Hip-hop Artist Propaganda, and much, much more. Each episode is 22 minutes in length.

Frankly Faraci is available exclusively on Dove Channel, and can be viewed across a broad spectrum of connected devices including Roku® Players and Roku TV™ models, Android and iOS, AppleTV, LeEco smart phones and TVs, the web, and other mobile and tablet devices. Additionally, Dove Channel, along with Cinedigm’s CONtv and Docurama, are available to Amazon Prime members as part of Amazon’s new Streaming Partners Program. Prime members can view Cinedigm’s channels with the Amazon Video app available across hundreds of devices.
Meet the Faracis Featurette:
http://www.facebook.com/thedovechannel/videos/447063132291801

Frankly Faraci website: franklyfaraci.com

Gender equality and how to make the military more representative in focus of discussion in OSCE’s Forum for Security meeting

VIENNA, 8 March 2017. (mediap). – Increased inclusion of women is beneficial for the military as diversity makes armed forces more effective, said speakers in today’s session of the OSCE Forum for Security Co-operation (FSC), which coincides with International Women’s Day. These benefits are particularly important when national armies take part in peacekeeping and peace-building missions abroad.

In his welcoming remarks Ambassador Cristian Istrate of Romania, which currently holds the FSC Chairmanship, said that the meeting was aimed to have a comprehensive debate by inviting speakers with an operational role in the military, as well as in implementing the gender policies in the armed forces.

Amy Grant, a Major in the US Air Force, who is currently National Defence Fellow with the US Department of Energy, stressed the progress achieved by her country in the past several years: repealing of discriminatory policies and opening of all career fields in all branches of the military to women.

She said it is “an acknowledgment that in the increasingly complex area of security, our country and our military leadership have determined that we cannot afford to deprive ourselves of half the population’s unique talents.”

‘Gender equality is important to be able to view conflict and military operations through a gender lens and to analyse how women are impacted by conflict,” Grant said, referring to peacekeeping operations abroad. “This may lead to a change in tactics to limit the negative consequences for women and children.”

Sharing the experience of her country, Elena Raluca Radu, Gender Counsellor in the Romanian Ministry of Defence, mentioned the adoption in 2014 of the ten-year Plan for the implementation of UN Security Council Resolution 1325 on Women Peace and Security. One of the key objectives of the plan is to increase the number of women in military operations abroad. “Women’s participation in international missions has been constantly encouraged,” Radu said, noting that the share of women in such forces had reached ten per cent.

While highlighting the importance of improved gender equality, the speakers emphasized that it isn’t about filling quotas but rather about providing both men and women with equal rights, responsibilities and opportunities and selecting military personnel on the basis of professional skills.

Marcel Pesko, Director of the OSCE Conflict Prevention Centre, stressed the importance of supporting young women who decide to pursue a career path in traditionally male dominated areas such as military or security structures. In this regard he noted a joint initiative of the OSCE and United Nations Office for Disarmament Affairs on providing education to young female professionals on disarmament and non-proliferation. “It is a good practical model for increasing the number of women in the security sector,” he said.

Women are often hindered from pursuing a long-term successful career in the military for family and other reasons. But as initiatives undertaken by the US Department of Defence show, there are ways of addressing retention challenges, such as extended maternity and paternity leave, longer opening hours for military child care centres and career intermission programmes.
For PDF attachments or links to sources of further information, please visit: http://www.osce.org/fsc/303581

Nachtarbeiten an der Brücke Buschdorfer Straße

Bonn. 8. März 2017. (mediap). An der nur für den landwirtschaftlichen Verkehr freigegebenen Brücke Buschdorfer Straße sind von Montag, 13. März, bis einschließlich Freitag 17. März Nachtarbeiten erforderlich. Da die Brücke über die Stadtbahngleise verläuft, können diese Baumaßnahmen aus Sicherheitsgründen nur während der Fahrpausen der Straßenbahn bzw. mit Unterbrechung der Stadtbahnlinie 16 und Einsatz von Ersatzbussen in der Zeit zwischen 23.30 Uhr und zirka 4 Uhr erfolgen.

Die Arbeiten müssen umgehend in Angriff genommen werden, weil sich der nördliche Gehweg bereits in Richtung Gleise neigt. Das Tiefbauamt der Stadt Bonn hat bereits unmittelbar nach Entdeckung des Schadens bei einer Routinekontrolle Sicherungsmaßnahmen eingeleitet und mit Gegengewichten den Gehweg stabilisiert. Als Ursache für die Neigung nimmt die Stadt einen gerissenen Zuganker an, der sich unter der Asphaltdeckschicht zwischen Fahrbahn und Gehweg befindet.

Nun soll der unter dem Gehweg montierte betonierte Berührungsschutz, der die Strom führenden Fahrleitungen abdeckt und als zusätzliches Gewicht den Bürgersteig belastet, entfernt werden, um einen dauerhaft sicheren Zustand zu erreichen. Dies geht nur kleinteilig mit Hilfe von Betonbohrungen und Betonsägen, um die nächtliche Lärmentwicklung zu reduzieren. Nach dem Abriss soll wahrscheinlich ein Blech als neuer Berührungsschutz montiert werden.

Das Tiefbauamt hofft, dass bei idealem Verlauf die Arbeiten bereits nach drei Nächten abschließen zu können. Die Stadt bittet die Anwohner um Verständnis für die unvermeidlichen Nachtarbeiten und ist bemüht, die Lärmemission möglichst gering zu halten.

Familientag im Stadtmuseum unter dem Motto “Das kurfürstliche Bonn”

Bonn. 8. März 2017. (mediap). Das Stadtmuseum Bonn lädt am Sonntag, 12. März 2017, von 14.30 Uhr bis 17 Uhr zum Familientag ein, der unter dem Motto “Das kurfürstliche Bonn” steht.

Der Aktionstag startet für kleine und große Besucher um 14.30 Uhr mit einer Audienz am Hofe von Kurfürst Clemens August, die vom kurfürstlichen Obristküchenmeister begleitet wird. Ab 15 Uhr lädt das humorvolle Geschichtstheater zu einer Zeitreise in das Jahr 1777 ein, wo der große Brand der kurfürstlichen Residenz stattfand. Es folgt um 15.30 Uhr ein Einblick in das alltägliche Leben von Bäckern, Fischern und Schustern im kurfürstlichen Bonn. Dabei können die Besucher versuchen, den damaligen Einbürgerungstest zu bestehen.

Ab 16 Uhr wird mit einem Familientanzworkshop in das pompöse Kurfürstenleben eingetaucht, der an die großen Feste des Kurfürsten in seiner Residenz angelehnt ist. Im Anschluss daran klärt der Hofzeremonienmeister über den kurfürstlichen Knigge auf und demonstriert einfache Schrittfolgen historischer Tänze. Bei der Familienerlebnisführung “Schöner Schein und Staatsverschuldung” um 16.30 Uhr zeigt der kurfürstliche Hofbaumeister Michael Leveilly, wie die Kurfürsten Joseph Clemens und Clemens August die Stadt Bonn zur prachtvollen Residenzstadt ausbauten. Dieser Ausbau war mit finanziellen Hürden verbunden, da sowohl im November 1723, als auch im Februar 1761 der Staatsbankrott drohte.

Während des gesamten Familientages können Kinder Gesichtsmasken, Fächer, Ankleidepuppen oder kurfürstliche Brustkreuze basteln. Der Eintritt kostet für Erwachsene sechs Euro, für Kinder beträgt er vier Euro.

„Schluss mit schmutzig, Frau Merkel!“

Bundesregierung muss Verkauf zu viel Stickoxid ausstoßender Diesel-Neuwagen stoppen. Emnid-Umfrage zeigt: Mehrheit der Deutschen ist dafür

 

Berlin. 8. März 2017. (mediap). Anlässlich der Befragung von Kanzlerin Angela Merkel vor dem Diesel-Untersuchungsausschuss des Bundestags demonstrierten Aktivisten vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute im Berliner Regierungsviertel für saubere Luft in Städten und Kommunen. Auf ihrem Transparent forderten die Umweltschützer „Schluss mit schmutzig!“, außerdem führten sie Fahrräder und Kinderwagen mit und trugen Atemschutzmasken.

 

„Das Ende des Untersuchungsausschusses ist nicht das Ende des Diesel-Skandals. Tagtäglich werden in Deutschland bis zu 4000 neue Dieselautos verkauft, die auf der Straße die gesetzlichen Stickoxid-Grenzwerte nicht einhalten. Das ergibt sich aus Verkehrsminister Dobrindts eigenem Untersuchungsbericht. Aber was ist inzwischen passiert? Der Bundesverkehrsminister und das ihm unterstellte Kraftfahrtbundesamt stecken den Kopf in den Sand. Die Bundeskanzlerin und ihr Verkehrsminister haben einen Amtseid geschworen, sie wollten Schaden von der Bevölkerung abwenden. Sie müssen endlich einschreiten, es geht schließlich um besseren Gesundheitsschutz für alle“, sagte der BUND-Verkehrsexperte Jens Hilgenberg.

 

In einer repräsentativen aktuellen Emnid-Umfrage im Auftrag des BUND sprechen sich 58 Prozent der Deutschen gegen den weiteren Verkauf zu viel Stickoxid ausstoßender Diesel-Neuwagen aus. 26 Prozent sind für den weiteren Verkauf solcher Pkw. 55 Prozent aller Befragten sind außerdem der Meinung, wegen der Überschreitung gesetzlicher Stickoxid-Grenzwerte sollte die Bundesregierung sofort Maßnahmen zur Verringerung der Gesundheitsgefährdung ergreifen. 28 Prozent sind gegen Sofortmaßnahmen seitens der Bundesregierung.

Hilgenberg: „Jedes zusätzliche Dieselfahrzeug, das die Grenzwerte auf der Straße nicht einhält, verschlimmert über Jahre die Belastung mit Stickoxiden. Bleibt Herr Dobrindt weiter untätig, muss Frau Merkel dafür sorgen, dass ihr Verkehrsminister den Verkauf schmutziger Diesel-Pkw stoppt.“

 

Bereits im November letzten Jahres hatte der BUND beim zuständigen Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg einen Verkaufsstopp für neue Diesel-Pkw der Abgasnorm Euro 6 beantragt, wenn diese im Realbetrieb die gesetzlichen Schadstoffgrenzwerte überschreiten. Der BUND-Experte Hilgenberg fordert, dass sämtliche Euro-6-Neufahrzeuge den gesetzlichen Stickoxid-Grenzwert von maximal 80 Milligramm pro Kilometer einhalten. Bei Neuwagen von Audi, BMW, Dacia, Ford, Honda, Hyundai, Jaguar, Land Rover, Mazda, Mercedes Benz, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Suzuki, Volkswagen und Volvo wurden inzwischen teilweise exorbitante Überschreitungen nachgewiesen. Der BUND geht davon aus, dass eine große Zahl von Neufahrzeugen weiterer Hersteller ebenfalls betroffen ist.

 

Ein Hintergrundpapier zum Antrag des BUND beim Kraftfahrtbundesamt auf Untersagung des Verkaufs von Diesel-Neufahrzeugen finden Sie unter: http://www.bund.net/kba-antrag

 

Weitere Informationen zu „Dieselgate“ unter: http://www.bund.net/abgaswerte

OSCE media freedom representative, meeting with Cyprus journalists, emphasizes dialogue as means to bridge divides

VIENNA, 8 March 2017 – Highlighting the essential role that co-operation of journalists can play in advancing democratic processes, Dunja Mijatović, the OSCE media freedom representative, opened the first roundtable discussion between Cypriot journalists in Vienna yesterday.

“Following our initial discussion in Cyprus in February, I was very pleased to welcome journalists from both communities to my Office,” Mijatović said. “The meeting helped us identify the main challenges that journalists and bloggers currently face on the island, and it served as a platform to discuss how the OSCE can assist in strengthening journalism.”

Prominent representatives of Greek Cypriot and Turkish Cypriot journalists attended the meeting under the auspices of the Office of the OSCE Representative on Freedom of the Media. The event was a follow-up to the recent visit of the Representative to Cyprus a month ago.

Participants discussed ways in which jointly agreed ethical standards, based on accuracy, fairness, independence and accountability can strengthen press freedom and improve the public’s access to pluralistic information; how self-regulation can help promote media quality while preserving editorial freedom; and how they can help build trust and credibility in the media by improving quality standards in media outlets.

“I trust that following this gathering, several additional meetings will take place with the goal of involving all stakeholders in the discussions on the role of quality journalism in informing the public in this crucial period in Cyprus,” the Representative said.

“My Office is ready to continue providing a platform for this important process and thereby assist Cyprus in strengthening free expression and media freedom.”

The OSCE Representative on Freedom of the Media observes media developments in all 57 OSCE participating States. She provides early warning on violations of freedom of expression and media freedom and promotes full compliance with OSCE media freedom commitments. Learn more at http://www.osce.org/fom, Twitter: @OSCE_RFoM and on http://www.facebook.com/osce.rfom.
For PDF attachments or links to sources of further information, please visit: http://www.osce.org/fom/303456

Elektrofahrzeuge parken ab jetzt kostenfrei in Bonn

Bonn. 8. März 2017. (mediap). Nach dem Beschluss des Rates zur Änderung der Parkgebührenordnung ist diese inzwischen in Kraft getreten. Mittlerweile können E-Fahrzeuge, die mit einem E-Kennzeichen ausgestattet sind, an allen Parkscheinautomaten kostenlos mit Auslage der Parkscheibe parken. Dabei muss aber die Höchstparkdauer beachtet werden, denn Dauerparken ist damit nicht verbunden. Derzeit werden alle Parkscheinautomaten mit entsprechenden Aufklebern versehen. Die Bundesstadt Bonn sieht diese Maßnahme als wichtigen Baustein zur Förderung der Elektromobilität.

Falco Pols gewinnt europäischen Klangkunstpreis “sonotopia 2017”

BERICHT AUS BONN/KULTUR

Bonn. 8. März 2017. (mediap). Die Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn hat am Mittwoch, 8. März, im Kunstmuseum Bonn zum dritten Mal den Preis für installative Klangkunst “bonn hoeren – sonotopia” verliehen. Der Preisträger des europäischen Wettbewerbs für Studierende der Klangkunst “sonotopia 2017” ist der Niederländer Falco Pols, Absolvent der KABK (Koninklijke Academie van Beeldende Kunsten) in Den Haag. Mit dem Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro wird er im September 2017 eine neue Klanginstallation in Bonn realisieren, die im Rahmen des Beethovenfestes vorgestellt wird.

Der diesjährige Preisträger Falco Pols studierte bis 2016 an der Artscience Interfaculty der KABK in Den Haag. In seinen Forschungen sucht er nach Wegen, mit Material und Raum so umzugehen, dass sie die inneren Mechanismen von Phänomenen einfangen, die durch die Umwelt in Gang gesetzt werden.

Neben dem Hauptpreis gingen Auszeichnungen an Natalia Bustamante, UdK Berlin, und Fritjof Mangerich, HBK Braunschweig. Zudem wurden vier Anerkennungen ausgesprochen für: Katharina Bévand – Sound Studies UdK Berlin, Frank Jung – HBK Saar, François-Xavier Loucheur – Sound Studies UdK Berlin, und Alexander Pospischil, Bauhaus-Universität/HfM Weimar.

Die Jury begründete ihre Entscheidung wie folgt: “Von den insgesamt 62 (…) Arbeiten haben uns Falco Pols, Natalia Bustamante und Fritjof Mangerich am meisten durch ihre Fähigkeit beeindruckt, das für das menschliche Ohr ‘Unhörbare’ beziehungsweise ‘Unfassbare’ zu ergründen und für sich und uns zu erschließen. Das gelang ihnen mithilfe der wie Geister um uns herumschleichenden Klänge alltäglicher wie außergewöhnlicher Räume”.

Bei dem weltweit ersten dotierten studentischen Wettbewerb für installative Klangkunst “bonn hoeren – sonotopia 2017” bestand die Jury aus: Stefan Rummel, Stadtklangkünstler Bonn 2014, Catherine Nichols, freie Kuratorin, sowie Carsten Seiffarth, Projektleiter von “bonn hoeren”. Weitere Informationen zu “sonotopia 2017” und den Preisträgern gibt es unter http://www.bonnhoeren.de.

Weekly Update from the OSCE Observer Mission at Russian Checkpoints Gukovo and Donetsk based on information as of 7 March 2017

London. March 8, 2017. (mediap). Weekly Update from the OSCE Observer Mission at Russian Checkpoints Gukovo and Donetsk based on information as of 7 March 2017

This report is for the general public and the media.

SUMMARY

Kamensk-Shakhtinskiy, Russian Federation. The Observer Mission (OM) continues to operate 24/7 at both Border Crossing Points (BCPs).

OPERATIONAL REMARKS

The OM is currently operating with 19 permanent international staff members, including the Chief Observer (CO). The Mission is supported administratively by a Vienna-based staff member.

OBSERVATIONS AT THE BORDER CROSSING POINTS

Persons crossing the border

The profile of the people crossing the border can be categorized as follows:

Adults travelling on foot or by car with little or no luggage;
Persons in military-style outfits;
Families (often including elderly people and/or children) travelling on foot or by car with a significant amount of luggage.

Persons in military-style outfits

During the reporting period, the number of persons in military-style outfits crossing the border in both directions was 90 this week at both BCPs compared to 79 last week; 39 of them crossed into the Russian Federation, 51 into Ukraine. Approximately 75 per cent of this category’s crossings occurred at the Donetsk BCP. They continued to cross the border individually or in groups. Most individuals crossed by foot, however, some made use of private vehicles, buses or minivans, making it more difficult for the observer teams (OTs) to observe their movement across the border, especially since many of the private vehicles have tinted windows, and buses and minivans have drawn curtains.

Families with a significant amount of luggage

The OTs continue to report on families crossing the border, sometimes with elderly people and/or children, crossing at both BCPs with a significant amount of luggage, or traveling in heavily loaded cars. During this reporting period, one family was observed crossing the border into the Russian Federation, while three families were observed crossing into Ukraine.

Bus connections

Regular local and long-distance bus connections continue to operate between Ukraine (mostly from/to the Luhansk region) and the Russian Federation. In addition to regular bus connections, the OTs continued to observe bus connections on irregular routes. Often the buses do not state their route; instead they have a sign on the windshield stating “Irregular”.

Among the bus connections observed by the OTs, the following “irregular” routes or destinations were noted: Rovenki-Kyiv and Stakhanov–Luhansk–Kyiv.

On some occasions, the OTs noticed the bus drivers removing the itinerary signs from the windshields of their buses, or some buses don’t display their route at all. The majority of long-distance coaches commuting between Luhansk region and cities in the Russian Federation have Ukrainian licence plates issued in Luhansk region.

Trucks

The OM continued to observe trucks cross the border in both directions at both BCPs. Compared to the previous week, the total number of trucks significantly increased from 456 to 614 (161 in Gukovo BCP and 453 in Donetsk BCP); 349 of these trucks crossed to the Russian Federation and 265 crossed to Ukraine. Most of the trucks observed by the OTs have Ukrainian licence plates issued in Luhansk region.

Separately, the OTs also observed tanker trucks crossing the border in both directions. The number of tanker trucks increased from 34 to 51. These trucks were observed crossing the border at both BCPs. The trucks mainly had the words “Propane” and “Flammable” written across the tanks in either Russian or Ukrainian. The majority of tanker trucks have hazard signs, indicating that they are transporting propane or a mix of propane with butane.

All trucks undergo systematic inspection by Russian Federation officials, which may include an X-ray check. Due to the unfavourable position at the Gukovo BCP, the OTs continued to be unable to observe any X-ray checks. At the Donetsk BCP the OTs observed 173 X-ray checks. At the latter BCP, out of the total number of trucks scanned during the reporting period, 118 trucks (68 per cent) were bound for Ukraine; the remaining 55 trucks (32 per cent) crossed into the Russian Federation.

Minivans

The OM continued to observe passenger and cargo minivans[1] crossing the border in both directions at both BCPs. The OTs observed minivans predominantly with Ukrainian licence plates issued in Luhansk region; however, the OTs frequently saw minivans registered in the Russian Federation.

Compared to the previous week, the number of cargo minivans decreased from 257 to 196; 90 crossed to the Russian Federation and 106 to Ukraine.

Trains

The OTs continued to pick up the sound of trains running on the train tracks located approximately 150 metres south-west of the Gukovo BCP. During the reporting week, the OTs heard trains on seven occasions; the OTs assessed that ten trains were travelling to Ukraine and other six were bound for the Russian Federation.

Visual observation was not possible because of the line of trees located between the train tracks and the BCP, as well as due to unfavourable light conditions.

Other observations

The majority of vehicles crossing the border have Ukrainian licence plates issued in the Luhansk region or Russian Federation licence plates. The OTs continued to observe vehicles, cars and buses with “LPR” licence plates crossing the border in both directions. On some occasions the OTs observed vehicles with Lithuanian and Georgian licence plates. The OTs also continued to observe articulated trucks with “LPR” or “Novorossiya” stickers, or in rare cases “DPR” stickers on their licence plates masking the Ukrainian flag.

On 3 March at 9:55hrs, the OT noted two ambulances crossing jointly into the Russian Federation at the Donetsk BCP.  Inside one ambulance, besides paramedic staff, the OT observed a lady carrying a young baby.

The ambulances had “LPR licence plates” and the inscription “103 Urgent Medical Help”.
Both vehicles returned to Ukraine on the same day at 19:10hrs with paramedic staff inside (no patient was observed inside the ambulances on the way back).

On 5 March from 10:15hrs to 11:25hrs, then on 6 March between 10:00 and 12:00hrs, and, at a later time the same day, between 16:00 and 18:00hrs, the OTs registered a constant helicopter presence in the airspace near the Gukovo BCP. Due to the immediate vicinity of the dense forests, the OTs could not visually observe the helicopter. However, according to the sound, which alternated in equal intervals pulling away and approaching the BCP, the OTs assessed that the helicopter flew at a low altitude in a north-south direction along the borderline and approximately 3-5 km inside the territory of the Russian Federation.

For trends and figures at a glance covering the period from 28 February 2017 to 7 March 2017 see the attachment here.

[1] Cargo minivans: light commercial vehicles with a maximum authorized mass of more than 3.5 t and not more than 7.5 t; with or without a trailer with a maximum mass of less than 750 kg (small cargo vehicles which correspond to driving licence C1).
For PDF attachments or links to sources of further information, please visit: http://www.osce.org/om/303596

NAAGS Offers Hope for Single, Christian, Black Women

Christian black women have a less than 10% chance of marrying a Christian black man

Contact: Charles Cooper, NAAGS.org, 407-227-9069, Info@naags.org

ORLANDO, Fla., March 8, 2017 /Christian Newswire/ — Charles Cooper, a forty-year veteran of Christian ministry launches National Association for the Advancement of Godly Sisters (NAAGS) to make husbands. Since the Bible forbids Christians to marry anyone that is not a Christian, black Christian women suffer disproportionately because of this edict.

Eligible black Christian men are fewer and fewer in number. Out of 10 randomly picked black men, at most, only one will be a Christian. Of the 10, one will die before his 18th birthday, one will marry another ethnic group, one is in prison, one is gay, one is an addict, one is a momma’s boy, two are unbelievers, and the final one is religious, but not Christian.

NAAGS seeks to win black men to Jesus Christ and disciple them, thereby increasing the pool of possible choices for single Christian black women. David Murrow states, and Edward Thompson and Jawanza Kunjufu confirm, “That 75 to 90 percent of the adults in the typical African-American congregation are women.”

This shortage of men is causing many black Christian women to either live their adult lives alone, compromised in their commitment to Christ, or marrying another ethnic group.

NAAGS works with local churches to train women in aggressive evangelism. For more information visit: http://www.naags.org.

Oberbürgermeister und Wirtschaftsförderung werben um Investoren auf internationaler Immobilienmesse MIPIM

BERICHT AUS BONN

Bonn. 8. März 2017. (mediap). Auch in diesem Jahr ist die Stadt Bonn auf der internationalen Immobilienmesse Mipim vertreten und präsentiert den Wirtschaftsstandort mit seinen Investitionspotentialen. Oberbürgermeister Ashok Sridharan, Planungsdezernent Helmut Wiesner sowie die Bonner Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe werden die Stadt Bonn vor Ort vertreten.

BONN – Ein Schwerpunkt der Präsentation werden die Entwicklungen in der Bonner Innenstadt sein und die sehr gute Büronachfrage als Indiz für die wirtschaftliche Stärke des Standortes. Bei den Büroflächen wurde im vergangenen Jahr mit mehr als 126.000 Quadratmetern umgesetzter Bürofläche so viel wie noch nie am Standort Bonn vermietet. Damit beweist der Bonner Büromarkt, der mit insgesamt mehr als 3,84 Millionen Quadratmetern Büroflächen zu den zehn größten Büromärkten Deutschlands zählt, ausgesprochene Wirtschaftskraft. Die Schattenseite dieser positiven Entwicklung ist der weiter gesunkene Leerstand bei Büroflächen von inzwischen nur noch etwas mehr als 83.000 Quadratmetern. Der Bedarf an neuen Büroflächen ist also vorhanden und dies, gepaart mit einer niedrigen Leerstandsquote, bildet schlagkräftige Argumente gegenüber weiteren Investoren, sich am Bonner Standort zu engagieren. Oberbürgermeister Ashok Sridharan, Planungsdezernent Helmut Wiesner sowie die Bonner Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe werden die Stadt Bonn vor Ort vertreten und das Gespräch suchen.

Auch die positive Entwicklung am Bonner Hauptbahnhof wird auf der Messe präsentiert werden. Das Projekt “urban soul” der Projektentwickler “die developer” am Bahnhofvorplatz steht als ein gutes Beispiel für Investitionen in den Handelsstandort.

Die Mipim (Marché International des Professionnels de l’immobilier) ist eine internationale Immobilienmesse, die seit 1990 in Cannes, Frankreich veranstaltet wird. Jährlich treffen sich rund 20.000 Fachbesucherinnen und -besucher aus mehr als 80 Ländern. Vom 14. bis17. März 2017 treffen sich auf der Fachmesse Projektentwickler, Bauträger und Finanzier und informieren sich über Investitionsmöglichkeiten im Bereich Wohnen, Büros und Gastgewerbe.

Die Stadt Bonn ist seit 2012 Mitaussteller auf dem Gemeinschaftsstand des Landes NRW, der unter Federführung von NRW.INVEST von der Wirtschaftsförderung metropoleruhr organisiert wird. Weitere Informationen unter http://www.mipim.com

Ansprechpartner: Thomas Poggenpohl, Wirtschaftsförderung, Tel 0228 – 77 57 88, Mail thomas.poggenpohl@bonn.de

Judicial Watch Sues CIA for Unclassified 2015 Report Assessing Russia’s Interference in Foreign Elections

Contact: Brandon Cockerham, Judicial Watch, 202-646-5172

WASHINGTON, March 8, 2017 /Standard Newswire/ — Judicial Watch announced today that it filed a Freedom of Information Act (FOIA) lawsuit against the Central Intelligence Agency (CIA) seeking an unclassified report assessing Russia’s interference in foreign elections (Judicial Watch v. Central Intelligence Agency (No. 1:17-cv-00414)). The lawsuit follows on the heels of a separate Judicial Watch FOIA lawsuit for documents about the Obama administration’s surveillance and related leaks of top Trump associate and former national security adviser Gen. Mike Flynn.

Judicial Watch filed the lawsuit for the report after the CIA failed to respond to a December 14, 2016, FOIA request. The agency’s response was due by January 24, 2017 at the latest.

On December 13, 2016, The Wall Street Journal reported that since 2015 Rep. Mike Turner (R-OH), a member of the House Intelligence Committee, “has been pushing for the unclassified version of a report assessing Moscow’s interference in foreign elections, particularly across Europe.” The Wall Street Journal further reports:
The White House already released a classified version of the assessment but Mr. Turner has been pushing for the unclassified version, which would be releasable to the public, he said. Mr. Turner sent the White House a letter … demanding for the unclassified version of the report.

“The fact that the administration is picking and choosing the information it releases and who they release it to ought to give everybody concern that the administration is manipulating this,” he said.

The report is critical for a better understanding of what Moscow is up to in elections overseas, he said. Mr. Turner said the Obama administration is cherry picking what it releases.

“The illegal secrecy on the Obama administration’s anti-Trump Russia ‘investigations’ must end,” said Judicial Watch President Tom Fitton. “This report about Russia’s influence operations in Europe must not be helpful to the Obama’s anti-Trump Russia narrative – otherwise we wouldn’t have to sue in federal court to get it.”

MORE: http://www.judicialwatch.org/press-room/press-releases/judicial-watch-sues-cia-unclassified-2015-report-assessing-russias-interference-foreign-elections

Oberbürgermeister Sridharan zum Tod von Werner Rambow

Bonn. 8. März 2017. (mediap). Oberbürgermeister Ashok Sridharan zeigte sich betroffen vom Tod des früheren Bezirksbürgermeisters und Stadtverordneten Werner Rambow.

“Werner Rambow ist der erste grüne Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk gewesen. Er hat diese Position bürgernah ausgefüllt und in der Bezirksvertretung Konsens in wichtigen Fragen erzielt und tragfähige Lösungen für die Beuelerinnen und Beueler gefunden. Wir alle schulden Werner Rambow Dank für sein großes ehrenamtliches Engagement und für die Energie, die er in die Belange des Stadtbezirks eingebracht hat. Mein Beileid gilt den Angehörigen und seinen politischen Wegbegleitern.”

Zwei Jahre lang – von Mitte Juni 2012 bis Mitte Juni 2014 – lenkte Werner Rambow die Geschicke Beuels als Bezirksbürgermeister. Seit 2009 hat er die Position bereits stellvertretend wahrgenommen. In den Jahren 2004 bis 2014 war er zudem stellvertretender Ausschussvorsitzender des Unterausschusses für Denkmalschutz. Zuletzt ist Rambow zweiter stellvertretender Bezirksbürgermeister Beuels gewesen.

Fördervereinbarung mit dem Land bringt Bonn 1,6 Millionen Euro für Theater und Orchester ein

BERICHT AUS BONN/KULTUR

Bonn. 8. März 2017. (mediap). Kulturministerin Christina Kampmann hat im Alten Rathaus der Beethovenstadt Bonn eine Fördervereinbarungen in Höhe von jährlich insgesamt 1,6 Millionen Euro unterzeichnet, die der Kommune langfristige Planungssicherheit für das Theater Bonn und das Beethoven-Orchester Bonn zusichert.

 

In der Bundesstadt Bonn wird das Theater bis einschließlich der Spielzeit 2021/22 jährlich mit einem Betriebskostenzuschuss in Höhe von 1,32 Millionen Euro gefördert. Das Beethoven-Orchester Bonn erhält bis 2022 jährlich derzeit 304 100 Euro. Bei beiden Förderungen ist ein Sonderzuschuss für theaterpädagogische Maßnahmen in Höhe von 25 000 Euro pro Jahr enthalten. Das Theater Bonn bietet unter anderem zahlreiche Eigenproduktionen aus Oper, Schauspiel und im Bereich Kinder- und Jugendtheater. Das Beethoven-Orchester Bonn blickt auf eine 110-jährige Geschichte zurück und präsentiert häufig ausgefallene Programme.

 

“Mit der Fördervereinbarung bekommen das Theater der Stadt Bonn und das Beethoven-Orchester trotz der angespannten Haushaltslage Planungssicherheit für die kommenden fünf Jahre. Sie stärkt den Kulturstandort Bonn als Beethovenstadt und sichert Arbeitsplätze. Die Stadt wird sich deshalb frühzeitig für eine Fortsetzung des Theater- und Orchesterpaktes einsetzen”, sagte der Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Ashok Sridharan.

 

Die Fördervereinbarungen sind Teil des am 1. Januar 2015 in Kraft getretenen Kulturfördergesetzes, mit dem mehr Planungssicherheit, Transparenz und Partizipation in der Kulturpolitik geschaffen werden soll. Daneben geht die Vereinbarung auch zurück auf den 2013 geschlossenen Theater- und Orchesterpakt NRW, der ein wesentliches Fundament für die Stärkung und Weiterentwicklung des Kulturlandes Nordrhein-Westfalen darstellt.

 

Die erste Fördervereinbarung wurde im August 2015 mit den Städten Krefeld und Mönchengladbach unterzeichnet. In der vergangenen Woche wurde eine Vereinbarung mit der Stadt Gelsenkirchen geschlossen. Weitere Kommunen sollen folgen. Weitere Informationen: http://www.mfkjks.nrw.

Latest from the OSCE Special Monitoring Mission to Ukraine (SMM), based on information received as of 19:30, 7 March 2017

Latest from the OSCE Special Monitoring Mission to Ukraine (SMM), based on information received as of 19:30, 7 March 2017

This report is for the media and the general public.

London. March 8, 2017 (mediap). The SMM recorded fewer ceasefire violations in both Donetsk and Luhansk regions compared with the previous 24 hours. The SMM followed up on reports of civilian casualties in Bakhmut and Sentianivka, and observed damage caused by shelling on both sides of the contact line. The Mission continued monitoring the three disengagement areas, but its access remained restricted.* The SMM reviewed footage from its camera in Stanytsia Luhanska that revealed ceasefire violations inside the disengagement area on the night of 4-5 March, and it observed ceasefire violations near the Zolote disengagement area. The Mission monitored and facilitated repairs to power lines supplying electricity to Avdiivka and the Donetsk Water Filtration Station. The SMM continued to monitor the blockade of routes crossing the contact line.

In Donetsk region the SMM recorded fewer ceasefire violations[1] than during the previous 24 hours, including 1,030 explosions compared with more than 1,600.

On the evening of 6 March, while in “DPR”-controlled Donetsk city centre, the SMM heard 85 undetermined explosions 10-15km north-north-west. On 7 March, positioned at the Donetsk central railway station (6km north-west of city centre), the SMM heard 14 explosions assessed as 82mm mortar rounds (seven outgoing and seven subsequent impacts), 22 undetermined explosions, one explosion assessed as the impact of a round of an undetermined weapon, 12 shots of infantry fighting vehicle (IFV) (BMP-2) cannon (30mm), one burst of heavy-machine-gun fire, and ten bursts and 24 shots of small-arms fire, all 2-6km at directions ranging from north-west to north-east.

The same day, positioned in “DPR”-controlled Yasynuvata (16km north-east of Donetsk), the SMM heard 50 explosions (49 undetermined and one assessed as an impact), as well as heavy-machine-gun and small-arms fire, all 2-8km at directions ranging from south-west to north. Positioned in government-controlled Avdiivka (17km north of Donetsk), the SMM heard 41 undetermined explosions and four shots of small-arms fire 1-6km south and south-west. In the early evening, the SMM camera in Avdiivka recorded 25 undetermined explosions 4-6km south-east.

On the night of 6-7 March, while in “DPR”-controlled Horlivka (39km north-east of Donetsk), the SMM heard 131 undetermined explosions 8-20km south-south-west and west. During 25 minutes in the early evening of 7 March, in the same location, the SMM heard 54 undetermined explosions and intense heavy-machine-gun and small-arms fire 8-10km south-west.

On the evening of 6 March, while in government-controlled Svitlodarsk (57km north-east of Donetsk), the SMM heard 63 explosions assessed as impacts of mortar rounds (30 120mm and 33 82mm), 70 explosions assessed as outgoing rounds of IFV (BMP-1) cannon (73mm), 25 shots of anti-aircraft cannon (ZU-23, 23mm) and about 160 bursts of heavy-machine-gun fire, all 3-5km south-east, as well as 12 explosions assessed as impacts of 120mm mortar rounds and five bursts of heavy-machine-gun fire, all 4-6km west. On 7 March, while in the same location, the SMM heard four explosions assessed as impacts of 82mm mortar rounds, three explosions assessed as impacts of recoilless gun (SPG-9, 73mm) rounds, five explosions assessed as outgoing rounds of IFV (BMP-1) cannon, eight undetermined explosions, 15 bursts of anti-aircraft cannon (ZU-23), and 35 bursts of heavy-machine-gun fire, all 3-6km south-east.

Positioned in “DPR”-controlled Novohryhorivka (61km north-east of Donetsk), the SMM heard 210 undetermined explosions and intense small-arms fire 4-9km north-west and north.

Positioned in “DPR”-controlled Yasne (30km south-west of Donetsk), the SMM heard 28 undetermined explosions 2-4km north-north-west.

On the night of 6-7 March, the SMM camera in Shyrokyne (20km east of Mariupol) recorded one undetermined explosion at an unknown distance north-east of the camera, followed by a total of 27 undetermined explosions and a total of 285 tracer rounds in flight (109 from east to west, 92 from west to east, 79 from south to north, and five from south-east to north-west), all at unknown distances north-north-east and north-east of the camera.

In the early evening of 7 March, the same camera recorded, in sequence, one rocket-assisted projectile in flight from east to west, 15 rocket-assisted projectiles in flight from west to east, six explosions assessed as impacts of undetermined weapons, two rocket-assisted projectiles in flight from east to west, and another explosion assessed as an impact, all at unknown distances north-east of the camera.

During the day on 7 March, positioned north-west of government-controlled Lebedynske (16km north-east of Mariupol), the SMM heard 23 undetermined explosions: six 4km east-north-east, two at an unknown distance east, and 15 at an unknown distance north-north-west.

Positioned 4km west-north-west of “DPR”-controlled Bezimenne (30km east of Mariupol), the SMM heard 24 explosions assessed as outgoing rounds of undetermined weapons (20 6-7km north-north-west and four 2-7km east) and 24 explosions assessed as the subsequent impacts 2-6km west-south-west. The SMM also heard four undetermined explosions at unknown distances west and west-north-west, as well as 30 bursts of an unknown weapon and intense heavy-machine-gun fire at similar distances and directions.

Positioned north-north-east of “DPR”-controlled Zaichenko (26km north-east of Mariupol), the SMM heard ten undetermined explosions 6-10km north-north-west and 17 minutes of uncountable, overlapping bursts and shots of heavy-machine-gun and small-arms fire at an unknown distance west-south-west.

Positioned in “DPR”-controlled Pikuzy (formerly Kominternove, 23km north-east of Mariupol), the SMM heard and saw one explosion assessed as the impact of a 120mm mortar round 1-2km north. It also heard 29 undetermined explosions (25 3-5km north-north-west, four 2-4km south-south-east) and at least 60 bursts of small-arms fire (at least 50 1-2km north and ten 300m south-south-east).

In Luhansk region the SMM recorded fewer ceasefire violations compared with the previous 24-hour period, including 270 explosions compared with 38.

On the evening of 6 March, while in “LPR”-controlled Kadiivka (formerly Stakhanov, 50km west of Luhansk), the SMM heard 69 explosions assessed as artillery rounds, 20 undetermined explosions, 100 bursts of IFV (BMP-2) cannon (30mm), and 15 bursts of heavy-machine-gun fire, all 10-20km west and west-north-west, as well as 35 undetermined explosions at unknown distances and directions. On the afternoon of 7 March, in the same location, the SMM heard 13 undetermined explosions 10-15km west.

On 7 March, positioned on the northern outskirts of government-controlled Trokhizbenka (32km north-west of Luhansk), the SMM heard one explosion assessed as a 120mm mortar round and over 100 explosions assessed as rounds of recoilless gun (SPG-9) and IFV (BMP-1) cannon, all 3km south-west. Positioned in “LPR”-controlled Kalynove-Borshchuvate (61km west of Luhansk), the SMM heard 15 undetermined explosions and ten shots of heavy-machine-gun fire 4km south.

The SMM followed up on reports of civilian casualties and damage caused by shelling. In the hospital in government-controlled Bakhmut (formerly Artemivsk, 67km north of Donetsk), a woman (aged 24) with a bandage on her leg told the SMM that at 10:30 on 4 March, while on Manuilskoho Street (near buildings 43 and 44) in the government-controlled neighbourhood of Zhovanka in Zaitseve (50km north-east of Donetsk), she had been struck by shrapnel from a 120mm mortar shell that had landed 300-400m from her, an assessment that corresponded with SMM observations on 6 March (see SMM Daily Report 7 March 2017). The hospital’s head doctor said the woman would be hospitalized for ten more days.

At 19 Yaltynska Street in “LPR”-controlled Sentianivka (formerly Frunze, 44km west of Luhansk) the SMM observed minor injuries on the head and hand of a man (in his early twenties) who said he was hit by a projectile during shelling at about 12:30 on 4 March. An unexploded 152mm artillery round lay 3m from where the man said he was struck, about 50m from his house, and there was fresh damage to foliage consistent with that from shrapnel.

A Russian officer of the Joint Centre for Control and Co-ordination (JCCC) and “DPR” members led the SMM to four sites in Yasne that they said were shelled the previous night. The officer of the JCCC said that the “DPR” members had already collected fragments and shrapnel from each of the sites; as a result the SMM was unable to assess types of weapons possibly used. The SMM was also unable to assess direction of fire.

At 8 Zaliznychna Street, the SMM saw minor damage to the south-west-facing roof of a house, and broken windows on the same side. The house’s owner said the damage had occurred from shelling the previous evening between 21:00 and 21:50. At 5 Zaliznychna Street, the SMM saw broken south-west-facing windows on a house, a damaged fence in the yard, and a crater 6-7m from the house. The SMM was unable to assess the direction of fire or whether the crater was fresh. The house’s owner said the damage had occurred from shelling between 21:00 and 21:50 the previous evening.

At 33 Shchorsa Street, the SMM observed a small impact on the balcony of a first-floor apartment on the south-western side of a building. Inside the apartment, the SMM saw minor scratches on the walls and furniture. The apartment’s owners, a couple, said the damage had occurred from shelling the night before. At 46 Shchorsa Street, the SMM saw broken south-west-facing windows of a house, minor damage to nearby gates and a kennel, and a crater in the yard. The SMM was unable to assess the direction of fire or whether the crater was fresh. A woman living at the house said the damage had occurred from shelling the previous night between 20:30 and 21:30.

The SMM observed two fresh impact sites 100-200m east of an abandoned house at 3 Suvorova Street in government-controlled Novozvanivka (70km west of Luhansk) but was unable to assess the type of weapon used or direction of fire. A man living nearby said shelling had occurred the night of 5 March.

In the yard of a house at 39 Stepova Street in “LPR”-controlled Donetskyi (49km west of Luhansk) the SMM assessed a fresh crater as caused by an artillery round fired from a north-westerly direction. The west-facing side of the house’s roof had two holes (around 30cm in diameter), and trees nearby were damaged by shrapnel. The SMM assessed a fresh impact at 56 Stepova Street as caused by a 30mm round (weapon type undetermined) fired from a westerly direction. The SMM also assessed two lines of copper wire in the area (one aligned north to south and one aligned north-west to south-east), assessed to be those of wire-guided anti-tank missiles.

At 80 Second Vilna Street in government-controlled Zolote-4 (60km north-west of Luhansk), the SMM saw a house with four broken north-facing windows covered with plastic film. The owner (man, aged 40-50) said the damage had resulted from shelling on 1 March. The SMM did not observe an impact site in the area.

The SMM continued to monitor the disengagement process and to pursue full access to the disengagement areas of Stanytsia Luhanska (16km north-east of Luhansk), Zolote and Petrivske (41km south of Donetsk), as foreseen in the Framework Decision of the Trilateral Contact Group relating to disengagement of forces and hardware of 21 September. The SMM’s access remained restricted but the Mission was able to partially monitor them.*

On the night of 4-5 March, the SMM camera in government-controlled Stanytsia Luhanska  recorded ceasefire violations assessed as inside the disengagement area, beginning with one explosion assessed as the impact of a mortar round 900m south of the camera, followed by a total of eight explosions assessed as mortar rounds (seven impacts and one airburst), a total of 13 explosions assessed as impacts of projectiles recorded in flight (seven from north-north-east to south-south-west and assessed as automatic-grenade-launcher (AGS-17, 30mm) rounds, and six from north to south and assessed as rounds of undetermined weapons), 51 explosions assessed as impacts of undetermined weapons, 15 projectiles in flight from north-north-west to south-south-east and assessed as AGS-17 (30mm) rounds, two projectiles in flight from north to south and assessed as rocket-propelled grenades, three rocket-assisted projectiles in flight (one from south-south-east to north-north-west, one from north-west to south-east, and one from south to north), 14 undetermined projectiles in flight (11 from south-east to north-west, two from north-east to south-east, and one from north to south), and two shots of an undetermined weapon, all 0.3-1.7km at directions ranging from south-east to south-west of the camera.

During the above exchange, the camera also recorded one explosion assessed as an outgoing mortar round at an unknown distance east-south-east and two shots of an undetermined weapon 400m east-south-east, all assessed to be outside the disengagement area.

On the morning of 7 March, the SMM observed about 15 armed “LPR” members on the Stanytsia Luhanska bridge (inside the disengagement area) dressed in military-style clothes in new condition and without insignia, and armed with a heavy machine-gun in new condition. At 10:11 the SMM heard an undetermined explosion 500m north-east, assessed as inside the disengagement area, and departed due to security concerns. Just over an hour later, the SMM returned to the “LPR”-controlled side of the disengagement area, where a Russian officer of the JCCC and a senior “LPR” member told the SMM that, during its absence, “LPR” members had fired a white signal flare to signal readiness to disengage. SMM patrols positioned during the entire period on the government-controlled side of the disengagement area had not observed any flare. The SMM did not observe disengagement on either side of the contact line.

Just before noon, positioned 400m north of the pedestrian bridge, the SMM heard one shot of small-arms fire at an undetermined distance south-east, assessed to be outside the disengagement area.

On 7 March, the SMM observed ceasefire violations assessed to be near but outside the disengagement area south of government-controlled Zolote. Positioned near government-controlled Katerynivka (64km west of Luhansk), the SMM heard one shot assessed as automatic-grenade-launcher fire 2-3km south-east. Positioned inside the disengagement area, the SMM heard nine explosions assessed as both impacts (two) and outgoing rounds (seven) of undetermined weapons and two bursts of heavy-machine-gun fire 5km west. Positioned in Zolote-4, the SMM heard three explosions assessed as 82mm mortar rounds 3km south-west and three undetermined explosions 6-8km south-east.

The SMM noted a calm situation inside the Petrivske disengagement area while present in the area.

The SMM continued to monitor the withdrawal of weapons, in implementation of the Package of Measures and its Addendum, as well as the Memorandum.[2]

Aerial imagery revealed the presence on 6 March, in violation of withdrawal lines, of at least 16 multiple-launch rocket systems (MLRS) (BM-21 Grad, 122mm) near “LPR”-controlled Khrustalnyi (formerly Krasnyi Luch, 54km south-west of Luhansk).

Aerial imagery also revealed the presence on the same day, beyond withdrawal lines but outside storage sites, of three tanks near Khrustalnyi and five tanks at a known training area near “LPR”-controlled Shymshynivka (27km south-west of Luhansk).

The SMM revisited a weapons permanent storage site in “LPR”-controlled areas whose location corresponded with the respective withdrawal lines and noted one tank as missing for the first time.

The SMM observed armoured combat vehicles (ACVs) and an anti-aircraft gun,[3] as well as tracks of military-type vehicles, in the security zone. In non-government-controlled areas the SMM saw one armoured personnel carrier (APC) (BTR-70) traveling north-west near Yasynuvata, one IFV (BMP-1) being towed by a truck heading east in Luhansk city, one IFV (BMP-variant) south of the Prince Ihor monument near Stanytsia Luhanska, and one APC (MT-LB) heading south-east near Lomuvatka (57km south-west of Luhansk). The SMM also saw tracks assessed as those of at least three ACVs west of Starobesheve (32km south-east of Donetsk).

In government-controlled areas, the SMM saw one stationary IFV (BMP-1) on a flatbed trailer near Plotyna (28km north-east of Luhansk), one IFV (BMP-1) heading east near Bolotene (22km north-east of Luhansk), one IFV (BMP-1) on a flatbed trailer heading west near Teple (31km north of Luhansk), three APCs (MT-LB) heading south-east near Raihorodka (34km north-west of Luhansk), one military truck mounted with an anti-aircraft gun (ZU-23) heading south near Shchastia (20km north of Luhansk), and three stationary APCs (MT-LB) north of Shchastia. On 6 March, an SMM mini unmanned aerial vehicle spotted two IFVs (BMP-2) and four APCs (three BRDM variants and one MT-LB) near Popasna (69km west of Luhansk). The SMM also saw tracks assessed as those of a vehicle with an APC (MT-LB) chassis near Zoria (22km north-east of Mariupol) and tracks assessed as those of two vehicles with APC chassis (one MT-LB, one BTR-D) and a tank (T-64) near Lebedynske (16km north-east of Mariupol).

The SMM noted the presence of unexploded ordnance (UXO). The SMM saw for the first time a grenade launcher round (PG-7L) lying in tyre tracks on the northern shoulder of the road leading west from a checkpoint near “DPR”-controlled Oleksandrivka (20km south-west of Donetsk). The round was pointing in a northerly direction and had been marked off by glass bottles.

During a period of seven hours, the SMM monitored adherence to the ceasefire in Avdiivka and Yasynuvata to facilitate repairs, co-ordinated by the JCCC, to power lines supplying electricity to Avdiivka and the Donetsk Water Filtration Station. The SMM observed a “DPR” de-mining team inspect an area next to the highway west of Yasynuvata, after which a team from the DTEK energy company repaired a damaged power line. By early afternoon, the SMM noted that power supply had returned to several buildings and service machines in Avdiivka, and lights later appeared in several apartment buildings. The SMM heard emergency generators being turned off.

The SMM continued to monitor the blockade of routes crossing the contact line from government-controlled areas. In Hirske (63km west of Luhansk) the SMM saw that the railway tracks remained blocked by wooden barriers and barbed wire. No people were present at the junction in Karbonit (part of Zolote). At the blockade site in Shcherbynivka (44km north of Donetsk), a man whom other participants identified as a leader told the SMM he was in communication with participants at other blockade points, and that of eight railroads that could be blocked, three had been blocked thus far. At the blockade site in Bakhmut, the SMM saw about 60 participants. One group (mostly male, aged 30 to 65) told the SMM that the participants work in four shifts. At the camp by a highway near government-controlled Buhas (46km south-west of Donetsk), the SMM saw five-six people in military-style clothes but did not see any traffic being blocked.

Two employees (men, aged about 30 and 50) of a coal mine in “LPR”-controlled Brianka (46km south-west of Luhansk) told the SMM that the mine had stopped production on 21 February due to the blockade.

The SMM continued monitoring in Kherson, Odessa, Lviv, Ivano-Frankivsk, Kharkiv, Dnipro and Chernivtsi, and Kyiv.

 

*Restrictions of SMM’s freedom of movement or other impediments to fulfilment of its mandate

The SMM’s monitoring and freedom of movement are restricted by security hazards and threats, including risks posed by mines, unexploded ordnance (UXO), and other impediments – which vary from day to day. The SMM’s mandate provides for safe and secure access throughout Ukraine. All signatories of the Package of Measures have agreed on the need for this safe and secure access, that restriction of the SMM’s freedom of movement constitutes a violation, and on the need for rapid response to these violations. They have also agreed that the JCCC should contribute to such response and co-ordinate mine clearance.

 

Denial of access:

At the checkpoint north of the Stanytsia Luhanska disengagement area, a Ukrainian officer of the JCCC told the SMM that its safety could not be guaranteed in areas surrounding the main road due to the possible presence of mines and UXO. The SMM informed the JCCC.
At an “LPR” checkpoint inside the Zolote disengagement area, armed men told the SMM that its safety could not be guaranteed in the fields and side roads due to the possible presence of mines and UXO. The SMM informed the JCCC.
The SMM was stopped twice by Ukrainian Armed Forces personnel on the road to Popasna from Katerynivka and told that permission to pass must be granted by the higher Ukrainian Armed Forces command. The SMM informed the JCCC.
The SMM was unable to travel west from “DPR”-controlled Petrivske due to a lack of security guarantees and the possible presence of mines. The Mission informed the JCCC.
The SMM was unable to travel east from government-controlled Bohdanivka (41km south-west of Donetsk) due to the possible presence of mines. The Mission informed the JCCC.
The SMM could not travel across the bridge in Shchastia as Ukrainian Armed Forces personnel said there were mines on the road south of the bridge. The SMM informed the JCCC.
An armed “DPR” member at a checkpoint stopped the SMM from proceeding to Oleksandrivka. The SMM observed that the road was blocked by wooden barriers and a concrete block.
In “DPR”-controlled Kozatske (36km north-east of Mariupol), armed men in military-style clothes denied the SMM access to a compound. The SMM informed the JCCC.
At a checkpoint north-east of Kozatske, armed men in military-style clothes stopped the SMM at a checkpoint and said the road was unsafe due to mines. The SMM informed the JCCC.
The SMM was again unable to proceed along a road between government-controlled Artema (26km north of Luhansk) and Nyzhnoteple (26km north of Luhansk) as an unstaffed barrier was blocking the way (see SMM Daily Report 3 March 2017).

 

Conditional access:

Armed “DPR” members at an entry-exit checkpoint near Horlivka allowed the SMM to pass only after it showed vehicle registration documents and OSCE identification documents.

 

Delay:

Armed “DPR” members delayed the SMM for 1 hour and 45 minutes at a checkpoint at the eastern entrance to Yasynuvata. The SMM informed the JCCC.
Ukrainian Armed Forces soldiers at a checkpoint south of Lebedynske stopped the SMM until the JCCC was able to facilitate passage after 30 minutes.

 

[1] Please see the annexed table for a complete breakdown of the ceasefire violations as well as map of the Donetsk and Luhansk regions marked with locations featured in this report.

* Please see the section at the end of this report entitled “Restrictions of SMM’s freedom of movement or other impediments to fulfilment of its mandate”.

[2] Despite the joint statement of 1 February by the Trilateral Contact Group and the consent reached on 15 February, the sides have not yet provided the baseline information requested by the SMM related to weapons to be withdrawn and locations of units and formations.

[3] This hardware is not proscribed by the provisions of the Minsk agreements on the withdrawal of weapons.
For PDF attachments or links to sources of further information, please visit: http://www.osce.org/node/303666

Much still needs to be done to ensure women’s equal participation in all spheres of life, OSCE leaders say on International Women’s Day

VIENNA/WARSAW, 8 March 2017. (mediap). – While significant progress has been made to advance women’s equal participation in all spheres of life, much still needs to be done to make that equality a reality, senior officials of the Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE) said today on the occasion of International Women’s Day.

Sebastian Kurz, OSCE Chairperson-in-Office and Austrian Foreign Minister; Lamberto Zannier, OSCE Secretary General; and Michael Georg Link, Director of the OSCE Office for Democratic Institutions and Human Rights (ODIHR), stressed that promoting equality in all spheres of life meant addressing all remaining obstacles that women face.

“Too many barriers still exist to women’s equal participation,” Chairperson-in-Office Kurz said. “These barriers are often not visible and are deeply rooted in gender stereotypes. We need to combat these stereotypes every day, including in the workplace. I call on leaders, both men and women, to be advocates for gender equality.”

Highlighting the OSCE’s character as a regional security organization, the OSCE officials noted that eliminating all forms of discrimination against women was not just a necessary step in ensuring women’s equal rights, but that it would also lead to greater prosperity, stability and sustainable development, all of which would contribute to security in the OSCE region.

“We can fully tackle security challenges in our region only by integrating a gender perspective, for example in our work on the role of women in countering violent extremism or in post-conflict reconstruction, mediation and peace-building,” Secretary General Zannier said.

ODIHR Director Link stressed that combatting violence against women is integral to providing security for all.

“Violence against women is one of the most pervasive security threats in the OSCE area. It also prevents women’s empowerment and impedes efforts to promote and ensure equality,” the ODIHR Director said. “OSCE participating States have committed themselves to taking more vigorous measures to prevent and eliminate all forms of violence against women, to protect victims, to prosecute and punish the perpetrators and to develop integrated policies to ultimately ensure full respect for women’s rights in the OSCE region. Combatting violence against women is integral to providing security for all.”

OSCE participating States have agreed on a comprehensive framework of commitments to promote gender equality and women’s equal opportunities. On this year’s International Women’s Day, the Organization is drawing specific attention to the importance of women’s economic participation and addressing the gender pay gap. Ways to include men in gender equality issues, in particular in combating violence against women, are another focus of the OSCE’s activities in 2017.

On 12 and 13 June 2017, the Austrian OSCE Chairmanship in co-operation with the Secretariat’s Gender Section and ODIHR will organize a Gender Equality Review Conference to discuss progress and challenges in the implementation of the agreed commitments to achieve gender equality in all areas of life and work.
For PDF attachments or links to sources of further information, please visit: http://www.osce.org/node/303686

OSCE media freedom representative condemns beating of journalist in Albania, urges quick investigation

VIENNA, 8 March 2017 – OSCE Representative on Freedom of the Media Dunja Mijatović today condemned an attack on journalist Elvi Fundo in Albania. Fundo, director of the news portal Citynews.al and Radio Best, was beaten by unidentified assailants near a train station in Tirana. The journalist was hospitalized.

“I trust the authorities will swiftly investigate the attack and bring those responsible to justice,” Mijatović said.

The Representative welcomed the condemnation of the attack by Prime Minister Edi Rama and the Union of Albanian Journalists and Audiovisual Media Authority, also noting that an investigation had been launched.

The OSCE Representative on Freedom of the Media observes media developments in all 57 OSCE participating States. She provides early warning on violations of freedom of expression and media freedom and promotes full compliance with OSCE media freedom commitments. Learn more at http://www.osce.org/fom, Twitter: @OSCE_RFoM and on http://www.facebook.com/osce.rfom.
For PDF attachments or links to sources of further information, please visit: http://www.osce.org/fom/303716

Knights of Columbus Urges Prayer at Crucial Juncture for Middle Eastern Christians

K of C CEO says 2017 may determine whether some communities continue to exist

Contact: Joseph Cullen, 203-800-4923, joseph.cullen@kofc.org; Andrew Walther, 203-824-5412, andrew.walther@kofc.org; both with Knights of Columbus

NEW HAVEN, Conn., March 8, 2017 /Christian Newswire/ — Noting that 2017 may be “the decisive year in determining whether many Christian communities throughout the Middle East will continue to exist,” Knights of Columbus CEO Carl Anderson has asked Catholics and others to join the Knights in praying a novena for those who are being persecuted and killed for their faith.

The Novena of Grace and Solidarity will be prayed for nine straight days during Lent, from March 12 to 20. The Knights will also be announcing new donations to aid programs in the Middle East and expanding its efforts to make the plight of persecuted religious minorities in the region better known.

“This year we will continue to provide practical help along with our public advocacy on their behalf,” said Anderson. “This will include aid with food, clothing, shelter and medical care for the hundreds of thousands in places like Iraq and Syria, and also speaking on behalf of those who are seeking to migrate to safer lands.”

The Knights spearheaded a campaign last year that led the U.S. State Department to declare ISIS was committing genocide against Christians and other religious minorities. As part of the effort, the Knights prepared a nearly 300-page report on the extensive crimes being carried out by ISIS and other extremist groups.

The historic March 17, 2016, declaration was only the second instance in which the U.S. government described an ongoing situation as genocide. It was preceded on March 14 by the House of Representatives’ unanimous resolution that ISIS was committing genocide against religious minorities, including Christians in Iraq and Syria.

The K of C was founded in 1882 by Venerable Father Michael McGivney, a parish priest, in New Haven, Connecticut. The Knights, which has grown to include 1.9 million members worldwide, set a new all-time record for charitable donations in 2015 with more than $175 million in donations and more than 73.5 million hours of service valued at $1.7 billion.

The Novena of Grace and Solidarity, which can also be prayed throughout the year, is available at kofc.org.

IRS Admits to Court it Needs to Search 6,924 Previously Unreported Documents in Response to a 2015 Judicial Watch FOIA Lawsuit Over IRS Targeting of Conservative Groups

Agency Agrees to Begin Producing Documents by March 10, but Has Yet to Provide Timetable for Completion of Review

Contact: Brandon Cockerham, Judicial Watch, 202-646-5172

WASHINGTON, March 8, 2017 /Standard Newswire/ — Judicial Watch announced today that the Internal Revenue Service (IRS) reported to a U.S. District Court that it located “an additional 6,924 documents of potentially responsive records” relating to a 2015 Judicial Watch Freedom of Information Act (FOIA) lawsuit about the Obama IRS targeting scandal. The FOIA lawsuit at issue sought records about the IRS selection of individuals and organizations for audits based upon applications requesting non-profit tax status filed by Tea Party and other 501(c)(4) tax-exempt organizations (Judicial Watch v. Internal Revenue Service (No. 1:15-cv-00220)).

These newly identified records are presumably not records that were contained in the “Congressional Database,” which the IRS created in 2013 to house records responsive to congressional inquiries into the IRS scandal.

The IRS is unwilling to commit to a timeframe in which the new documents will be made public:
At this time, the Service is unable to provide an estimate regarding when it will complete its review of the potentially responsive documents. The Service will begin producing any non-exempt, responsive documents by March 10, 2017, and, if necessary, continue to produce non-responsive records on a bi-weekly basis.

“The corruption at the IRS is astounding. Our attorneys knew that there were more records to be searched but the Obama IRS ignored this issue for years,” said Judicial Watch President Tom Fitton. “President Trump needs to clean house at the IRS as quickly as possible.”

In July 2015, Judicial Watch released Obama IRS documents confirming that the agency used donor lists of tax-exempt organizations to target those donors for audits. The documents also show IRS officials specifically highlighted how the U.S. Chamber of Commerce may come under “high scrutiny” from the IRS.

In September 2014, another Judicial Watch FOIA lawsuit forced the release of documents detailing that the IRS sought, obtained and maintained the names of donors to Tea Party and other conservative groups. IRS officials acknowledged in these documents that “such information was not needed.” The documents also show that the donor names were being used for a “secret research project.”

MORE: http://www.judicialwatch.org/press-room/press-releases/irs-admits-court-needs-search-6924-previously-unreported-documents-response-2015-judicial-watch-foia-lawsuit-irs-targeting-conservative-groups

Zypries: „Anhebung der Schwelle bei geringwertigen Wirtschaftsgütern entlastet Mittelständler und Handwerksbetriebe“

Berlin. 7. März 2017. (mediap). Gestern hat die Koalition sich auf die Anhebung der Schwelle für sog. geringwertige Wirtschaftsgüter geeinigt. Statt bislang 410 Euro können künftig Anschaffungen wie beispielsweise Büromaterialen bis zum einem Wert von 800 Euro sofort abgeschrieben werden.

 

Dazu Bundesministerin Zypries: „Es ist uns gelungen, kleine Mittelständler und Handwerksbetriebe konkret von Bürokratie und Kosten zu entlasten. Das fördert Investitionen und tut der Wirtschaft gut. Die Unternehmen können künftig Schreibgeräte, Tablets oder Büromaterialien bis zu einem Wert von 800 Euro, also fast doppelt soviel, sofort abschreiben. Dafür habe ich mich schon lange eingesetzt.“

 

Normalerweise müssen Unternehmen Wirtschaftsgüter über mehrere Jahre abschreiben, meistens fünf Jahre oder länger. In dieser Zeit müssen die Güter in einem Anlagenregister aufgeführt werden. Geringwertige Wirtschaftsgüter können aber bereits in dem Jahr abgeschrieben werden, in dem das Unternehmen sie angeschafft hat, die sog. Sofortabschreibung. Mit der Anhebung des Schwellenwerts für die Sofortabschreibung, entfallen künftig für viele Wirtschaftsgüter Aufzeichnungspflichten. Die Anhebung soll zum 1. Januar 2018 in Kraft treten.

 

Die Anhebung der Schwelle für geringwertige Wirtschaftsgüter ergänzt thematisch die Arbeitsprogramme „Bessere Rechtsetzung 2014 und 2016“, mit denen die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode wichtige Maßnahmen zum Bürokratieabbau auf den Weg gebracht hat, darunter die Bürokratieentlastungsgesetze I und II.

Expertenkommission Pflegepersonal: Politik erkennt Mangel an – ver.di kämpft für “große Lösung”

Berlin. 07. März 2017. (mediap). Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat im Kampf für eine bessere Personalausstattung in Kliniken einen ersten Teilerfolg errungen: Auch die beim Bundesgesundheitsministerium angesiedelte Expertenkommission “Pflegepersonal im Krankenhaus” stellte in ihrem am Dienstag (7. März 2017) veröffentlichten Bericht fest, dass für eine sichere Patientenversorgung und zur Entlastung der Beschäftigten mehr Personal erforderlich sei. Endlich erkenne die Koalition an, dass den Kliniken verbindliche Personaluntergrenzen vorgegeben werden müssten, weil Markt und Wettbewerb alleine es nicht richten könnten, betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler.

 

Auch werde nicht mehr bestritten, dass die Versorgungsqualität von der Personalausstattung abhänge. Ohne die zahlreichen Proteste und öffentlichkeitswirksamen Aktionen der Beschäftigten in den letzten Jahren wäre dies nicht möglich gewesen. “Jetzt setzen wir uns gemeinsam für eine große

Lösung ein”, sagte Bühler.

 

“Die Beschäftigten erwarten Vorgaben, die kurzfristig die nötige Entlastung für die Pflege bringen. Es ist aber noch völlig unklar, wann und in welchen Bereichen Untergrenzen festgelegt werden sollen, geschweige denn wie viele Stellen zusätzlich eingerichtet und finanziert werden”, erklärte Bühler. Qualität in der Pflege hänge davon ab, dass es genug Personal gibt, das gilt nicht ausschließlich für die von der Expertenkommission als pflegesensitiv eingestuften Bereiche wie Intensivstationen und Nachtdienst. “Wir brauchen eine umfassende Lösung. Beschäftigte lassen sich nicht länger mit homöopathischen Dosen abspeisen”, stellte Bühler klar.

 

Nach ver.di-Berechnungen fehlen in deutschen Krankenhäusern 162.000 Vollzeitstellen, davon allein 70.000 Fachkräfte in der Pflege. Würde man internationale Maßstäbe anlegen, fehlen in deutschen Kliniken alleine Nacht für Nacht mindestens 19.500 Vollzeitstellen, um eine angemessene und sichere Versorgung zu gewährleisten.

 

Die Expertenkommission hat den Auftrag an die Vertragsparteien der Selbstverwaltung (Deutsche Krankenhausgesellschaft DKG, Gesetzliche Krankenversicherung GKV unter Beteiligung der Privaten Krankenkassen (PKV) erteilt, bis zum 30. Juni 2018 Personaluntergrenzen in pflegesensitiven Bereichen zu vereinbaren. Gelingt dies nicht, legt das Bundesgesundheitsministerium Untergrenzen mit Wirkung zum 1. Januar 2019 fest. “Wir erwarten, dass DKG und GKV-Spitzenverband nun sehr ernsthaft an tragfähigen Lösungen arbeiten. Insbesondere die Klinikträger gehörten bislang nicht zu den Befürwortern verbindlicher Personalvorgaben”, so Bühler. Wichtig sei deshalb, dass der Gesetzgeber parallel an Lösungen arbeite, Teil-Lösungen reichten angesichts der prekären Lage in den Krankenhäusern nicht aus.

 

ver.di fordert schon seit Jahren gesetzliche Vorgaben für die Personalausstattung im Krankenhaus. 2015 hatte ver.di unter anderem eine Petition eingereicht, mit der eine gesetzliche Personalbemessung gefordert wurde.

Europa muss Grenzen überwinden

Bedford-Strohm zu Reformationskonferenz, Pop-Oratorium und Gesprächen in Brüssel

 

Hannover. 7. März 2017. (mediap). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat am Dienstag in Brüssel die europäischen Kirchen aufgerufen mit gemeinsamer Stimme wahrnehmbarer zu werden. „Reformatorische Tradition zu leben, muss immer heißen, Grenzen zu überwinden und darf nie heißen, sich selbst ins Zentrum zu stellen“, sagte Bedford-Strohm bei einer hochrangigen Konferenz mit EU-Politikern und europäischen evangelischen leitenden Geistlichen im Europäischen Parlament. Das gelte gleichermaßen für Kirchen wie für Länder.

 

Zugleich wies er auch auf die Bedeutung der Ökumene hin: „Luther wollte Christus neu ins Zentrum stellen, und das können wir 500 Jahre nach der Reformation nur ökumenisch tun.“

 

Im Mittelpunkt der von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und der Brüsseler EKD-Vertretung veranstalteten Tagung stand das Thema „500 Jahre Reformation: Europa gestalten – Veränderung wagen“. Die Konferenz wurde von der für den Dialog mit Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften zuständigen Ersten Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments, Maired McGuiness, und dem Ersten Vize-Präsidenten der EU-Kommission, Frans-Timmermanns, eröffnet. Neben dem EKD-Ratsvorsitzenden, Heinrich Bedford- Strohm, berichteten u. a. auch der Generalsekretär der GEKE, Bischof Michael Bünker, die schwedische Erzbischöfin, Antje Jackelén, der ungarische Bischof Tamás Fabiny und der Moderator der italienischen Waldenser, Eugenio Bernardini, wie in ihren Kirchen das 500-jährige Reformationsjubiläum begangen wird und welche Impulse von der Reformation noch heute ausgehen. Daneben wurde angesichts der vielen aktuellen europapolitischen Herausforderungen die Frage diskutiert, inwiefern das Erbe und die Errungenschaften der Reformation heute dazu beitragen können, notwendige politische Reformen anzugehen. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments, David McAllister, selbst evangelischer Christ, unterstrich, das Europa unserer Tage brauche eine geistige Reformation.

 

Zum Abschluss der Konferenz fand im Europäischen Parlament, veranstaltet von der EKD, der Kreativen Kirche und dem Europaabgeordneten Herbert Reul, unter großem Anklang der Öffentlichkeit die Aufführung des „Pop-Oratoriums Luther“ über Leben und Wirken des Reformators statt. Anschließend wurde die Delegation der europäischen evangelischen Kirchenführer unter der Leitung des Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm und Bischof Michael Bünker von dem neu gewählten Präsidenten des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, empfangen.

New Documentary on Christian Filmmaking

Contact: Larry Amon, 410-883-2607, 443-860-2657 cell, amon@aworkinprogress.org

SALISBURY, Md., March 7, 2017 /Christian Newswire/ — Film production company Christian Walk Alive, is set to produce a documentary on Christian films. The title of the project, Breaking Good: The Counter Culture of Christian Film, is a play off of the title of the popular TV show, Breaking Bad. The film is set to explore not only the impact and history Christianity has had on films but will delve into some of the more difficult questions surrounding the status and future of Christian filmmaking. The fundraising campaign for the film can be found at www.breakinggoodfilm.net.

Christian Walk Alive or CWA for short, is a non-profit media ministry. CWA’s goal is to make full length feature films that will be available for wide release. CWA has previously released two other films. The first was a feature called Homecoming in 2012, and a short film/video bible study titled, Masquerade in 2016. Masquerade is being distributed by Bridgestone Multimedia Group.

According to CWA president Larry Amon “Breaking Good is not simply going to be a commercial for Christian films but a real exploration of the history of Christianity in films, and a deep hard look at what place Christian films have in our culture today. Christian films and filmmakers vary greatly in their topics as well as their approach on what a Christian film should be, or even if they should exist at all. This is something many people don’t realize, but it needs to be explored to find out just what place if any, Christianity can, and should have in popular culture.”

About Christian Walk Alive Inc.
Christian Walk Alive (CWA) is a 501c3 Non-profit organization. It was started in the year 2000 to create media that would entertain and build others up while spreading the message of the Gospel.

Contact:
Larry Amon, President
504 Ferry Street Sharptown, MD 21861
Home: (410) 883-2607
Cell: (443) 860 – 2657
amon@aworkinprogress.org

Multimedia:
Campaign: www.breakinggoodfilm.net
Facebook: www.facebook.com/ChristianWalkAlive
Website: www.christianwalkalive.org

Beer: Asylverfahren neu ordnen

Berlin. 7. März 2017. (mediap). Zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs erklärte die FDP-Generalsekretärin Nicola Beer:

 

„Die Diskussion um das heutige Urteil des Europäischen Gerichtshofs sollte Anlass sein, endlich zu einem vernünftigen Asylverfahren zu kommen und es humanitärer zu gestalten. Auch wenn die EU-Mitgliedstaaten nicht verpflichtet sind, sind sie frei, ihr Asylverfahren dergestalt in die Auslandsbotschaften zu verlagern, dass die gefährlichen ‎Fluchtwege entfallen und das Geschäftsmodell für Schlepper ausgetrocknet wird. Die Menschen müssten sich nicht mehr auf den ungewissen Weg machen, sondern es würde bereits in den Botschaften geprüft, ob ein Asylgrund vorliegt. Am besten sollte die EU dazu ein einheitliches Verfahren mit einem Verteilungsschlüssel entwickeln. Hierbei sollte die Bundesregierung mit gutem Beispiel eines veränderten deutschen Verfahrens vorangehen.“

“Junge Kunst – Neue Wege” – Kreativprogramm für Kinder und Jugendliche geht in die zweite Runde

Bonn. 7. März 2017. (mediap). Mit dem Kulturprojekt “Junge Kunst – Neue Wege” lädt die Stadt Bonn gemeinsam mit dem Rhein-Sieg-Kreis Kinder und Jugendliche ein, ihre künstlerischen Begabungen zu entdecken. In diesem Jahr steht das Projekt unter dem Motto “Gemeinsam verwandeln”. Über 40 offene Aktionen werden von Anfang März bis Ende Juni angeboten.

 

Für Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 18 Jahren stehen Ausstellungsbesuche, Konzerte und Theatervorstellungen in Kultureinrichtungen der Region auf dem Programm. Nach den Exkursionen folgen kreative Kurse und Projektreihen, an denen nicht nur jeder Einzelne teilnehmen kann, sondern die auch für Gruppen und Schulklassen angeboten werden. Das Gesehene und Gehörte wird künstlerisch neu interpretiert – hier steht in diesem Jahr der Aspekt des gemeinsamen Wirkens im Entstehungsprozess der neuen Kunst im Mittelpunkt.

 

Die verschiedenen Workshop-Angebote bieten eine breite Palette an Aktivitäten: Bilder, Collagen, plastische Landschaften, ein Glasmosaik, Pappmaché-Figuren und Masken werden entstehen. In weiteren Kursen wird beispielsweise an einer Tanzchoreographie, an Kostümen und an einem szenischen Spiel gearbeitet. Eine Übersicht zu allen Angeboten gibt es auf http://www.bonn.de/@jungekunst-neuewege.

 

Drei Ausstellungen in Bonn, Siegburg und Wachtberg zeigen zum Abschluss des Festivals die in diesem Jahr entstandene “junge Kunst”: In Bonn bietet die Vernissage im Künstlerforum Bonn am Samstag, 10. Juni 2017, um 15 Uhr einen Überblick über alle Werke.

 

Das Programm “Junge Kunst – Neue Wege” wird gefördert vom Landschaftsverband Rheinland, der Sparkasse KölnBonn sowie der Städte- und Gemeinden-Stiftung der Kreissparkasse Köln im Rhein-Sieg-Kreis.

BERICHT AUS BONN – “Bonn ist einfach großartig”: Bundespräsident Gauck besuchte zum Ende seiner Amtszeit die Bundesstadt Bonn

Bonn. 7. März 2017. (mediap.). Zum Ende seiner Amtszeit besuchte Bundespräsident Gauck ein letztes Mal als Bundespräsident die Bundesstadt Bonn. Auf seinen Wunsch hin besichtigten er und Daniela Schadt am 7. März 2017 zunächst das Bonner Münster sowie am Nachmittag die Orgelbaufirma Klais. Dabei wurden sie von Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan begleitet. Nach einem kurzen Gang durch die Stadt lud der Oberbürgermeister die Gäste zu einem Mittagessen im Alten Rathaus ein. “Bonn ist einfach großartig”, sagte das Staatsoberhaupt dort vor der Presse.

 

“Ich freue mich sehr, dass sich der Bundespräsident zum Ende seiner Amtszeit noch einmal die Zeit nimmt, Bonn zu besuchen”, betonte der Oberbürgermeister. “Bundespräsident Gauck hat in seiner Amtszeit regelmäßig die Villa Hammerschmidt als Bonner Amtssitz genutzt. Er war wiederholt Gast in der Bundesstadt. Die Bürgerinnen und Bürger hatten immer wieder Gelegenheit, ihm zu begegnen.”

 

“Ich bin froh, wieder einmal in der Villa Hammerschmidt zu sein”, sagte der Bundespräsident. “Von dort auf den Rhein zu schauen, bewegt mich. Ich wünsche mir, dass die Villa auch weiterhin aufgesucht wird.” Er habe sich gefreut, weitere Facetten in Bonn kennenzulernen. “Der Kreuzgang im Bonner Münster, diese Oase von Ruhe und Frieden, war wirklich ein krönender Abschluss.”

 

Erste Station war an diesem Besuchstag das Bonner Münster. Oberbürgermeister Sridharan, seine Frau Petra Fendel-Sridharan und Stadtdechant Wilfried Schumacher hießen den Bundespräsidenten und Frau Schadt willkommen. Monsignore Schumacher führte die Gäste in die Krypta, durch die Münsterkirche, die über den Gräbern der christlichen Soldatenmärtyrer Cassius und Florentius errichtet wurde, und zeigte ihnen den Kreuzgang. Seit 1956 ist die Kirche päpstliche Basilika Minor. Aktuell steht das Bonner Münster vor einer umfassenden Generalsanierung.

 

Auf dem Weg vom Bonner Münster zum Alten Rathaus legten der Bundespräsident und der Oberbürgermeister einen kurzen Halt am Remigiusplatz ein. Hier stand die im Mai 1800 durch einen Blitzeinschlag zerstörte Remigiuskirche, die Taufkirche Ludwig van Beethovens.

 

Wie Malte Boecker, Direktor des Beethoven-Hauses und Aufsichtsratsvorsitzender der Beethoven Jubiläums GmbH, und Ralf Birkner, Geschäftsführer der Beethoven Jubiläums GmbH, erläuterten, weist das im Bonner Stadtarchiv aufbewahrte Taufregister die Taufe Ludovicus van Beethovens am 17. Dezember 1770 nach. Der Original-Taufstein Beethovens kann in der heutigen Remigiuskirche in der Brüdergasse besichtigt werden. Im Rahmen der Vorbereitungen für das Jubiläum 2020, wenn Beethovens 250. Geburtstag als nationales und internationales Ereignis gefeiert wird, wird der Remigiusplatz in die Überlegungen zu einem neuen Beethovenrundgang einbezogen, der die Beethovenorte im Stadtbild deutlicher sichtbar und erlebbar machen wird. Dabei engagieren sich auch die “Bürger für Beethoven”.

 

Am Alten Rathaus empfing der Chor der Bonn International School mit Chorleiter Marc Unkel den Bundespräsidenten musikalisch. Die knapp 50 Fünftklässler aus 23 Ländern sangen das Gospelstück “Our World is a Wonderful Place” und die “Ode an die Freude”.

 

Am Nachmittag besuchte der Bundespräsident die Orgelbaufirma Klais. Philipp Klais führte unter anderem durch die Fertigung, den Holzzuschnitt und den Montagesaal. Seit mehr als 130 Jahren, bereits in der vierten Generation, ist der Orgelbau das Lebenszentrum der Familie Klais. Im vergangenen Jahr schuf die Orgelbaufirma die Klais-Orgel für die Elbphilharmonie in Hamburg, an deren Eröffnung der Bundespräsident teilgenommen hatte. Und da auch im Bonner Münster eine Klais-Orgel steht, bildet dieses Musikinstrument die Verbindung zu den heutigen Besichtigungen des Bundespräsidenten.

 

“Ich erlebe in Bonn viele Menschen mit Zuversicht und spüre den Geist der Lebendigkeit nach der Entscheidung zum Umzug von Teilen der Regierung”, sagte der Bundespräsident.

DKG zum Konzept der Politik zu Anhaltszahlen

Konzept für Personalanhaltszahlen muss sich an der Realität messen lassen

 

Berlin. 7. März 2017. (mediap). In seiner Eröffnungsrede des Frühlingsempfanges der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) erklärt der Präsident Thomas Reumann zu der von der Koalition und den Ländern geplanten Einführung von Anhaltszahlen für die Personalbesetzung in der Pflege:

 

“Die von der Politik nun vorgesehenen Anhaltszahlen gehen weit über den akzeptablen Rahmen hinaus. Dies gilt insbesondere für starre Vorgaben im Nachtdienst. Der Personalbedarf ist nicht schematisch festlegbar. Er ist abhängig von den Erkrankungen der Patienten, dem Alter der Patienten, dem Personalmix und den baulichen Bedingungen in den Häusern. Zudem müssen solche Vorgaben die Alltagsprobleme des Personaleinsatzes, wie Ausfall durch Krankheiten und vorübergehende Vakanzen berücksichtigen. Deshalb dürfen Anhaltszahlen auch nicht mit Sanktionen, wie Schließung von Stationen oder Vergütungskürzungen belegt werden.

 

Zudem ist zu berücksichtigen, dass die Arbeitsmärkte für Pflegekräfte leer gefegt sind. 6.000 bis 10.000 freie Stellen und eine nahezu deutschlandweite Vollbeschäftigung im Bereich der Pflege machen dies deutlich. Objektiv Unmögliches darf von den Krankenhäusern nicht verlangt werden, führt zu nicht tragbaren Haftungskonsequenzen und gefährdet am Ende die Versorgung der Patienten, wenn Klinikabteilungen oder Stationen geschlossen werden müssen. Die im Konzept angesprochen Ausnahmeregelungen werden diesen Anforderungen nicht gerecht.

 

Absolut inakzeptabel ist, dass das Konzept der Politik für den Personalmehrbedarf dieser Anhaltszahlen keinerlei finanzielle Mittel vorsieht. Der Hinweis auf die heute schon eingesetzten Mittel lässt völlig außer Acht, dass der Pflegezuschlag und die Mittel aus dem Pflegeförderprogramm bereits in eingesetztem Personal gebunden sind. Der zusätzliche Personalbedarf muss eins zu eins mit zusätzlichen Mitteln finanziert werden. Das Konzept wäre zudem nur widerspruchsfrei, wenn die Politik sicherstellt, dass die jährlichen Personalkostensteigerungen für den Personalbestand von 1,2 Millionen Beschäftigten über das Vergütungssystem eins zu eins ausfinanziert werden würde. Ansonsten bleibt der Rationalisierungsdruck auf den Personalkosten und damit auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unverändert bestehen.

 

Zusammenfassend bleibt festzuhalten: Die Pflegeleistungen in den Krankenhäusern sind Bestandteil einer medizinisch pflegerischen Gesamtteamleistung. Es obliegt den Krankenhäusern in Abhängigkeit vom Versorgungsbedarf die Personalbesetzung festzulegen. Die Kliniken tun dies höchst verantwortungsbewusst. Das zeigt auch die Entwicklung der Zahl von Pflegekräften. Seit 2007 ist diese von 392.896 bis 2015 auf 426.838 gestiegen – ein Anstieg um neun Prozent. Auch wirken die Kliniken an Personalvorgaben in sensiblen Leistungsbereichen, wie sie heute schon bei der Knochenmarkstransplantation oder der Neonatologie durch Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vorgegeben sind, konstruktiv mit.”

Einführung von Personaluntergrenzen sinnvoller erster Schritt

Einigung der Bundesregierung, der regierungstragenden Fraktionen und der Länder kann zur Verbesserung der Personalsituation in der pflegerischen Patientenversorgung beitragen

 

Mainz. 7. März 2017. (mediap). Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern  der  regierungstragenden Fraktionen und der Länder Konsequenzen aus den Beratungen der Expertenkommission „Pflegepersonal im Krankenhaus“ angekündigt und entsprechende Maßnahmen vorgestellt. Die gemeinsamen Schlussfolgerungen von Bundesgesundheitsministerium, Koalitionsfraktionen und Ländern sehen vor, die Selbstverwaltung von Krankenhäusern und Krankenkassen gesetzlich zur Vereinbarung von Personaluntergrenzen in Krankenhausbereichen zu verpflichten, in denen dies aufgrund der Patientensicherheit besonders notwendig ist, wie beispielsweise in Intensivstationen oder im Nachtdienst.

 

„Die beschlossene Einführung von Personaluntergrenzen ist ein erster kleiner Schritt, um ein angemessenes Pflegeangebot im Krankenhausbereich sicherzustellen“, zeigt sich der Präsident der rheinland-pfälzischen Landespflegekammer, Dr. Markus Mai, grundsätzlich mit dem Vorschlag einverstanden. Die Definition von Mindestpersonalausstattungen helfe aber nicht, wenn es darum gehe, eine den Pflegebedarfen angemessene Personalvorhaltung sicherzustellen. „Die Selbstverwaltungspartner, allen voran die Krankenhausträger und die Kassen, dürfen sich nun nicht der Verantwortung entziehen. Zu befürchten ist, dass die Akteure aufgrund der unterschiedlichen Interessen nicht in der Lage sind, sinnvolle und für die Versorgung hochwertige Lösungen auf den Weg zu bringen.“

 

Die Politik dürfe sich daher nun nicht zurückziehen. Es sei zu begrüßen, dass das Bundesgesundheitsministerium die Entwicklung weiter beobachten wolle und notfalls selbst entsprechende Regelungen einzuführen angekündigt habe. „Leider zeigt die Erfahrung, dass die Regierung den Druck aufrecht halten muss, um die Selbstverwaltungsakteure zu angemessenem Handeln für die Pflegenden anzuhalten“, argumentiert Mai.

 

Die angedachte Fokussierung auf Bereiche wie Intensiv- und Nachtdienst bezeichnet Mai als „sicherlich sinnvoll“.  Andere Bereiche dürften damit aber nicht aus den Augen verloren werden. „Unsere Sorge ist, dass innerhalb der Krankenhäuser lediglich ein Personaltransfer vorgenommen werden könnte. Eine solche Entwicklung muss vermieden werden, um ganzheitlich hochwertige Pflege überall im Krankenhaus vorhalten zu können“, so Mai. „Pflegesensitive Bereiche sind prinzipiell im modernen Krankenhaus von heute überall anzutreffen“.

 

Um dauerhaft mehr Personal beschäftigen zu können, werden die Krankenhäuser schon jetzt durch ein absolut unterfinanziertes Pflegestellenförderprogramm unterstützt. Dieses soll, so ein weiterer Punkt des vorgestellten Maßnahmenpakets, ab 2019 in den Pflegezuschlag einfließen. „Jede weitere Förderung der Pflege ist grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings ist die an dieser Stelle vorgesehene  Überführung in den Pflegezuschlag absolut kritisch zu betrachten, da die Mittel dort nicht zweckgebunden sind und auch schon heute nicht für den Aufbau von Pflegepersonal genutzt werden müssen“, so Mai.

 

Letztlich ist die Expertengruppe im Ergebnis hinter den Erwartungen zurück geblieben, weil offensichtlich noch in der laufenden Legislaturperiode die Ergebnisse genutzt werden sollen. Zur Entwicklung eines wirklich guten Personalbemessungsinstruments bedarf es weiterer umfassender Anstrengungen.

 

Hintergrund: Mit der einstimmigen Verabschiedung des Heilberufsgesetzes durch den rheinland-pfälzischen Landtag im Dezember 2014 ist die Landespflegekammer errichtet worden. Seit dem 01. Januar 2016 haben die Pflegenden im Land damit eine kraftvolle Interessenvertretung erhalten. Die Landespflegekammer mit ihren gewählten Vertreterinnen und Vertretern nimmt die beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Belange der Mitglieder wahr.

 

Die Vertreterversammlung hat in der Sitzung vom 02. März 2016 den Vorstand der Landespflegekammer gewählt. Präsident der Kammer ist Dr. Markus Mai. Zur Vizepräsidentin wurde Frau Sandra Postel gewählt. Die weiteren Mitglieder des Vorstandes sind Andrea Bergsträßer, Hans-Josef Börsch, Angelika Broda, Karim Elkhawaga, Esther Ehrenstein, Renate Herzer und Christa Wollstädter.

Bundeswirtschaftsministerin Zypries eröffnet die ITB: Tourismus stärkt die Wirtschaft und baut Brücken zwischen den Kulturen

Berlin. 7. März 2017. (mediap) Vor rund 3.500 internationalen Gästen hat die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, am Dienstagabend die Internationale Tourismusbörse (ITB) eröffnet.

 

Bundesministerin Zypries: „Das Jahr 2016 war wieder ein erfolgreiches Jahr für den Tourismus in Deutschland und weltweit. Deutschland erzielte den 7. Übernachtungsrekord in Folge. Der Tourismus entwickelt sich dort besonders gut, wo Offenheit und Gastfreundschaft herrschen. Das stärkt nicht nur die Wirtschaft, das baut auch Brücken zwischen unseren Kulturen. Mauern helfen niemandem. Sie schaden vor allem denen, die sie bauen.“

 

Die 51. ITB findet in einer Zeit statt, in der sich der Tourismus weltweit weiterhin positiv entwickelt. Im vergangenen Jahr waren nach Angaben der Welttourismusorganisation UNWTO weltweit über 1,2 Milliarden Menschen als Urlauber oder Geschäftsreisende international unterwegs, so viele wie nie zuvor. Und auch Deutschland hat 2016 mit über 447 Millionen Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen den siebten Rekord in Folge erzielt. Der Inlandstourismus konnte mit einem Zuwachs von 3 Prozent beachtlich zulegen. Erstmals haben Reisen aus dem Ausland nach Deutschland die Marke von 80 Millionen Übernachtungen geknackt. Das ist ein neuer Rekord.

 

Partnerland der diesjährigen ITB ist die Republik Botswana. Bundesministerin Zypries war zuversichtlich, dass Botswana viele Messebesucher von seiner Schönheit und Vielfalt überzeugen werde.

 

Die ITB ist die führende und weltweit größte Fachmesse der internationalen Tourismusbranche. Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 180.000 Besucher die ITB, darunter 120.000 Fachbesucher, die nach Messeangaben Geschäftsabschlüsse mit einem Rekordumsatz von rund 7 Milliarden Euro erzielten. Auch 2017 werden über 10.000 Aussteller aus 187 Ländern erwartet.

 

Weitere Hinweise zu anderen Programmpunkten:

 

Am Vormittag des 8. März nimmt die Tourismusbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, am traditionellen Eröffnungsrundgang teil.

 

Sie wird im Rahmen der ITB zahlreiche Gespräche mit in- und ausländischen Gästen, darunter Tourismusminister wichtiger Partnerländer führen. Heute traf sich Tourismusbeauftragte Gleicke mit dem Generalsekretär der Welttourismusorganisation UNWTO, Taleb Rifai. Am 9. März trifft sie den mexikanischen Minister für Tourismus, Enrique de la Madrid Cordero.

 

Am 10. März wird Frau Gleicke auf dem 6. Tag des Barrierefreien Tourismus auftreten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt diesen Tag auch finanziell.

Kubicki-Interview: Wir wollen stärker werden als die Grünen

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki gab „Welt Online“ das folgende Interview. Die Fragen stellte Ulrich Exner:

 

Frage: Haben Sie Ihren Rentenbescheid schon bekommen?

 

Kubicki: Nein, aber eine Mitteilung der Rechtsanwaltsversorgung, dass mir ab Juli 2017 eine Zahlung aus der Anwaltsversorgung zusteht. Also so etwas Ähnliches wie ein Rentenbescheid.

 

Frage: Was kommt dabei rum?

 

Kubicki: Die letzte Zahl lag bei dreitausendzweihundertsoundsoviel Euro. Das kommt daher, dass ich als Selbstständiger mehr als 35 Jahre sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerbeiträge eingezahlt habe und dass das keine Umlage-, sondern eine kapitalgedeckte Versorgungsart ist.

 

Frage: Kapitalgedeckte Renten-Verfahren sind zuletzt eher in Misskredit geraten.

 

Kubicki: Sie ist ja auch mit Risiken behaftet, wie man in Finanzkrisen bemerken kann. Aber auf lange Sicht ist es ein tragfähiges Modell. Vor allem, wenn man bedenkt, dass künftig immer weniger Menschen Beiträge zahlen und immer mehr Bezugsrechte haben, wird das reine Umlageverfahren ein Problem. Wenn man beide Modelle miteinander verbinden würde, hätte man alle Risiken abgedeckt.

 

Frage: Hören Sie jetzt eigentlich auf zu arbeiten?

 

Kubicki: Nein! Das Schöne ist ja, dass man als Selbstständiger einfach weiterarbeiten darf. Man muss nur nichts mehr einzahlen. Und es wird auch nichts angerechnet.

 

Frage: Also ist es überhaupt nicht schlimm 65 zu werden?

 

Kubicki: Ich fühle mich jedenfalls überhaupt nicht so, wie ich früher gedacht habe, dass man sich fühlen müsste, wenn man 65 wird. Ich bin fit wie Lumpi.

 

Frage: Gar keine Zipperlein?

 

Kubicki: Ich bin nicht mehr so schnell wie früher und die Gewichte beim Hanteltraining werden auch nicht mehr schwerer.

 

Frage: Essen? Trinken? Alles noch erlaubt?

 

Kubicki: Alles, was schmeckt! Die Lebensweisheit, dass Essen und Trinken der Sex des Alter sind, stimmt einfach. Aber jetzt schreiben Sie bloß nicht, dass ich keinen Sex mehr hätte!

 

Frage: Wie viele Enkel haben Sie inzwischen eigentlich?

 

Kubicki: Drei, zwei Mädchen und einen Jungen.

 

Frage: Haben die was von Ihrem Opa?

 

Kubicki: Wenig. Aber wenn wir mal Zeit haben, dann nutzen wir die sehr intensiv zum Spielen.

 

Frage: Welche Spiele?

 

Kubicki: Kartenspiele. Memory zum Beispiel ist ein Lieblingsspiel der Kinder. Und sie mögen im Sommer auch gerne mit mir Boot fahren. Auch schnell fahren, anders als meine Frau.

 

Frage: Ihr Ziel für die Landtagswahl?

 

Kubicki: Zweistellig. Zwischen 12 und 14 Prozent. Auf jeden Fall wollen wir stärker werden als die Grünen. Da werden wir eindeutig davon profitieren, dass die ihren besten Mann, Robert Habeck, gar

 

nicht aufgestellt haben, sondern die allseits unbekannte Monika Heinold.

 

Frage: Und bei der Bundestagswahl, bei der Sie ja ebenfalls kandidieren?

 

Kubicki: Irgendwas zwischen sechs und neun; eher Richtung neun. Das hängt aber auch stark von den Ergebnissen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen ab. In beiden Ländern haben wir die Chance zweistellig zu werden. Das würde uns auch im Bund viel Rückenwind bringen.

 

Frage: Und was macht Wolfgang Kubicki nach den Wahlen? Wollen Sie vielleicht doch noch mal Bundesminister werden?

 

Kubicki: Es war noch nie mein Ziel, in ein Kabinett einzutreten. Das einzige, was mich eventuell reizen könnte, wäre es, Finanzminister zu werden. Aber da gilt die alte Indianer-Weisheit “Mach dir erst Gedanken darüber, was du auf der anderen Seite des Flusses machst, wenn du weißt, wie du rüberkommst.”

 

Frage: Noch ein Geburtstagswunsch?

 

Kubicki: Eine geile Party!

Staatssekretär Beckmeyer in Ägypten und Tunesien: Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, leitet die Wirtschaftsdelegation, welche die Bundeskanzlerin auf ihrer Reise nach Tunesien und Ägypten begleitet. Geplant sind Gespräche mit dem ägyptischen Industrieminister Tarek Kabil, Energieminister Dr. Mohamed Shaker und Investitionsministerin Dr. Sahar Nasr.

 

Staatssekretär Beckmeyer: „Ägypten und Deutschland verbindet eine tiefe und langjährige Partnerschaft. Für Deutschland ist Ägypten der wichtigste Handelspartner in Nordafrika und wir möchten diese gute Zusammenarbeit weiter stärken, um das volle Potenzial unserer Wirtschaftsbeziehungen zu nutzen.“

 

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die Intensivierung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen und die Vertiefung der Kooperation im Energiebereich. Die Deutsch-Arabische Industrie- und Handelskammer in Kairo (AHK) organisiert für die Wirtschaftsdelegation im Rahmen des Besuchs einen Runden Tisch mit bedeutenden ägyptischen Unternehmern.

 

Das bilaterale Handelsvolumen der beiden Länder betrug im Jahr 2016 rund 5,5 Mrd. Euro und hat damit im Vergleich zum Vorjahr um beachtliche 10 % zugelegt. Deutschland ist innerhalb Europas der wichtigste Handelspartner für Ägypten und liegt weltweit an zweiter Stelle. Ein Schwerpunkt der Kooperation ist der stark wachsende Energiesektor Ägyptens und insbesondere der Ausbau erneuerbarer Energien. Die enge Zusammenarbeit im „Joint Committee on Renewable Energy Efficiency and Environmental Protection“ (JCEE) soll vertieft und die Investitionsbedingungen sollen verbessert werden.

 

In Tunesien werden Staatssekretär Beckmeyer und die Wirtschaftsdelegation Gespräche mit Industrieminister Laadhari führen und an einem Business Roundtable der Deutsch-Tunesischen Industrie- und Handelskammer teilnehmen. Tunesien ist traditionell ein bedeutender Investitionsstandort für deutsche Unternehmen. Derzeit sind ca. 250 deutsche Unternehmen im Land aktiv, vor allem in der Textil-, Elektronik- und Zulieferindustrie für die Automobilbranche. Die deutschen Unternehmen haben bis heute über 350 Mio. Euro vor Ort investiert und beschäftigen ca. 55.000 tunesische Arbeitskräfte.

 

Staatssekretär Beckmeyer: „Tunesien hat den politischen Übergang von einer Diktatur hin zu einer Demokratie mit einer modernen Verfassung in beeindruckender Weise geschafft. Jetzt geht es darum, dass auch die wirtschaftliche Transition gelingt. Die Bundesregierung und die deutschen Unternehmen stehen bereit, Tunesien auch auf diesem Weg zu unterstützen. Es ist unser Ziel, gemeinsam mit unseren tunesischen Partnern Möglichkeiten einer solchen vertieften Zusammenarbeit zu besprechen.“

 

Deutschland ist der drittgrößte Handelspartner Tunesiens; das bilaterale Handelsvolumen betrug 2016 etwas mehr als 3 Mrd. Euro. Deutschland exportierte nach Tunesien ca. 1,4 Mrd. Euro und importierte aus Tunesien rd. 1,6 Mrd. Euro (2,3% mehr als 2015). Damit ist Tunesien eines der wenigen Länder in der Region mit einem Handelsbilanzüberschuss gegenüber Deutschland.

Wettbewerb für mehr Stromeffizienz: Förderprogramm „STEP up!“ geht in die dritte Runde

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Die dritte Ausschreibungsrunde des wettbewerblichen Förderprogramms „STEP up!“ (STromEffizienzPotentiale nutzen!) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ist gestartet. Vom 1. März bis zum 31. Mai 2017 können wieder Anträge für den Wettbewerb eingereicht werden.

 

„STEP up!“ fördert Stromeffizienzmaßnahmen , die die höchste Einsparung je “Förder-Euro” aufweisen. ist grundsätzlich technologie- sowie sektoroffen und richtet sich an Unternehmen aller Branchen, einschließlich Energiedienstleister und Stadtwerke. In der offenen Ausschreibung können grundsätzlich alle Projektideen eingereicht werden, die durch investive Maßnahmen Effizienzgewinne versprechen. Für die Pilotphase von „STEP up!“ stehen bis zum 31.12.2018 insgesamt 300 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.

 

Wie bereits in der zweiten Ausschreibungsrunde werden auch dieses Mal geschlossene Ausschreibungen mit besonders attraktiven Wettbewerbsbedingungen für eine Zielgruppe oder einen Themenbereich geboten. In der aktuellen Ausschreibungsrunde sind dies Stromeffizienzmaßnahmen, die in Rechenzentren umgesetzt werden.

 

Vielfalt der Projektanträge zeigt: Der Ansatz von „STEP up!“ funktioniert

 

Die ersten beiden Ausschreibungsrunden haben gezeigt, dass das Prinzip von „STEP up!“ funktioniert. Die eingereichten Projektanträge kamen aus einer Vielzahl von Branchen, unter anderem aus der chemischen Industrie, der Baustoff-, Mineralöl-, Kunststoff- und der Lebensmittelindustrie. Neben einer Reihe von Einzelprojekten wurden auch Sammelprojekte gefördert. Solche Sammelprojekte bündeln mehrere gleichartige Maßnahmen und werden von einem Unternehmen eingereicht, das als sogenannter “Projektbündler” fungiert.

 

Weitere Informationen zum Förderprogramm sowie zur aktuellen Ausschreibungsrunde finden Sie auf der Projektseite http://www.stepup-energieeffizienz.de. „STEP up!“ ist Teil der Energieeffizienzkampagne „Macht’s effizient“ des BMWi.

Thomas Markus Schaefer zum Leitenden Dezernenten berufen

Neuer Chef des Dezernats „Ökumene“ im Landeskirchenamt

Düsseldorf. 2. März 2017. (mediap). Thomas Markus Schaefer wird Leiter des Dezernats 1.2 „Ökumene“ in der Abteilung „Theologie und Ökumene“ im Landeskirchenamt. Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland hat den 51-jährigen Pfarrer jetzt in das Amt berufen.

 

Seit 1. September 2016 ist der gebürtige Krefelder Dezernent für Innerdeutsche Ökumene, Catholica und europäische Partnerkirchen. Zuvor war er als Landespfarrer für die Gemeinden anderer Sprache und Herkunft der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche von Westfalen zuständig. Schaefer, der in Bonn, Heidelberg, Göttingen und Wuppertal evangelische Theologie studiert hat, war zunächst Gemeindepfarrer in Rheinbach und von 2002 bis 2011 Pfarrer der Deutschen Evangelischen Christuskirche in Paris. Er ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen.

30 Jahre “Großstadtrevier” – NDR Fernsehen gratuliert mit großem Themen-Abend

Sendetermin: Sonnabend, 4. März, ab 20.15 Uhr

 

Hamburg. 2. März 2017 (mediap). Der Titel passt: “So viele Jahre” heißt die Folge, mit der am 6. März im Ersten die 30. Staffel des Vorabend-Klassikers “Großstadtrevier” startet. Das NDR Fernsehen stimmt am Sonnabend, 4. März, ab 20.15 Uhr mit einem großen “Großstadtrevier”-Themenabend darauf ein. Vor 30 Jahren begann die Erfolgsgeschichte der Polizeiserie, die Krimi-Altmeister Jürgen Roland erdacht hatte: Im Dezember 1986 gab das Team um die junge Polizistin Ellen Wegener (die 2014 verstorbene Mareike Carrière) und Hauptwachtmeister Richard Block (Arthur Brauss) mit der Episode “Mensch, der Bulle ist ‘ne Frau” seinen Einstand. Fünf Jahre später stieß Jan Fedder in der Rolle des Dirk Matthies dazu – und ist bis heute dabei. Für seine charismatische und authentische Art wird der Hamburger von den “Großstadtrevier”-Fans geliebt.

 

Das NDR Fernsehen zeigt am 4. März nicht nur legendäre Folgen wie die Start-Episode von 1986 oder den Einstand von Dirk Matthies (“Der Neue”), sondern um 22.45 Uhr auch die neue Dokumentation “30 Jahre Großstadtrevier”. Ulfert Becker blickt darin auf die 30 Staffeln zurück – mit Erinnerungen, prominenten Stimmen und natürlich Ausschnitten. Der knapp siebenstündige Abend “30 Jahre Großstadtrevier” im Überblick:  20.15 Uhr: Großstadtrevier – Heile Welt (Folge 351, 2014) 21.05 Uhr: Großstadtrevier – Bretter, die die Welt bedeuten (Folge 289, 2010) 21.55 Uhr: Großstadtrevier – Der Neue (Folge 37, 1992) 22.45 Uhr: 30 Jahre Großstadtrevier  23.45 Uhr: Großstadtrevier – Ein Tag wie jeder andere (Folge 179, 2004) 0.35 Uhr: Großstadtrevier – Mensch, der Bulle ist ‘ne Frau (Folge 1, 1986) 1.25 Uhr: Großstadtrevier – Ellens Abschied (1) (Folge 61, 1999) 2.15 Uhr: Großstadtrevier – Ellens Abschied (2) (Folge 62, 1999) Die Dokumentation “30 Jahre Großstadtrevier” können Sie bereits im digitalen Vorführraum des NDR Presseportals sehen. Mehr Informationen: http://www.NDR.de/fernsehen/sendungen/grossstadtrevier, http://www.daserste.de/unterhaltung/serie/grossstadtrevier

Ökumenisches Taufgedächtnis und eine musikalische Uraufführung

Bibel TV strahlt aufgezeichneten Synodengottesdienst am 12. März aus

Düsseldorf/Bad Neuenahr. 2. März 2017. (mediap).  Für die, die es im Januar in Bad Neuenahr miterlebt haben, war der Eröffnungsgottesdienst der Landessynode bewegend:  Mitwirkende anderer Konfessionen beteiligten sich zum Beginn des Jubiläumsjahres der Reformation an einem ökumenischen Taufgedächtnis. Jetzt gibt es diesen besonderen Gottesdienst auch noch einmal im Fernsehen. Der Sender Bibel TV strahlt die einstündige Aufzeichnung am Sonntag, 12. März 2017, um 10 Uhr aus.

 

Am Gottesdienst und dem Taufgedächtnis in der Martin-Luther-Kirche im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr nahmen neben dem rheinischen Präses Manfred Rekowski Pfarrerin Karen Wilson (Brüdergemeine Neuwied), Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (römisch-katholisches Bistum Essen), Bischof Dr. Matthias Ring (Alt-katholisches Bistum in Deutschland), Erzpriester Radu Constantin Miron (Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland) und Superintendent Dr. Rainer Bath (Evangelisch-methodistische Kirche Distrikt Essen) teil.

Auch musikalisch bietet der Gottesdienst eine Besonderheit: die Uraufführung des Gemeindeliedes „Ich bin vergnügt, erlöst, befreit“. Das Psalmgedicht des Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch hat Kirchenmusikdirektor und Dozent Christoph Spengler vertont. Die Psalmüberschrift ist das Motto der Evangelischen Kirche im Rheinland für das Reformationsjubiläumsjahr 2017. Neben Spengler am Klavier gestalteten Mirjam Geiler (Gesang), Anja Spengler (Gesang), Fabian Gsell (Gesang & Schlagzeug) sowie das Bläserensemble „Buccinate Deo“ im Posaunenwerk der rheinischen Kirche unter der Leitung von Stephan Schmitz und Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Cyganek (Orgel) den Gottesdienst musikalisch.

Exporte erreichen 2016 neuen Höchststand

Zuwachs fällt geringer aus als im Vorjahr

Mainz. 2. März 2017. (mediap). Die rheinland-pfälzischen Exporte erreichten auch 2016 wieder einen neuen Höchststand. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems wurden Waren im Wert von 52,6 Milliarden Euro exportiert.

 

Damit wurde der bisherige Rekordwert von 2015 um 1,3 Milliarden Euro bzw. 2,5 Prozent übertroffen (Deutschland: plus 1,1 Prozent). Allerdings verlief die Entwicklung weniger dynamisch als im Vorjahr, als das Plus noch bei 6,6 Prozent gelegen hatte.

Cape Coast nach Bonn bringen

Die Stadt Bonn entsandte im Rahmen ihrer Partnerschaft mit Cape Coast zwei Freiwillige in ein Umweltbildungsprojekt. Die beiden jungen Frauen wollen nun über ihre Erfahrungen in der Umweltbildung an Schulen und Bildungseinrichtungen berichten.

 

Bonn. 2. März 2017. (mediap). Im Rahmen des vom Bundesentwicklungsministerium geförderten Programms ASA-kommunal waren Laura Linck (Geographin und Grundschullehrerin) und Julia Merkelbach (Geographin und Nachhaltigkeitswissenschaftlerin), zwei Studentinnen aus Bonn, Ende 2016 für drei Monate in Bonns Partnerstadt Cape Coast in Ghana zu Besuch. Im Rahmen der Klima-Städtepartnerschaft haben sie dort in dem mit Unterstützung der Stadt Bonn aufgebauten Umweltbildungszentrum an der Fosu Lagune gearbeitet.

 

Ziel des Projekts war es, gemeinsam mit drei ghanaischen Freiwilligen das Zentrum “mit Leben zu füllen”. So konzeptionierten und erprobten die Studentinnen beispielsweise Materialien und Veranstaltungen für Schulklassen. Die Stadt Bonn hatte den Projekteinsatz gemeinsam mit der Partnerstadt initiiert. Das Programm ASA-kommunal bringt junge Menschen und Kommunen zusammen, die sich in internationalen Städtepartnerschaften oder Projekten entwicklungspolitisch engagieren möchten.

 

Nun sind Julia Merkelbach und Laura Linck wieder zurück im Rheinland und möchten Cape Coast näher nach Bonn bringen. Gerne teilen sie ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. Insbesondere bieten sie Schulklassen an, sie für eine flexibel wählbare Zeitdauer zu besuchen und in interaktiven Vorträgen, Diskussionen und Workshops gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Thematiken rund um das Leben und Lernen in einer globalisierten Welt zu erarbeiten und am Beispiel von Cape Coast in Ghana zu schildern.

Fotos sowie detaillierte Berichte der Arbeit in Cape Coast haben die beiden Studentinnen in ihrem Blog unter http://bonnandcapecoast.wordpress.com festgehalten.

 

Stadt Bonn kooperiert mit Cape Coast

 

Seit 2008 kooperieren die Stadt Bonn und die Stadt Cape Coast in Ghana. In den vergangenen vier Jahren haben die beiden Städte vor allem bei der Umsetzung eines Projektes zur Renaturierung der Fosu Lagune in Cape Coast eng zusammengearbeitet. Dabei wurde auch ein Umweltbildungszentrum aufgebaut, das Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene über das Ökosystem Lagune informiert.

 

Wer Interesse an einer Schulveranstaltung hat oder selbst im Bildungsbereich tätig ist und sich informieren möchte, kann sich an Verena Schwarte, Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit der Stadt Bonn, Telefon 0228-776731, E-Mail: verena.schwarte@bonn.de, wenden.

Kleiner Hai fängt kleine Fische: die Schauspielerin Maria Ketikidou zu Gast bei “Tietjen talkt”

Sendetermin: Sonntag, 5. März, 10.00 Uhr, NDR 2

 

Hamburg. 2. März 2017. (mediap). Veteranin, Urgestein, Dienstälteste – das passt eigentlich alles überhaupt nicht zur taufrischen Maria Ketikidou, aber es stimmt.

 

Seit 23 Jahren ermittelt die griechisch-deutsche Schauspielerin als Zivilfahnderin Harry Möller im “Großstadtrevier”. Nur Jan Fedder trägt den Sheriffstern in der Kultserie länger. Warum Maria Ketikidou auch in der 30. Staffel noch diensteifrig ist, erklärt sie am Sonntag, 5. März, ab 10.00 Uhr bei “Tietjen talkt” auf NDR 2.

Bundesweite Fachtagung zu Gottfried Arnold in Annaberg-Buchholz

Hannover. 2. März 2017. (mediap). Anlässlich des 350. Geburtstages von Gottfried Arnold lädt die Union Evangelischer Kirchen in der EKD (UEK) zu einer bundesweiten Fachtagung am 9. März 2017 nach Annaberg-Buchholz ein. Der deutsche Theologe gilt als bedeutendster Vertreter eines radikalen Pietismus und ist auch unter dem Pseudonym „Christophorus Irenaeus“ bekannt. Zu der Tagung werden namhafte Historiker und Kirchengeschichtler ins Erzgebirge reisen. Die Referenten gehen vor allem auf Arnolds Wirken in Dresden, Wittenberg, Allstedt sowie in Werben und Perleberg ein.

 

Vor mehr als 350 Jahren, am 5. September 1666 wurde Gottfried Arnold als Sohn des Rektors der Lateinschule in Annaberg geboren. Arnold gilt als eine der Hauptgestalten des Pietismus. Diese kirchliche Erneuerungsbewegung wollte das Anliegen der Reformation weiterführen und den christlichen Glauben an biblischen Vorgaben ausrichten. Der Pietismus legte Wert auf die Verinnerlichung des Glaubens und die persönliche Hinwendung des Menschen zu Gott. Er prägte u.a. die Musik J. S. Bachs, die Romantik, die Literaturgeschichte sowie zahlreiche diakonische Einrichtungen in Deutschland und Europa. Bedeutende Pietisten waren neben Gottfried Arnold auch Philipp Jacob Spener, August Hermann Francke sowie Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf.

 

Im Rahmen der Tagung finden am 9. März auch zwei öffentliche Vorträge statt: Ab 19.30 Uhr erläutert zunächst der Theologische Leiter der Ev.-Luth. Diakonissenanstalt Dresden, Thilo Daniel, mit dem Vortrag „Gottfried Arnold und die Fritzianer“ seinen Blick auf den Pietismus. Es folgt ein Vortrag von Wolfgang Blaschke, dem Leiter der städtischen Museen Annaberg-Buchholz: Unter der Überschrift „Die Schulgeschichte Annabergs in der frühen Neuzeit – von Johannes Rivius bis Gottfried Arnold“ geht er u.a. auf die berühmte Annaberger Lateinschule und ihre Wirkungen für das Bildungswesen in Sachsen ein. Die öffentliche Veranstaltung findet statt im „Haus des Gastes Erzhammer“ (Buchholzer Str. 2, Annaberg-Buchholz). Veranstalter der Tagung ist die Historische Kommission zur Erforschung des Pietismus der Union Evangelischer Kirchen in der EKD (HK) http://www.uek-online.de/einrichtungen/pietismuskommission.html

DRK weitet Hilfe im Irak aus

Irak Krise Medizinisches Personal entsendet

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Mit Fortschreiten der Kämpfe um die irakische Stadt Mossul hat das Deutsche Rote Kreuz seine Hilfen im Irak weiter ausgeweitet. In den vergangenen Tagen sind erneut mehrere tausend Zivilisten vor den Kampfhandlungen im Westteil Mossuls geflohen, insgesamt rund 200.000 haben bereits Zuflucht in Notunterkünften gesucht. „Wir erwarten, dass mit der Intensivierung der Kämpfe in den nächsten Wochen weitere Menschen aus der Gegend in und um Mossul fliehen und auch die Zahl der Kriegsverletzten stark zunehmen wird. Daher entsenden wir einen Arzt und eine Krankenschwester, die den medizinischen Einsatz des Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) vor Ort unterstützen werden“, sagt Christof Johnen, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit beim DRK.

Das medizinische Fachpersonal des DRK wird die medizinischen Teams des IKRK, bestehend aus Chirurgen, Anästhesisten sowie spezialisierten  Pflegefachkräften, verstärken. Die Teams werden in Krankenhäusern eingesetzt, die Verwundete aus den Kampfgebieten in und um Mossul versorgen.  „Ziel ist es, die Einrichtungen in der Region zu stärken, um die medizinische Versorgung einer höheren Anzahl an Patienten gewährleisten können“, sagte Johnen. Damit hat das DRK sein Personal im Rahmen der Nothilfe im Irak auf aktuell sieben Mitarbeiter erhöht. Neben der medizinischen Hilfe unterstützen die DRK-Helfer bereits seit vergangenem Herbst gemeinsam mit dem Irakischen Roten Halbmond die Versorgung der Geflüchteten mit Trinkwasser und  Hygiene-Artikeln, insgesamt stehen hier Hilfsgüter für bis zu 54.000 Familien bereit. Zusätzlich werden Decken sowie Küchensets, Kerosinöfen und Wasserkanister in Flüchtlingscamps und -unterkünften verteilt. Finanziert werden die Hilfen mit Spenden und Mitteln des Auswärtigen Amtes.

Die humanitäre Lage im Irak ist ohnehin angespannt: Zu den aktuell 3,1 Millionen intern Vertriebenen kommen 233.000 Flüchtlinge aus dem benachbarten Syrien hinzu, welche teils seit mehreren Jahren in Camps und provisorischen Unterkünften im Irak untergebracht sind  und ihre Ressourcen restlos aufgebraucht haben.

Weitere Infos: https://www.drk.de/wo-wir-helfen/mossul.html

Das DRK ist dringend auf Spenden angewiesen: 
Spendenkonto: IBAN DE63370205000005023307
BFSWDE33XXX (Bank für Sozialwirtschaft)
Stichwort: Flüchtlinge Nahost

Online-Spende: www.drk.de/spenden

Armutsbericht: Unterschiede bei Lebenserwartung nehmen zu

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Die Unterschiede in der Lebenserwartung von armen und wohlhabenden Menschen in Deutschland vergrößern sich weiter. Dies ist eine der Feststellungen des jährlichen Armutsberichtes des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und anderer Sozialverbände, der am Donnerstag, 2. März, in Berlin vorgestellt wird.

 

Der Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Prof. Rolf Rosenbrock, erklärte im NDR-Politikmagazin “Panorama” im Ersten (Sendung: Donnerstag, 2. März, 21.45 Uhr): “Die Lebenserwartung steigt für die wohlhabenden Menschen in jedem Jahr stärker als für die ärmeren Menschen, und deshalb vergrößert sich der Abstand. Die Schere geht weiter auseinander.” Laut einer Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) sterben Männer, die an oder unter der Armutsgrenze leben, im Schnitt 10,8 Jahre früher als wohlhabende Männer. Bei Frauen beträgt die Differenz ca. acht Jahre. Der Untersuchung zufolge haben arme Männer eine durchschnittliche Lebenserwartung von 70,1 Jahren, wohlhabende Männer von 80,9 Jahren. Bei Frauen liegen die Zahlen bei 76,9 Jahren bzw. 85,3 Jahren.

 

Als Gründe für die immensen Unterschiede nannte Rosenbrock ein riskanteres Gesundheitsverhalten in Bezug auf Ernährung, Bewegung, Rauchen und Alkohol. Dies erkläre jedoch nur die Hälfte des Unterschieds. Prof. Rosenbrock: “Die Menschen sterben auch früher, weil sich der psychische Druck durch die insgesamt beengte Lebenssituation und meist auch schlechtere Arbeitsbedingungen oder auch durch Arbeitslosigkeit negativ auf das eigene Leben und die Möglichkeiten der Teilhabe auswirkt.”

 

Die Unterschiede zwischen Armen und Wohlhabenden fallen gerade in Bezug auf schwerwiegende chronische Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes mellitus oder chronisch-obstruktive Lungenerkrankung deutlich aus. “Wir können davon ausgehen, dass das Risiko, an diesen Erkrankungen zu erkranken, zwei bis drei Mal höher ist bei Personen, die von Armut betroffen sind”, so Dr. Thomas Lampert vom Robert Koch-Institut.

Im Bereich der gesetzlichen Rente führe dies de facto zu einer Umverteilung von unten nach oben, so Rosenbrock: “Die armen Menschen, die ihr Leben lang Beiträge zur Rentenversicherung bezahlt haben und dann im Durchschnitt vielleicht noch vier, fünf Jahre die Rente genießen können, finanzieren im Grunde genommen die Rente der wohlhabenderen, länger lebenden mit. Und das ist, wenn man genau hinguckt, natürlich ein sozialpolitischer Skandal erster Güte.”

 

Die Auswirkungen von Armut auf Gesundheit und Lebenserwartung sind zum ersten Mal Thema im sogenannten “Armutsbericht” des Paritätischen Gesamtverbandes. Die Studie des RKI basiert auf der Gesundheitsberichterstattung des Bundes sowie laufenden Erhebungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

 

Mehr zur Sendung unter http://www.panorama.de

Judicial Watch President Tom Fitton Interview at CPAC: ‘Taking on Corrupt and Abusive Government’

Judicial Watch President Tom Fitton Interview at CPAC: ‘Taking on Corrupt and Abusive Government’

“We changed history with the Clinton email scandal.” – Tom Fitton Mainstage CPAC Interview

Judicial Watch Groundbreaking Facebook Live Interviews of Leading Conservatives from Broadcast Row

Contact: Brandon Cockerham, Judicial Watch, 202-646-5172

WASHINGTON, March 2, 2017 /Standard Newswire/ — Judicial Watch announced today the results of its participation as a major participant in the annual Conservative Political Action Conference (CPAC), from February 23-25, at the Gaylord National Resort and Convention Center, National Harbor, MD. Judicial Watch President Tom Fitton was interviewed by Kelly Riddell of The Washington Times on the main stage Thursday, February 23. You can see the full interview beginning at the 2:43:50 mark:

Obviously we changed history with the Clinton email scandal. We uncovered it. … We’re still in the middle of the email scandal. We’re still trying to get all of the emails. And frankly, President Trump’s administration should consider reopening or pursuing the ongoing criminal investigation related to Hillary Clinton.

***

[T]here’s this alt-government in place, a government staffed by recent appointees or hires of Obama. … [T]here are lots of Democrats in the bureaucracy, but on the other hand there are also lots of Republicans who think they know better than President Trump and are willing to thwart the rule of law. … They are organizing actively against him and subverting the rule of law. And we see elements of this with the targeting of General Flynn.

On February 23 and 24, Judicial Watch hosted groundbreaking live coverage of CPAC from Broadcast Row hosted by Emily Miller on Facebook live. Among many others, special guests included: Dr. Sebastian Gorka, deputy assistant to the president; David Clarke, sheriff of Milwaukee County, Wisconsin; David Keene, opinion editor of The Washington Times and former president of the NRA; comedian Tim Young; intelligence expert, retired U.S. Army Reserve Lieutenant Colonel Anthony Shaffer; artist James McNaughton famous for his painting “The Forgotten Man;” and Shane Bouvet, who was awarded $10,000 by President Trump for his father’s cancer treatments.

Kölner Pappnasen Rotschwarz am Rosenmontag beim Zoch vorm Zoch

Kölner Pappnasen Rotschwarz am Rosenmontag beim Zoch vorm Zoch

 

Köln. 2. März 2017. (mediap). Jecke Globalisierungskritiker der Kölner “Pappnasen Rotschwarz” sind am Rosenmontag unter dem alternativen Motto “Wenn uns Pänz ihr Zokunf sinn – dat haut se aus de Söck!” (“Wenn unsere Kinder ihre Zukunft sehen – das haut sie aus den Socken!”) als Vorgruppe des Rosenmontagszuges durch die Kölner Innenstadt gezogen. Mit dabei waren viele Attac-Aktive aus dem ganzen Rheinland. Das offizielle Sessionsmotto politkritisch aufs Korn nehmend, wiesen sie mit Großpuppen, bunten Kostümen, der jeckenZeitschrift “Ponyhof – Für’n Arsch!” und umgetexteten kölschen Liedern auf die wenig rosige Zukunft der kommenden Generation hin.

 

In vier Gruppen griffen die kritischen Karnevalistinnen und Karnevalisten, aktuelle Probleme auf und wiesen auf den bereits existierenden Widerstand hin. In der ersten Gruppe ging es um die von Lobbyisten, Rechtspopulisten und Geheimdiensten bedrohte Demokratie.

Andere Jecken thematisierten Kriege und globalen Drohnenterror, wieder andere machten die wachsende soziale Spaltung zum Ziel ihres Spotts. Eine letzte Gruppe zeigte den Klimakillern von RWE und Konsorten die Rote Karte.

Alle Themen waren auch im umgetexteten karnevalistischen Liedgut vertont. In “Nur nit Kreeschlüje traue” (“Nur nicht Kriegslügen trauen”) geht es um die allgegenwärtige Kriegspropaganda. “Du drinks keene mit” (Du trinkst keinen mit”) – im Original “Drink doch ene mit”, eigentlich eine Hymne des solidarischen Karnevalsgefühls – kritisiert das zunehmend zerstörte soziale Netz. Das “Haifischzahn–Kohlewahnlied” tritt mit Zeilen wie “Der Fahrer vun de Kohlebahn, och dä will doch kein Asthma han” der Kohlewirtschaft und dem Wachstumswahn vors Knie, während “Oh Demokratie” gegen die Zerstörung der Gesellschaft durch Kapitalherrschaft und Rechtspopulisten à la Trump, Erdogan oder AfD wettert und den globalen Protest der Menschen feiert.

Die Texte zu den bekannten Liedern bekamen die Jecken am Zochweg überreicht. “Wir bieten immer Gehirnnahrung statt Kamelle – aber genauso zuckerbunt und bittersüß”, erklärt Thomas Pfaff, Attac-Aktivist und Mitbegründer der Pappnasen Rotschwarz.

Seit 2007 laufen die Pappnasen-Rotschwarz jedes Jahr am Kölner Rosenmontag beim “Zoch vor dem Zoch” mit. Auch bei den Protesten gegen den G20-Gipfel im Juli in in Hamburg werden die Pappnasen dabei sein, unter anderem mit der Performance “Neoliberalismus ins Museum”.

Lambsdorff: Politische Verantwortung für Nemzow-Mord liegt im Kreml

Berlin / Moskau. 2. März 2017. (mediap). Zum zweiten Jahrestag des Mordes am russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow erklärt das FDP-Präsidiumsmitglied und Vizepräsident des Europäischen Parlaments Alexander Graf Lambsdorff:

„Fast zwei Jahre nach dem erschütternden Mord an Boris Nemzow ist dieser noch immer nicht aufgeklärt. Zwar stehen Tatverdächtige vor Gericht, die Hintergründe und -männer bleiben allerdings im Verborgenen. Es ist fraglich, ob sie jemals ermittelt werden.

Zweifellos liegt die politische Verantwortung für den Mord bei jenen Kräften im Kreml, die zuließen, dass die staatliche Propaganda Oppositionelle wie Nemzow auf gigantischen Plakaten in Moskau, im Fernsehen und in der Presse zur fünften Kolonne, also zu Volksfeinden, erklärte. Diese Propaganda ist tödlich. Nemzow stand bis zu seinem gewaltsamen Tod für die Hoffnung auf ein demokratisches und offenes Russland. Sein Einsatz für Freiheit, Toleranz, Marktwirtschaft, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit lebt fort.“

ver.di fordert sofortige Freilassung des Journalisten Deniz Yücel und politische Konsequenzen

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert die sofortige Freilassung des Welt-Korrespondenten Deniz Yücel. “Die Untersuchungshaft für Deniz Yücel ist absolut inakzeptabel und ein weiterer Angriff auf die Pressefreiheit durch den türkischen Staat unter Präsident Recep Tayyep Erdogan.

 

Das ist eine neue Qualität in der Verfolgung seriöser Journalisten, von denen bereits 150 inhaftiert sind. Wir fordern die sofortige Freilassung von Deniz Yücel. Die Bundesregierung ist dazu aufgefordert, sämtliche Möglichkeiten zu ergreifen, um Druck auf die türkische Regierung auszuüben. Dazu kann auch gehören, türkische Regierungsvertreter nur noch im Ausnahmefall einreisen zu lassen”, forderte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.

 

Gegen den deutschen Journalisten Yücel, der auch die türkische Staatsbürgerschaft besitzt, war gestern in der Türkei Untersuchungshaft verhängt worden. Ihm werden laut Medienberichten Propaganda für eine terroristische Vereinigung sowie Aufwiegelung der Bevölkerung vorgeworfen. Yücel hatte sich Mitte Februar der Polizei in Istanbul gestellt, die nach ihm fahndete. Der Welt-Korrespondent hatte in der Vergangenheit immer wieder kritisch über die Politik der türkischen Regierung sowie in jüngster Zeit über gehackte Emails berichtet, die vom Schwiegersohn des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan stammen sollen.

 

ver.di beteiligt sich an den Protestaktionen zur Freilassung von Deniz Yücel und kooperiert mit türkischen Journalistengewerkschaften, um verfolgte Journalisten zu schützen.

Schröter zum Verbot eines Moscheevereins

Schröter, Islamwissenschaftlerin, zum Verbot des Moscheevereins: “Moscheen sind nur ein Treffpunkt, deshalb ist man bei einer Schließung das Problem nicht los”

 

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Susanne Schröter, Islamwissenschaftlerin, Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums “Globaler Islam”, am Dienstag beim Nachrichten-Fernseh-Sender n-tv zur Schließung des Berliner Moscheevereins “Fussilet 33”

 

Zu den Inhalten, die in manchen Moscheen gelehrt werden:

“Das sind Inhalte, die den Islam im Gegensatz zur deutschen Gesellschaft und auch zur deutschen Verfassung stellen, die letztendlich eine islamische Ordnung propagieren und Feindschaft zwischen Muslimen und Nichtmuslimen versuchen herzustellen, aber auch zwischen Muslimen, die einen radikalen Weg gehen wollen und Muslimen, die liberaler sind, die demokratisch sind und die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. Diese Predigten, diese Ideologien in den Moscheen versuchen, die Gesellschaft zu spalten und wenn es ganz hart kommt, eben auch noch tatsächlich junge Leute zu mobilisieren für Gewalt, in dem Fall auch für den Islamischen Staat.” (45 sek.)

 

Zu Treffpunkten der Islamisten:

“Moscheen sind nur ein Treffpunkt; deshalb ist man bei einer Schließung natürlich auch das Problem nicht los, sondern diese Leute treffen sich selbstverständlich auch in privaten Räumen. Da sind sie schlechter aufzuspüren. Aber man weiß ja auch, um wen es sich handelt, darum bin ich ganz optimistisch, dass die Sicherheitsorgane da ein Auge drauf haben.” (23 sek.)

 

 

Kontext:

 

Der schon länger im Visier der Sicherheitsbehörden stehende Berliner Moscheeverein “Fussilet 33” ist verboten worden. Heute wurden im Zusammenhang mit dem Verbotsverfahren an 24 Orten in Berlin Wohnungen, Firmensitze und Hafträume in Gefängnissen durchsucht, wie die Polizei mitteilte. Den Verein soll auch der Tunesier Anis Amri, der im Dezember beim Berliner Weihnachtsmarkt-Anschlag zwölf Menschen tötete, besucht haben. Der Moscheeverein galt als Anlaufpunkt für Islamisten. Über ein Verbot war seit Wochen spekuliert worden.

Annen, SPD-Außenpolitiker, zur Inhaftierung des Korrespondenten Yücel in der Türkei

Politik

Annen, SPD-Außenpolitiker, zur Inhaftierung des Korrespondenten Yücel in der Türkei: “Ich halte diese Entscheidung der türkischen Justiz für einen Skandal – die Anschuldigungen sind aus der Luft gegriffen”

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Niels Annen, SPD-Außenpolitiker, am Dienstag beim Nachrichten-Fernseh-Sender n-tv zur Inhaftierung des Korrespondenten Deniz Yücel in der Türkei:

 

“Ich halte diese Entscheidung der türkischen Justiz für einen Skandal. Die Anschuldigungen sind aus der Luft gegriffen. Ich weiß auch gar nicht, wie man die Bevölkerung aufhetzen soll, wenn man in einer deutschen Zeitung schreibt. Das muss klargestellt werden. Wir fordern die Freilassung von Herrn Yücel. Diese Forderung richtet sich an die Justiz, aber eben auch die Politik, die ja bedauerlicherweise in der Türkei doch einen gewissen Einfluss auf die Entscheidung der Richterschaft hat.” (22 sek.)

Zu Bemühungen der deutschen Regierung um die Freilassung Yücels:

“Wir versuchen auf zwei Ebenen, daran zu arbeiten, dass die Freilassung erwirkt werden kann. Wir reden mit den türkischen Behörden. Es gibt eine politische Situation, in der die Kanzlerin sich geäußert hat, der Außenminister will auch über unsere Botschaft Kontakt aufnehmen. Das Problem ist aber, dass Herr Yücel sowohl deutscher als auch türkischer Staatsbürger ist. Das bedeutet, die Türkei behandelt ihn wie einen Staatsbürger ihres eigenen Landes und wir haben deswegen keine konsularische Möglichkeit, uns direkt um den Fall zu kümmern. Das ist sehr bedauerlich, lässt sich aber im Moment nicht verändern.” (30 sek.)

 

“Die Türkei möchte ja immerhin, offiziell jedenfalls, immer noch Mitglied der EU werden. Und diese Ignoranz gegenüber Medienfreiheit, die Inhaftierung von Journalisten und die stückweise Einschränkung bürgerlicher Freiheiten ist etwas, was mit den Werten der EU nicht in Übereinstimmung zu bringen ist. Aber am Ende ist es eine türkische Entscheidung. Wir haben nur einen begrenzten Einfluss. Die große Empörung hier in Deutschland zeigt auch, dass wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen werden.” (30 sek.)

“Das Land entwickelt sich in Richtung einer autoritären Herrschaft, in Richtung einer Diktatur. Ich hoffe sehr, dass es für eine Umkehr noch nicht zu spät ist.” (9 sek.)

Lambsdorff: Inhaftierung Yücels ist neuer Tiefpunkt für die Presse- und Meinungsfreiheit

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Zur Untersuchungshaft gegen den deutschen Journalisten Deniz Yücel erklärt das FDP-Präsidiumsmitglied und Vizepräsident des Europäischen Parlaments Alexander Graf Lambsdorff:

„Die Inhaftierung von Deniz Yücel ist ein neuer Tiefpunkt für die Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei. Unabhängiger Journalismus hat unter der Regierung Erdogans kaum mehr eine Chance. Für einen NATO-Verbündeten und EU-Beitrittskandidaten ist es beschämend, wie Grundrechte und westliche Werte mit Füßen getreten werden. So werden nicht nur journalistische Existenzen gefährdet, sondern eine pluralistische Meinungsbildung verhindert und der Ruf der Türkei ruiniert.

Außenminister Gabriel und die Bundesregierung müssen sich umgehend für die Freilassung von Deniz Yücel einsetzen. Unter diesen Umständen ist es zudem völlig undenkbar, dass man Erdogan für seinen geplanten Besuch in Deutschland eine Bühne bietet.“

Krankenhäuser nutzen aktiv die Instrumente der Qualitätssicherung

 

DKG zum Krankenhausreport der AOK 

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Mindestmengen sind ein längst eingeführtes und auch von den Krankenhäusern anerkanntes Instrument der Qualitätssicherung. Sie in Bereichen weiterzuentwickeln, wo sie sinnvoll sind, steht für die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) außer Frage, teilte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) mit. “Die mit der Krankenhausreform geschaffenen neuen gesetzlichen Grundlagen – mit erleichterten Festsetzungsmöglichkeiten bei den Schwellenwerten auf der einen und Ausnahmemöglichkeiten bei erwiesener Qualität auf der anderen Seite – sind eine gute Grundlage, Mindestmengen für weitere relevante medizinische Leistungen einzuführen und die Bestehenden weiterzuentwickeln”, erklärte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum. 

Ausdrücklich ist darauf hinzuweisen, dass Mindestmengen nur eines von vielen Qualitätssicherungsinstrumenten sind, die die Krankenhäuser eingeführt haben. “Für viele Leistungen erfolgen umfassende Auswertungen über Komplikationen und Infektionen. Auch machen die Kliniken ihre Leistungszahlen bei einzelnen Operationen transparent, so dass sich Patienten sehr gut über Qualität und Leistungsspektrum der Krankenhäuser informieren können”, sagte Baum.

 

Maßstab für die DKG bei den Beratungen im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ist, mit untersten Schwellenfestlegungen Gelegenheitsleistungen auszuschließen und mit Flexibilitätskorridoren dort zu arbeiten, wo es für höhere Schwellenwerte gesicherte Anhaltspunkte gibt. Die Logik, bei 50 Operationen darf man, bei 49 nicht, ist nicht nachvollziehbar und dient auch nicht der Sicherung der Versorgung, die bei z. B. 75.000 Schilddrüsenoperationen auch in der Fläche gesichert sein muss.

 

“Die Studien des Reports zeigen, dass bei hochkomplexen Leistungen, wie Krebsoperationen an der Speiseröhre Mindestmengen alleine keine Lösung sind. Notwendig sind interdisziplinäre Teams und den gesamten Behandlungsprozess umfassende organisatorische und strukturelle Rahmenbedingungen – von der OP bis zur Versorgung auf der Intensivstation. Die Krankenhäuser sind längst dabei, solche Strukturen in spezialisierten Zentren zu entwickeln. Auch der Gesetzgeber hat mit der Krankenhausreform dafür neue Grundlagen geschaffen. Umso unverständlicher ist, dass die Krankenkassen die Bildung und Förderung von Zentren erschweren bzw. die Anwendung der neuen Fördermöglichkeiten systematisch verweigern. Anders ist die Klage des GKV-Spitzenverbandes gegen die von der Schiedsstelle festgelegten neuen Förderbedingungen für mehr Zentren nicht zu erklären”, so der DKG-Hauptgeschäftsführer.

Zypries begrüßt die Wiederwahl des WTO-Generaldirektors Azevêdo

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Der Allgemeine Rat der WTO hat am Dienstag den bisherigen Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO) für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, wertete in Ihrem Glückwunschschreiben die frühzeitige Wiederwahl als Zeichen großer Wertschätzung.

Zypries erklärte: „Generaldirektor Azevêdo führt das Amt in einer Zeit mit neuen Herausforderungen fort. Die Wiederwahl ist Anerkennung für sein engagiertes Eintreten für die Stärkung des multilateralen Handelssystems. Es kommt nun darauf an, die Akzeptanz der multilateralen Handelsregeln zu verteidigen und zugleich bei der bevorstehenden 11. WTO-Ministerkonferenz in Buenos Aires möglichst weitere substantielle Ergebnisse zu erzielen. Von Buenos Aires muss ein klares Signal für den Multilateralismus ausgehen.“

Während der ersten Amtszeit Azevêdos konnten bei der WTO-Ministerkonferenzen in Bali (2013) die politische Einigung über das jüngst in Kraft getretene Übereinkommen über Handelserleichterungen erzielt werden. In Nairobi (2015) konnte insbesondere die Beseitigung von Exportsubventionen im Agrarbereich beschlossen werden – ein Thema, das gerade für Entwicklungsländer von entscheidender Bedeutung ist.

In der zweiten Amtszeit muss sich die WTO vor allem als Hüterin des multinationalen Handelssystems behaupten und dieses verteidigen. Dies wird angesichts zunehmender Abschottungstendenzen einzelner Handelspartner eine zentrale Aufgabe werden.

Weltgebetstag – „Für ein respektvolles Miteinander der Menschen weltweit“

Evangelische Kirche in Deutschland und Deutsche Bischofskonferenz rufen zur Teilnahme am Weltgebetstag der Frauen auf
 
 
Hannover. 2. März 2017. (mediap). Weltweit wird am kommenden Freitag, 3. März 2017, der ökumenische Weltgebetstag der Frauen begangen. Unter dem Leitwort „Was ist denn fair?“ wird die globale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Christinnen der Philippinen haben den Tag vorbereitet. Allein in Deutschland werden hunderttausende Mitfeiernde in zahlreichen Gottesdiensten erwartet.

Anlässlich des Reformationsjahres 2017 laden die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) gemeinsam zur Teilnahme an dem Weltgebetstag ein. Die Vizepräsidentin des Kirchenamtes der EKD, Bischöfin Petra Bosse-Huber, und der Vorsitzende der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Franz-Josef Bode, erklären dazu:

„In Gemeinden in ganz Deutschland veranstalten Frauen seit vielen Jahrzehnten mit bewundernswertem ehrenamtlichem Einsatz den Weltgebetstag. Über Konfessions-, Alters- und Ländergrenzen hinweg treten sie ein für globale Gerechtigkeit, Frieden und Geschlechtergerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft. Damit bringen sie wichtige Impulse in die Gemeindearbeit ein und leisten einen wertvollen Beitrag für die Ökumene insgesamt. Nicht nur im Reformationsjahr 2017 ist dieses Engagement von großer Bedeutung für die Einheit der Christen und für ein respektvolles Miteinander der Menschen weltweit.“

Im Vorschlag zum Gottesdienst kommen drei philippinische Frauen zu Wort, die über Armut, Ausbeutung und Migration aus wirtschaftlicher Not in ihrem Land berichten, aber auch die dramatischen Folgen von Taifunen, Überschwemmungen und Klimawandel beschreiben. Der Weltgebetstag setzt als Kontrast zu den ungerechten Strukturen das biblische Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20, 1-16).

„Der Weltgebetstag der Frauen fordert uns auf, die Ausbeutung von Natur und Mensch zu beenden. Die ökumenischen Vorbereitungsgruppen in den Gemeinden zeigen, wie unser konsumorientierter Lebenswandel ungerechte Strukturen stärkt. Zugleich ermutigen sie jeden von uns dazu, sich im Sinne des Evangeliums für Gerechtigkeit und ein Leben in Fülle für alle stark zu machen. Für diese immer wieder ,not-wendigen‘ Impulse danken wir allen in der Weltgebetstagsbewegung engagierten Frauen sehr“, so Bischöfin Petra Bosse-Huber und Bischof Dr. Franz-Josef Bode.

Hintergrund Weltgebetstag:
Der Weltgebetstag ist eine weltweite, ökumenische Basisbewegung christlicher Frauen. Immer am ersten Freitag im März feiern in über 100 Ländern der Erde Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche Gottesdienste zum Weltgebetstag. Deren Gebete, Texte und Lieder werden jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land zusammengestellt. Im Jahr 2017 sind es die Philippinen.

In vielen Gemeinden Deutschlands organisieren und gestalten Frauen verschiedener christlicher Konfessionen und Altersgruppen ehrenamtlich den Weltgebetstag. Unterstützt werden sie dabei vom Deutschen Weltgebetstagskomitee, in dem Vertreterinnen zwölf kirchlicher Frauenverbände und -organisationen aus neun verschiedenen Konfessionen zusammenschlossen sind.

Christlicher Glaube, Gebet und Handeln für eine gerechte Welt gehören beim Weltgebetstag untrennbar zusammen. Ein sichtbares Zeichen dafür sind die Kollekten aus den Gottesdiensten in Deutschland, die neben der internationalen Weltgebetstagsbewegung vor allem Frauen- und Mädchenprojekte weltweit unterstützen. Darunter sind acht Partnerorganisationen auf den Philippinen, die sich unter anderem für politische und gesellschaftliche Teilhabe sowie die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Kinder engagieren.

Weitere Informationen:
Weitere Informationen zum Weltgebetstag sind auf den Internetseiten http://www.weltgebetstag.de sowie unter http://www.facebook.com/weltgebetstag zu finden.

Preise für Wohnimmobilien steigen weiter

 

Umfrage des Deutschen Städtetages

 / Verkaufszahlen gehen zurück oder stagnieren

 

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Die Preise für Wohnimmobilien sind in vielen großen Städten im Jahr 2016 weiter gestiegen. Dieser Trend wird sich voraussichtlich auch im ersten Halbjahr 2017 fortsetzen. Zugleich sind die Verkaufszahlen bei Grundstücken und Wohnimmobilien in vielen Städten im vergangenen Jahr zurückgegangen oder sie stagnieren, teilte der Deutsche Städtetag mit.

 

Das hat eine Umfrage des Deutschen Städtetages in 66 großen deutschen Städten zur Entwicklung des Immobilienmarktes 2016 einschließlich einer Prognose für das erste Halbjahr 2017 ergeben.

 

So wurden bei rund 86 Prozent der befragten Städte auf allen Teilmärkten für Wohnimmo­bilien Preissteigerungen ermittelt. Die Zahl der geschlossenen Kaufverträge bei Grundstücken und Wohnimmobilien ist hingegen in 40 Prozent aller Städte rückläufig, in 30 Prozent auf Vorjahresniveau geblieben und in weiteren 30 Prozent gestiegen.

 

„Die geringeren Verkaufszahlen bei Grundstücken und Wohnimmobilien sind auch eine Folge der Grundstücksengpässe in vielen Städten“, erklärte Helmut Dedy, Hauptge­schäftsführer des Deutschen Städtetages: „Freie Grundstücke sind knapp, und bereits bebaute Grundstücke werden seltener verkauft oder hoch gehandelt.“

 

Am stärksten gesunken sind die Kaufvertragszahlen bei Baugrundstücken für individuelle Bauweise. Bei 58 Prozent der befragten Städte ist dies der Fall. „In diesem Segment ist das Angebot besonders knapp geworden bei gleichzeitig hoher Nachfrage“, so Dedy. In einem ähnlichen Ausmaß gelte dies auch für bebaute Grundstücke mit Ein- und Zweifamilienhäusern. Lediglich bei Grundstücken für den Geschosswohnungsbau gab es leichte Zuwächse bei den Kaufvertragszahlen.

 

Aus 59 Städten liegt darüber hinaus eine Einschätzung der erwarteten Entwicklung für das erste Halbjahr 2017 vor. Danach werden in allen Analyseregionen im Mittel weiterhin steigende Preise sowie konstante oder rückläufige Verkaufszahlen erwartet.

 

Datenquelle für die vorliegende Untersuchung sind die Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in den beteiligten Städten. Die vorliegenden Analyseergebnisse sind eine erste, auf tatsächlichen Immobilientransaktionen und den dabei gezahlten Kaufpreisen beruhende, fundierte Aussage über das Marktgeschehen des vergangenen Jahres. Zusätzlich werden Erwartungen für das erste Halbjahr 2017 prognostiziert.

 

Die ausführlichen Ergebnisse der Umfrage zum Markt für Wohnimmobilien sind unter folgendem Link zu finden:

http://www.staedtetag.de/presse/mitteilungen/081093/index.html

Pazderski: Keine Mehrausgaben in Verteidigung und Entwicklung nach dem Gießkannenprinzip!

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Zu den Etatzielen von Müller und von der Leyen erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Georg Pazderski: „Zwei Prozent für Verteidigung und 0,7 Prozent für Entwicklung sind hehre Ziele, doch ohne ein klares nationales und international abgestimmtes Konzept sind es verschwendete Milliarden.

Die meisten Länder der Dritten Welt verfügen gar nicht über die nötige Absorptionskraft. Dort Geld nach dem Gießkannenprinzip auszugeben, lediglich, um die Quote zu erfüllen, ist nicht sinnvoll, sondern würde nur die grassierende Korruption in den meisten Ländern befeuern. Darüber hinaus müssen Müller und Merkel endlich Forderungen an die Gewährung von Entwicklungshilfe knüpfen. Die afrikanischen Staaten müssen die unbürokratische Rücknahme von Terroristen, Gefährdern und abgelehnten Asylbewerbern garantieren und die Migration aus ihren Staaten stoppen. Kooperation besonders in der Entwicklungshilfe darf keine Einbahnstraße sein. Bedingungslose Zahlungen an bedürftige Staaten sind vergebene Chancen.

Gleiches gilt für das Zwei-Prozent-Ziel in der Verteidigung. Auch hier muss ein umfassendes Konzept erarbeitet werden, wie diese Milliarden ausgegeben werden können, damit sich die Sicherheit Deutschlands und Europas nachhaltig und dauerhaft erhöht. Die Bundeswehr muss erst einmal in die Lage gebracht werden, dieses Geld angepasst an die internationale Bedrohungslage vernünftig zu absorbieren, andernfalls ist damit nichts gewonnen. Etatziele nur um ihrer selbst willen zu erreichen ist blanker Unsinn.“

Arbeitskreis Migration und Integration der CSU: Keine Toleranz den Intoleranten

München. 2. März 2017. (mediap). Anlässlich der Klausurtagung des Landesvorstands des Arbeitskreises Integration und Migration (AK MIG) der CSU am 25.02.2017 in München erklärte der Landesvorsitzende Ozan Iyibas:

„Der AK MIG der CSU steht für Respekt, Freiheit, Offenheit und Toleranz. Wir verstehen uns als Brückenbauen zwischen den unterschiedlichen Kulturen und Religionen und tun alles in unserer Macht stehende dafür, dass Bayern auch weiterhin das Land der gelingenden Integration bleibt. Integration ist in Bayern eine Erfolgsgeschichte. Dies kann auch künftig nur funktionieren, wenn alle an einem Strang ziehen und die gleichen Wertvorstellungen teilen. Leider sind aber zunehmend Entwicklungen zu beobachten, die unserem Wertekanon sowie den Bestrebungen des AK MIG widersprechen.“

Der Landesvorstand des AK MIG sah sich daher gezwungen, folgenden Beschluss zu fassen: „Der Landesvorstand des Arbeitskreises Migration und Integration stellt klar, dass eine Mitgliedschaft in oder anderweitige aktive Unterstützung von folgenden Organisationen und Gruppierungen mit einer Mitgliedschaft im Arbeitskreis Migration und Integration unvereinbar ist:

– Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland (ADÜTDF), Verband der türkischen Kulturvereine in Europa (ATB), Union der türkisch-islamischen Kulturvereine in Europa (ATIB), Idealisten-Jugend (Ülkücü Gençlik), Turkos MC, MHP und deren jeweilige Untergliederungen und Mitgliedsvereine sowie weitere die Ideologie der sog. „Grauen Wölfe“ unterstützende oder mit diesen verbundene Gruppierungen und Vereinigungen; – „Islamische Gemeinschaft Millî Görüs e.V.“ (IGMG), Ismail Aða Cemaati (IAC), Saadet Partisi (SP), Erbakan-Stiftung sowie weitere die Ideologie der Millî Görüþ unterstützende oder mit dieser verbundene Gruppierungen und Vereinigungen; – Union Europäisch- Türkischer Demokraten (UETD); – Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) und dieser zugehörige Mitgliedsvereine; – Gülen-Bewegung; – Die als Veranstalterin von türkischen Demonstrationen 2016 aufgetretene und angeblich mit der AKP verbundene AYTK (Europäisches Neue-Türken-Komitee – Avrupa Yeni Türkler Komitesi);

– Die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), deren Jugendorganisationen „Ciwanên Azad“ und „Komalên Ciwan“, AZADÎ e.V. Rechtshilfefonds für Kurdinnen und Kurden in Deutschland, Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland e. V. (NAV-DEM) und ihre Mitgliedsvereine); – Syrische YPG; – Die Einheit.“

Der Landesvorstand des AK MIG versteht den Beschluss als deutliches Signal und Zeichen. „In unserem Arbeitskreis sind Nationalisten genauso wenig erwünscht, wie Menschen, die ausländische Innenpolitik auf deutschem Boden betreiben“, so der Landesvorsitzende. Der AK MIG ist weltoffen und tolerant.

 

Um seine Arbeit im Sinne der gelingenden Integration weiterbetreiben zu können, müsse aber ganz unmissverständlich gelten: keine Toleranz den Intoleranten! Ziel des Beschlusses ist, zeitnah auch eine Änderung von Geschäftsordnung und Satzung herbeizuführen, um so dauerhaft alle aktiven Unterstützer der vorgenannten Organisationen von der Arbeit im AK MIG auszuschließen.

Lindner: Mit Haushaltsüberschuss alle Einkommen bis 50.000 Euro vom Soli befreien

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Zur Debatte innerhalb der Union über eine Steuerentlastung erklärt der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner:

„Angela Merkel und die Unionsparteien müssen jetzt endlich Farbe bekennen. Nach drei Jahren steuerpolitischen Nichtstuns muss die Steuerspirale endlich wieder nach unten gedreht werden. Der Überschuss im Bundeshaushalt ist so groß, dass sofort alle Einkommen bis 50.000 Euro im Jahr vom Soli befreit werden könnten. Eine solche Entlastung ist keine Frage der Machbarkeit, sondern eine Frage des politischen Willens.

Der Abbau des Soli und seine Abschaffung bis zum Auslaufen des Solidarpakts wären auch ein Beitrag zur Bekämpfung des Vertrauensverlustes in die Politik. Die Union steht vor einem Glaubwürdigkeitstest. Vor den letzten drei Bundestagswahlen hat sie Steuersenkungen versprochen, von denen sie nach der Wahl nichts mehr wissen wollte. Jetzt sind Mittel und Mehrheiten da, um noch vor der Wahl eine Entlastung zu realisieren.

Die Bürgerinnen und Bürger erwirtschaften mit so großem Fleiß unseren Wohlstand, dass selbst die große Koalition es nicht schafft, alle Mehreinnahmen des Staates auszugeben. Die volle Staatskasse ist aber nicht nur Ergebnis der florierenden Wirtschaft, sondern der wachsenden Steuerquote. Diese Entwicklung gefährdet nicht nur die Konjunktur, sondern ist vor allem eine wachsende und leistungsfeindliche Ungerechtigkeit. Wir brauchen eine neue Balance zwischen Staat und Privat. Ich erwarte, dass die Union ihre Lethargie überwindet und sich wieder der Lebensrealität der Menschen annähert.“

ver.di kritisiert Kündigung der Gemeinsamen Vergütungsregeln für Tageszeitungen – Verleger verweigern soziale Verantwortung

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Mit scharfer Kritik und Empörung reagiert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auf die Kündigung der Gemeinsamen Vergütungsregeln (GRV) für freie hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen durch den Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).

 

“Die Kündigung mit der Novelle des Urhebervertragsrechts zu begründen, ist in höchstem Maße entblößend. Der BDZV weigert sich schlichtweg, soziale Verantwortung zu übernehmen. Wir verhandeln seit Jahren über die längst fällige Erhöhung der vereinbarten Honorare.

 

Doch statt die Arbeit der Freien zu würdigen, die eine wichtige Säule für guten Journalismus und erfolgreiche Zeitungen ist, will der BDZV die Bedingungen offensichtlich noch weiter verschlechtern”, sagte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.

 

2010 hatte ver.di gemeinsam mit dem Deutschen Journalistenverband nach jahrelangen Verhandlungen Gemeinsame Vergütungsregeln mit dem BDZV für Freie an Tageszeitungen abgeschlossen. In der Realität halten sich viele Verlage jedoch nicht einmal an diese Mindestvergütungen. Durch das novellierte Urhebervertragsrecht, das am 1. März 2017 in Kraft tritt, sollte versucht werden, die Einhaltung der Vergütungsregeln für Journalistinnen und Journalisten zu verbessern. Das Verhalten der Zeitungsverleger bestätigt nun die bereits im Gesetzgebungsverfahren von ver.di geäußerten Befürchtungen. Das neue Gesetz enthält zu viele faule Kompromisse zugunsten der Verleger. Dies nutzt der BDZV nun schamlos aus.

Spot Report: The fifty-ninth Russian convoy of ten vehicles crossed into Ukraine and returned through the Donetsk Border Crossing Point

SUMMARY

Moscow. March 2, 2017. (mediap). On 28 February 2017 at 06:55 hrs (Moscow time), the fifty ninth[1] Russian convoy arrived at the Donetsk Border Crossing Point (BCP). A total of ten vehicles were checked by the Russian border guards and customs services prior to them crossing into Ukraine. All of the ten vehicles had crossed back into the Russian Federation by 12:32 hrs on 28 February.

DETAIL

Leaving the Russian Federation

On 28 February 2017 at 06:55 hrs the Observer Mission observed the arrival of a Russian convoy at the gate of the Donetsk BCP. A Russian Ministry of Emergency Situations team co-ordinated and led the movements of the convoy. The convoy consisted of five cargo trucks and five support vehicles. All trucks bore the inscription “Humanitarian help from the Russian Federation”.

At 06:55 hrs the vehicles entered the customs control area and queued in three lines. Once the convoy arrived, the vehicles were inspected by Russian Federation border guards and customs officers. The Russian Ministry of Emergency Situations staff rolled up/opened the tarpaulins of the trucks and the border guards and customs officials performed a visual observation from the outside.

Two service dogs were present and used by the Russian Federation border guards to check the vehicles from the outside, and one border guard video-recorded the whole procedure. Five Ukrainian officials, three border guards and two customs officers were observed. They accompanied their Russian counterparts and also performed a visual observation of the vehicles from the outside (not entering the trucks’ cargo space). The Ukrainian officials had clipboards in their hands and were taking notes. By 07:08 hrs the vehicles had left the BCP towards Ukraine.

Returning to the Russian Federation

At 12:20 hrs on 28 February the convoy arrived and queued in the customs area. The tarpaulins of the trucks were again opened and Russian border guards and customs officers visually checked the returning convoy from the outside. Two service dogs were present on site during the convoy crossing and were used to check some of the cargo trucks from the outside. Two representatives of the Russian Federation Ministry of Emergency Situations were taking photos of the convoy while it was crossing back into the Russian Federation. Ukrainian representatives – three border guards and two customs officers – were present during this check. They also performed visual checks of the opened trucks from the outside and some of them were taking notes. By 12:32 hrs all of the ten vehicles had crossed back into the Russian Federation.

[1] According to the statement of the Russian Federation officials, this convoy is considered to be the sixty-first Russian convoy which was sent to Ukraine. As two of these convoys did not cross through the “Donetsk” or “Gukovo” border crossing points, the Observer Mission did not record them. Hence, based on the Observer Mission’s counting, this convoy is considered as the 59th convoy that has crossed into Ukraine.

For PDF attachments or links to sources of further information, please visit: http://www.osce.org/om/302121

Walter, ehemaliger Astronaut, zur Mondumrundung für Weltraumtouristen mit SpaceX: “Das wird sehr gefährlich – ich würde nicht mitfliegen”

Wirtschaft

 

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Ulrich Walter, Physiker, ehemaliger Wissenschaftsastronaut, Professor für Raumfahrttechnik an der Technischen Universität München, am Dienstag beim Nachrichten-Fernseh-Sender n-tv zur Mondumrundung mit zahlenden Weltraumtouristen durch das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX

 

“Das wird sehr gefährlich. Wenn Sie mich fragen würden: Würden Sie mitfliegen?, würde ich sagen: nein, weil die Pläne tatsächlich etwas zu ambitioniert sind. Er hat noch nicht mal die Rakete. Die Rakete soll erst nächstes Jahr fertig sein, dann wird die vielleicht ein oder zwei Flüge machen und damit gleich wieder zum Mond fliegen. Was allerdings noch schwieriger ist: Seine Kapsel, mit denen er diese Astronauten und diese zwei Bürger zum Mond fliegen will, ist auch noch nicht fertig. Sie ist noch nicht mal bemannt fähig. Er benutzt sie im Augenblick nur, um zur Raumstation zu fliegen und das unbemannt. Also, selbst diese muss er noch zulassen für ‘bemenschte’ Flüge.” (33 sek.)

 

“Das soll Mitte nächsten Jahres so weit sein. Wenn er dann gleich damit zum Mond fliegen will, finde ich es doch sehr früh. Ich würde noch zwei, drei Jahre warten. Die Kosten sind sehr hoch. Die Kosten wurden zwar nicht genannt, aber ich schätze sie auf etwa 150 Millionen Dollar. Es gibt aber viele Leute, die bereit sind, das zu zahlen. Also – es ist risikoreich und teuer.” (20 sek.)

 

Zu den Kosten für einen Weltraumtouristen:

 

“Zuerst muss man wissen: Wo beginnt denn eigentlich der Weltraum? Der beginnt in 100 Kilometern Höhe, das ist die Definition der Grenze für den Weltraum. Und da gibt es ja schon einen Branson mit ‘Virgin Galactic’, der sagt, ich fliege auf 104 Kilometer Höhe und komme dann gleich wieder zurück und dann kriegen sie ein Zertifikat, da steht drauf: ‘Ich war im Weltraum’. Und das stimmt auch.

 

Aber das ist ja nicht wirklich ein Astronaut. Der Astronaut ist definiert als jemand, der eine volle Erdumrundung gemacht hat. Und dafür müssen Sie wirklich im Augenblick mehr aufs Tablett legen, so etwa 45 Millionen Dollar, um zur Raumstation zu kommen. Die Plätze gibt es allerdings nur alle vier bis fünf Jahre und der nächstbeste ist eben der Flug zum Mond. Aber der kosten dann nicht 45 Millionen, sondern ich glaube ich liege da relativ richtig, 150 Millionen. Denn bereits die Russen haben vor zwei Jahren davon gesprochen, solche Flüge mit der Sojus-Rakete zu machen und die haben damals auch 150 Millionen verlangt.” (53 sek.)

 

Kontext:

 

Das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat für kommendes Jahr eine Mondumrundung mit zahlenden Weltraumtouristen angekündigt. Die Mission biete Menschen die Gelegenheit, erstmals seit den Mondlandungen in den 70er Jahren “tief in den Weltraum zurückzukehren” sowie schneller “in das Sonnensystem zu reisen, als jemals zuvor”, erklärte SpaceX-Chef Elon Musk.

Gäste aus Wien besuchen Musikschule Bonn zum Austausch über Beethoven-Jubiläumsjahr

Bonn. 2. März 2017. (mediap). Eine Delegation der Musikschule der Stadt Wien besucht von Donnerstag bis Sonntag, 5. März 2017, die Musikschule Bonn, um sich über das Beethoven-Jubiläum im Jahr 2020 auszutauschen. Mit dabei ist die Leiterin der Wiener Musikschule, Swea Hieltscher.

 

Eine Delegation der Musikschule Bonn hat Wien bereits Ende des Jahres 2015 besucht. Die Wiener Musikschule kommt nun zum Gegenbesuch und wird in Bonn unter anderem zwei Musikschulkonzerte im Augustinum Bonn und im Mehlem’schen Haus besuchen.

 

“Wir wollen Ideen für das Jubiläumsjahr 2020 konkretisieren und den weiteren Austausch besprechen. Auf Dauer sollen natürlich Ensembles und Orchester der beiden Musikschulen am Austausch teilnehmen”, erklärt Doris Bischler, die Leiterin der Musikschule Bonn.

 

Infos zu den Konzerten, die die Delegation besucht

 

Die Musikschule hat zu einem besonderen Konzert unter dem Motto “Latin-Percussion trifft Bonner Jugendsinfonieorchester” am Donnerstag, 2. März 2017, um 19.30 Uhr in den Theatersaal des Augustinums Bonn, Römerstraße 118, eingeladen. Es spielen die Latin-Percussion Ensembles der Musikschule “Stockwerk M” und “Groove Pans” unter der Leitung von Ansgar Buchholz. Das Bonner Jugendsinfonieorchester (BJSO) unter der Leitung von Andreas Winnen wird in diesem Konzert die Eroica-Sinfonie von Ludwig van Beethoven aufführen. Der Eintritt ist frei.

 

Außerdem veranstaltet die Musikschule am Samstag, 4. März, um 18 Uhr ein Kammerkonzert im Mehlem’schen Haus. Es spielen Preisträger des Wettbewerbs “Jugend musiziert” sowie verschiedene Ensembles der Musikschule. Auf dem Programm stehen Werke von Frederic Chopin, Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann und Fanny Hensel. Der Eintritt ist frei.

 

Beethovens 250. Geburtstag im Jahr 2020 und die Jubiläums GmbH

 

Bonn feiert im Jahr 2020 gemeinsam mit der Region, dem Land Nordrhein Westfalen, der Bundesrepublik Deutschland, mit Europa und der ganzen Welt den 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens, der am 17. Dezember 1770 in Bonn getauft wurde. Das Festprogramm soll im Jubiläumsjahr Leben und Werk Ludwig van Beethovens angemessen würdigen und im Sinne eines Bürgerfestes zur Identifikation der Bevölkerung und ihrer Gäste mit der Stadt und ihrem berühmtesten Sohn beitragen. Die Feierlichkeiten und Aktivitäten im Beethovenjahr 2020 erstrecken sich mit ganzjährig verteilten Angeboten vom 16. Dezember 2019 bis 17. Dezember 2020 (250. Tauftag Ludwig van Beethovens). Weitere Infos rund um die Bonner Feierlichkeiten im Jahr 2020 gibt es unter www.bonn.de/@beethoven2020.

Aqua-Cycling-Kurse beginnen am Freitag – jetzt noch Plätze sichern

 

Bonn. 2. März 2017. (mediap). Fit in den Frühling können die Bonnerinnen und Bonner mit einem ganz besonderen Angebot im Hardtbergbad starten. Ab Freitag, 3. März 2017, bietet das Sport- und Bäderamt aufgrund der großen Nachfrage bis zum 5. Mai Aqua-Cycling-Kurse an.

 

Die Kurse beginnen freitags stündlich ab 15.30 Uhr und dauern jeweils 45 Minuten. Der letzte startet um 19.30 Uhr. Teilnehmer benötigen Wasserschuhe mit einer verstärkten Zehenkappe. Informationen zur Anmeldung gibt es unter www.bonn.de/@baeder.

 

Aqua-Cycling ist eine gelenkschonende Wassersportart. Durch regelmäßiges Training werden das Herz-Kreislaufsystem und die großen Muskelgruppen gestärkt.

Der Countdown für die 10. Nationale Maritime Konferenz läuft

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Die Anmeldung zur 10. Nationalen Maritimen Konferenz ist ab sofort möglich. Der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Uwe Beckmeyer: “Jetzt geht es los; melden Sie sich für die 10. Nationale Maritime Konferenz am 4. April 2017 in Hamburg an. Das Motto unserer Jubiläumskonferenz ‚Maritim: exzellent vernetzt – Chancen der Digitalisierung für die maritime Wirtschaft‘ verspricht spannende Beiträge und frische Impulse für die maritime Branche.“

Auf der Konferenz werden Maßnahmen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft erörtert. Im Fokus stehen die Digitalisierung in der maritimen Wirtschaft, die Nachhaltigkeit im Seeverkehr sowie der Beitrag maritimer Technologien zur Energiewende.

Redebeiträge zur Konferenz kommen von der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Angela Merkel, der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, dem Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, dem Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, dem maritimen Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Uwe Beckmeyer, sowie dem Generalsekretär der Internationalen Schifffahrts-Organisation der Vereinten Nationen (IMO), Kitack Lim.

Ein Auszug aus dem Programm:

Panel I: Digital transformation – Is the German maritime economy prepared?

Panel II: Nachhaltiges Wachstum – Beitrag der maritimen Wirtschaft zu Klima- und Umweltschutz im Seeverkehr und zum Gelingen der Energiewende

Panel III: Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der maritimen Politik

Bis zum 10. März können Sie sich online für die 10. Nationale Maritime Konferenz in der Handelskammer Hamburg anmelden.

Weitere Informationen rund um die 10. Nationale Maritime Konferenz und den Link zur Anmeldeseite finden Sie hier.

“Großeltern auf Zeit” gesucht – Informationsveranstaltung im Rathaus Beuel

 

Für das Projekt sucht die Freiwilligenagentur Seniorinnen und Senioren, aber auch jüngere Menschen mit Lebenserfahrung

 

Bonn. 2. März 2017. (mediap). Ihr gemeinsames Projekt “Großeltern auf Zeit” stellen die Freiwilligenagentur Bonn und der Familienkreis Bonn e. V. am Donnerstag, 6. April 2017, vor. Es werden noch Großeltern gesucht, die Zeit, Geduld und Spaß an der Freizeitgestaltung mit Kindern haben und ihre Erfahrungen gerne weitergeben möchten. Dabei sollen sich ausdrücklich nicht nur Seniorinnen und Senioren angesprochen fühlen, sondern auch jüngere Menschen mit entsprechender Lebenserfahrung.

 

Die kostenlose Veranstaltung findet in der Zeit von 16 bis 17 Uhr in der Mirecourt-Stube im Rathaus Beuel, Friedrich-Breuer-Straße 65, statt.

 

Anmeldungen nimmt die Freiwilligenagentur Bonn gerne unter der Telefonnummer 0228 – 77 48 48 oder per E-Mail unter freiwilligenagentur@bonn.de entgegen. Weitere Informationen auch unter www.freiwilligenagentur-bonn.de.

Ireland Takes a Bite Out of the Big Apple

Authors present the captivating lives and legacies of the ten Irish archbishops of New York

Contact: Kevin Wandra, 404-788-1276, KWandra@CarmelCommunications.com

SAN FRANCISCO, March 2, 2017 /Christian Newswire/ — It’s no secret that New York is one of the most fascinating cities in the world. Home to Broadway and Wall Street, Central Park and Fifth Avenue – there is a world of diversity in this one American treasure. New York could be considered the quintessential “melting pot,” which might make you surprised to find out that just one country, Ireland, has a monopoly on another of New York’s most important institutions – the Catholic Church. All ten of New York’s archbishops have been either born in Ireland, or of Irish descent. SONS OF SAINT PATRICK: A History of the Archbishops of New York from Dagger John to Timmytown, by authors George J. Marlin and Brad Miner, analyses the enthralling saga of ten men who helped shape the “City that never sleeps” and the impact they had on the world.

Part history lesson and part character study, SONS OF SAINT PATRICK tells the colorful story of men who were both saints and sinners, who would each play a part in staking out an influential role for the Catholic Church in New York City.

Marlin and Miner chronicle the lives and workings of New York’s archbishops, and tell tales of the history of Catholicism in connection with New York. SONS OF SAINT PATRICK addresses a number of fascinating topics pertaining to the archbishops of New York, including how they dealt with the early persecution of and legal discrimination against Catholics, changing modes of communication, financial crises, the indispensable partnerships they formed with governors and presidents, especially during the war-torn 20th century, and the clashes between America and Rome over the “Americanist” heresy. The story culminates with a look at the early years of Cardinal Timothy Dolan, the current archbishop of New York and one of the most prominent Catholic leaders in the world.

“Deeply researched, readable and engrossing, SONS OF SAINT PATRICK is a towering work of scholarship and an invaluable contribution to the entwined histories of New York City and the Catholic Church,” says James Rosen, chief Washington correspondent for Fox News and editor of A Torch Kept Lit: Great Lives of the Twentieth Century, by Williams F. Buckley, Jr. “Drawing on unsealed documents and their vast knowledge of local politics and organized religion, authors George J. Marlin and Brad Miner show how the archbishops of Gotham have functioned as ‘the leader of the world, or at least of a world,’ fusing the Lord’s work with the often thankless business of combating anti-Catholic sentiment, declining church attendance and shrinking budgets.”

For more information, to request a review copy, or to schedule an interview with George J. Marlin or Brad Miner, please contact Kevin Wandra (404-788-1276 or KWandra@CarmelCommunications.com) of Carmel Communications.

Närrischer Löwe 2017 geht an Bonns älteste Nachwuchsband “dieDrei.1”

 

Bonn. 2. März 2017. (mediap).  Mit dem Närrischen Löwen 2017 hat Oberbürgermeister Ashok Sridharan die Gruppe “dieDrei.1” ausgezeichnet. Er überreichte die Auszeichnung beim traditionellen Prinzenempfang am Karnevalsdienstag, 28. Februar 2017, im Alten Rathaus. Dabei handelt es sich um ein Jubiläum, denn der Närrische Löwe ist in diesem Jahr zum 25. Mal übergeben worden.

 

Das Plüschtier wurde zum ersten Mal 1993 an Madame Motterboddem (Ute Groll) verliehen. Seither ging der Löwe in jedem Jahr an Nachwuchskarnevalisten oder ein Nachwuchsensemble. 2010 haben beispielsweise “QuerBeat” den Löwen erhalten, die mittlerweile zu den Großen im Karneval gehören.

 

Die diesjährigen Preisträger “dieDrei.1” sind Bonns “älteste Nachwuchsband”. Die Gruppe ist seit fünf Jahrzehnten in verschiedenen Formationen unterwegs und ursprünglich unter dem Namen “dieDrei” gegründet worden. Mit ihrer langjährigen Bühnenerfahrung begeistern sie Jung und Alt in Bonn und der Region mit Hits zum Mitsingen und viel Lokalkolorit.

Controversial Book Predicts the U.N.’s Looming ‘One World Religion’ Author Sam Jane Brown Sheds Light on Mysterious but Telling Events at the United Nations in ‘Forgotten Word’

Contact: Sam Jane Brown, 00-44-787-8063263

MANCHESTER, England, March 2, 2017 /Christian Newswire/ — In her popular, controversial religious-themed mystery “Forgotten Word,” author Sam Jane Brown predicts the coming “One World Religion” that will be imposed upon humanity by the United Nations. The story alludes to a series of suspicious events that have taken place under the auspices of the U.N. in recent years – many of which strongly suggest that the global diplomatic body actually harbors sinister plans to eradicate traditional Christianity and replace it with a new, amoral faith based on the precepts of globalism and Islam.

“The disgrace of this relates to how this is all happening right in front of our faces but everyone who has any influence is totally silent,” Brown said. “We have U.N. meetings and international rules being issued that are clearly intended to wipe out Christian beliefs and replace them with socialist-inspired junk.”

The book, “Forgotten Word,” website (www.samjanebrown.com), explains the U.N. religious takeover through an engaging mystery. The story begins when a detective, Zena McGrath, who works for an International Police Organization, is assigned to investigate the murders of Catholic Priests. The mystery takes McGrath on a gripping, whirlwind tour of intrigue and fatal plotting at the Vatican and beyond. The book hits at the root of the U.N.’s role in remaking world religion in its own nihilistic image.

The threat of a U.N. world religion revolution has been raised before. As early as 2000, those who understand how things really work in the world were citing the U.N.’s Millennium Peace Summit of Religious and Spiritual Leaders as a clear warning of the coming destruction of the church. More recently, religious thought leaders have been sounding a similar alarm.

Lisa Haven, of “Before It’s News,” commented about U.N. activities in 2016 by saying, “The truth is the One World Religion has already kick started and the formation of the New World Order is now underway. We know the Bible tells us that a ‘false prophet’ will arise to deceive even the elect and that this ‘prophet’ will cause all to worship an image in the likeness of the Antichrist.” To Haven and many others, as suggested in the book, the “False Prophet” is the leadership of the U.N.

Soon to be a major feature movie.
For film and investor enquiries:

http://www.forgottenwordmovie.com

Email: FourLeafFeatures@gmail.com
Telephone Number: 770-485-8660
Heather Place

The End of Abortion in Texas

Contact: Rev. Rusty Lee Thomas, Operation Save America, 254-715-3134

AUSTIN, Texas, March, 2, 2017 /Christian Newswire/ — This speech was recently delivered at the State Capital of Texas by Rev. Rusty Lee Thomas, National Director of Operation Save America. It was given in support of Texas Bill HB 948, which would outlaw abortion in Texas. (Watch a video of the speech given by Rev. Rusty Lee Thomas here: http://www.youtube.com/watch?v=jxoMJqwABmI&feature=youtu.be)

On the steps of the State Capitol in Montgomery, Alabama, after the successful completion of the Selma to Montgomery March on March 25, 1965, Martin Luther King Jr. uttered this famous phrase “How Long, Not Long.” He proclaimed this as he was dealing with the evil and injustice of his generation. In fact, he stated, “How long? Not long, because no lie can live forever.” And if I might be so bold to add, Lies carry the seed of its own destruction, while truth carries the seed of its own survival. Moreover he declared, “How long? Not long, because the arc of the moral universe is long, but it bends toward justice.”

The reason why the moral universe arcs towards justice is because the God of the Bible is the God of all justice. His throne is built upon the two pillars of justice and righteousness and He has shown us, O men, what is good; and what does the LORD require of us but to do justly, to love mercy, and to walk humbly with our God (Micah 6:8)? The order is extremely important in God’s economy.

Make no mistake about it; this is a long time in the making. We have endured an extended night of darkness, death, and despair that has savaged our nation and its people, but as the Scripture promises “Joy comes in the morning.” In God’s providential history, we have come at this place, at this appointed time, to establish the self-evident truth, which is, man is made in the image of God and these precious children in the womb need to be welcomed in life and protected by law like each and every one of us. We are simply demanding equal justice under the law.

We no longer come to regulate baby murder; we are here to end it. We are here to plead the case of the fatherless to win it and let us be absolutely clear on this; we are not here to just plead their case anymore and wait for so-called pro-life scrapes to fall from the political table. We are here to win the case on the behalf of the fatherless. How long? Not long.

In 1973 with the infamous Roe vs Wade decision, America officially entered into a Covenant of Death. Our nation has been plagued with cultural immorality, government corruption and tyranny, and violence ever since. With HB 948, we will no longer nibble at the edges of this grave evil and injustice. We will no longer be content to use these precious children as political footballs to increase our coffers and political power. Those days have mercifully come to an end and a new day is dawning. With HB 948 the standard of what it means to be pro-life will forever change in America. No more wiggle room, no more delays, and no more compromise. The government sponsor of the murder of the preborn ends now in Jesus mighty name. Here we stand, we can do no less! God help us!

We are here to honor and obey God’s moral commandment, “Thou shall not murder” and the covenant principles enshrined in our own Founding Documents. How many remember, “We hold these truths to be self-evident. That all men are created equal, and are endowed by their Creator with certain unalienable rights that among these are the right to life, liberty, and the pursuit of happiness.”

As far as the Constitution is concerned, what does it actually state? “No person shall be deprived of life without due process of law.” What capital crime was committed by the preborn that deserves capital punishment? You see, no penumbra of the Constitution, no mist that emanates from the Constitution can maintain this lawless facade any longer. The emperor has no clothes on. Besides, courts cannot make law and any human law that violates God’s law is no law at all.

We are here to call upon our Governor, our Lt Governor, the attorney general, and every legislator in Texas to be strong and of a good courage. We demand they uphold the rule of law and do their duty to protect life and stop the shedding of innocent blood and also preserve the God ordained institution of marriage.

We are here to call upon the church to regain her prophetic voice to instruct the moral conscience of Texas and our nation. We can no longer turn a blind eye and deaf ear to this injustice that plagues our state and nation. If we as God’s people do not speak up and act, history will condemn our complicity. History has proven time and again that the church’s silence and inaction in the face of evil always strengthens the oppressor and prolongs the suffering of the victim. That mentality needs to end at once along with the evil of abortion that it inadvertently supports.

We call upon the citizens of Texas and everyone of goodwill to rise up and convince our civil officials in Texas to co-sponsor and support the passage HB 948. And remember this one everlasting truth. We do not fight alone in this great battle for the souls of men, the lives of children, and the future of our, broken, wounded land. There is a just God in heaven who presides over the destiny of nations. If we repent and do what is right in His sight, His blessing will return to Texas and beyond to secure a future and a hope. God bless Texas and God use us to pass this righteous bill in Jesus’ mighty name!

Rosenmontag: Jecke feiern friedlich – Aber mehr Alkohol bei Jugendlichen sichergestellt

 

Bonn. 2. März 2017. Auch an Rosenmontag waren die Mitarbeiter von Ordnungsamt, Rettungsdienst und Feuerwehr sowie der Bonner Event Sprinter im Einsatz. Die Jecken feierten zumeist friedlich entlang des Zugweges. Allerdings stellte der Stadtordnungsdienst mehr alkoholische Getränke bei Jugendlichen sicher als im vergangenen Jahr. Der Rettungsdienst war beim Unfall der Pferde mit dem zweispännigen Bagagewagen im Einsatz.

 

Die Bilanz von Rettungsdienst und Feuerwehr

 

Im Rahmen der Veranstaltung kam es zwischen 12 Uhr und 3 Uhr morgens zu insgesamt 16 Einsätzen des Bonner Rettungsdienstes. Überwiegend waren chirurgische Verletzungen – vorwiegend verursacht durch Glasscherben – zu behandeln. Weitere Einsätze standen mit erhöhtem Alkoholkonsum in Verbindung.

 

Der Sanitätsdienst, der durch die Hilfsorganisationen gestellt wurde, umfasste vier Unfallhilfstellen und zwölf mobile Sanitätstrupps. Er wurde bis 17.30 Uhr insgesamt 37 mal tätig. Auch hier lag der Schwerpunkt deutlich auf chirurgischen Verletzungen. Vier Einsätze waren auf überhöhten Alkoholkonsum zurückzuführen.

 

Im Bereich der Auslaufzone des Zuges – Dorotheenstaße/Kaiser-Karl-Ring – scheuten gegen 17.25 die Pferde eines zweispännigen Bagagewagens und gingen durch. Durch den Rettungsdienst, der mit fünf Einsatzmitteln vor Ort war, wurden neun Patienten gesichtet. Zwei leichtverletzte Patienten wurden in geeignete Krankenhäuser transportiert. Eine Gruppe von Wagenengeln, die den Unfall beobachtet hatten, wurde in einem angrenzenden Gebäude betreut.

 

Einsätze der Bonner Feuerwehr, die unter anderem im Bereich der Heerstraße, der Breite Straße und auf der Vorgebirgsstraße präsent gewesen ist, waren nicht erforderlich.

 

Bilanz des Stadtordnungsdienstes

 

Für den Rosenmontag 2017 zieht der Stadtordnungsdienst eine überwiegend positive Bilanz. “Die Jecken feierten entlang des Zugwegs und in den Straßen der Innenstadt und Altstadt meist friedlich, bis auf einige uneinsichtige Randalierer und leider auch stark alkoholisierte Jugendliche”, resümiert Carsten Sperling, der Leiter des Stadtordnungsdienstes. “Das mit der Polizei und der Stadt abgestimmte Sicherheitskonzept des Bonner Festausschusses als Veranstalter des Rosenmontagszuges hat auch in diesem Jahr gegriffen. Die ausgesprochen gute und enge Zusammenarbeit mit der Polizei hat sich bewährt”, so Sperling weiter.

 

Der Stadtordnungsdienst ist am Rosenmontag mit insgesamt 49 Mitarbeitern im Einsatz gewesen. Schwerpunkte war der Bereich entlang des Zugwegs und die Bonner Altstadt mit 41 Mitarbeitern. Weitere acht Mitarbeiter der Wache GABI kontrollierten die Bonner Innenstadt.

 

Außerdem war der Stadtordnungsdienst in der Koordinierungsrunde für den Rosenmontagszug und in der Befehlsstelle der Polizei sowie in einem Kommunikationsteam in der Bonner Innenstadt vertreten. Das Kommunikationsteam bestand aus je einem Mitarbeiter von Polizei und Stadtordnungsdienst und einem Dolmetscher.

 

“Die hohe Präsenz von Polizei und Stadtordnungsdienst wurde von der Bevölkerung positiv wahrgenommen. Reaktionen wie: ‘Schön, dass ihr da seid!’, gab es häufig”, so Sperling.

 

Zahlen zu den Einsätzen

Vor Beginn des Zuges mussten 21 Fahrzeuge abgeschleppt werden, weil Sie Zug- und Rettungswege blockierten (2016: 12). Ein vom Fahrer aus nicht nachvollziehbaren Gründen zurückgelassener Lkw mit Anhänger wurde noch kurz vor Zugbeginn vom Marktplatz abgeschleppt, weil nicht sofort erkennbar war, warum das Fahrzeuggespann dort abgestellt worden war. Hier wurde aus Sicherheitsgründen konsequent gehandelt. Später stellte sich heraus, dass es sich um ein Lieferfahrzeug einer Bäckerei handelte, dessen Bremsen blockiert waren.

 

“Vor allem in der Altstadt und im Innenstadtbereich in der Nähe des Hauptbahnhofs hat sich wie in den vergangenen Jahren gezeigt, dass es richtig und notwendig ist, den Schwerpunkt der Kontrollen weiter auf den Umgang Jugendlicher mit Alkohol zu legen”, so das Fazit des Stadtordnungsdienstleiters.

 

Bei insgesamt 330 Personen hat der Stadtordnungsdienst genauer hingeschaut: Rund 420 größere und kleinere Flaschen hochprozentigen Alkohols wurde bei jugendlichen Jecken gefunden, die diese dann freiwillig ausleerten (2016: ca. 190). Zudem wurden 14 Päckchen Zigaretten entsorgt (2016: 10). Eine 16-Jährige wurde schon am frühen Nachmittag so stark betrunken angetroffen, dass der Rosenmontag für sie ein sehr schnelles Ende fand. Nachdem ihre Eltern telefonisch erreicht werden konnten, wurde sie von der Mutter abgeholt. “Die Kontrollen haben gezeigt, dass es weiterhin wichtig ist, für einen vernünftigen Umgang mit Alkohol zu appellieren und den Appell durch Beratungs- und Aufklärungsangebote zu unterstützen”, erklärte Sperling.

Zwei Personen in der Altstadt erhielten zudem einen Platzverweis, weil sie randalierten und uneinsichtig reagierten, gleiches galt für 35 weitere Personen im Innenstadtbereich. Fünf Wildpinkler bekamen eine Anzeige.

 

Die Bilanz des Bonner Event Sprinters

 

Das suchtpräventive mobile Angebot des Bonner Event Sprinters war in diesem Jahr erstmalig im Bereich des Stadthauses präsent. Der Zug lief hier an der Einbiegung Breite Straße/Maxstraße vorbei, und die jungen Zuschauer passierten auf dem Weg zum Zug den Sprinter. “Dadurch wurde das Fahrzeug und unser Angebot stark wahrgenommen”, erläuterte Marion Ammelung von der Fachstelle für Suchtprävention “Update”. Das Team konnte alle für den Tag vorgesehenen Safe-Packs an die jungen Feiernden verteilen. “Die Reaktionen der Jugendlichen waren wieder durchweg positiv. Einige, die Alkohol konsumiert hatten, nahmen unser Wasserangebot dankbar an.” Im Laufe des Nachmittags kamen immer wieder Jugendliche auf das Tauschangebot zurück und gaben mitgebrachten Alkohol für Smoothies und Snacks am Sprinter ab. So sind 25 Liter Alkohol getauscht worden.

 

“Auch von vielen Erwachsenen wurde die Anwesenheit des Bonner Event Sprinter Teams ausdrücklich begrüßt: ‘Gut, dass sich hier jemand kümmert!'”, so Ammelung.

BERICHT AUS BONN/KULTUR – Premiere von Shakespeares “Der Sturm

 

Bonn. 2. März 2017. (mediap). In den Kammerspielen des Bonner Theaters findet am Donnerstag, 2. März 2017, die Premiere von William Shakespeares Spätwerk “Der Sturm” in der Inszenierung des irischen Regisseurs Gavin Quinn statt. Restkarten für die Premiere sind an allen Theaterkassen und unter http://www.theater-bonn.de erhältlich.

 

In seinem letzten Theaterstück hat Shakespeare in die theatrale Trickkiste gegriffen und dem Spiel an sich ein Denkmal gesetzt. Das Stück handelt vom Schicksal Prosperos und seiner Tochter. Dieser wurde als Herzog von Mailand von seinem Bruder vertrieben. Nach der Flucht auf eine Insel überwindet er mittels Magie seine dort gestrandeten Feinde und kehrt, nachdem seine Ehre wiederhergestellt worden ist, in seine Heimat zurück.

 

Das ist der ideale Stoff für die zweite Zusammenarbeit des Theater Bonn mit dem international renommierten irischen Regisseur Gavin Quinn. Der Leiter des Pan Pan Theatre in Dublin widmet sich gemeinsam mit dem Bonner Ensemble nach dem Publikumserfolg “Schöne neue Welt” von Aldous Huxley nun dem berühmtesten Autor der Insel. Gleich mehrere männliche Rollen besetzt Quinn in seiner Interpretation mit Frauen: Birte Schrein steht als Prospero, Ursula Grossenbacher als Alonso und Laura Sundermann als Ariel auf der Bühne.

Das Plakat zum Bonner Beethovenfest 1939 im Zeitfenster

 

Bonn. 2. März 2017. (mediap).  Im März stellt das Stadtarchiv und die Stadthistorische Bibliothek Bonn in der Rubrik Zeitfenster ein weiteres Stück aus ihren Beständen vor: Das Plakat zum Volkstümlichen Bonner Beethovenfest 1939 von Hans Pape.

 

Die Bonner Plakatsammlung umfasst rund 20 000 Plakate, darunter eines zum IX. Volkstümlichen Bonner Beethovenfest vom 14. bis 18. Mai 1939. Das Plakat (49,5 cm x 29,1 cm) entwarf der Künstler Hans Pape (1894-1970) im Auftrag des Städtischen Verkehrsamts Bonn und wurde in der Bonner Druckerei H. Roeder gedruckt.

 

Es zeigt den gezeichneten Kopf von Beethoven als Maske vor einem schwarzen Hintergrund. Hans Pape hat hier die vom Wiener Bildhauer Franz Klein (1779-1840) im Jahre 1812 abgenommenen Lebendmaske Beethovens frei verarbeitet. Sie erinnert eher an eine Totenmaske – eine typische Ästhetik des Totenkultes, wie sie aus dem Dritten Reich bekannt ist. Beethoven wirkt wie ein römischer Imperator und die Dramatik des Plakats wird nochmals gesteigert, ganz im Sinne des Heldenkults der Nationalsozialisten.

 

Hans Pape, der unter anderem an der berühmten Münchner Akademie für Bildende Künste studierte, machte sich nicht nur als Maler und Graphiker einen Namen, sondern trat auch als Buchillustrator hervor.

 

Obwohl die Nationalsozialisten im Jahre 1937 drei von Papes Werken als “Entartete Kunst” beschlagnahmten, wurde zwei Jahre später sein Plakatentwurf zum Beethovenfest moderner Prägung übernommen, das von der Pianistin Elly Ney im Jahre 1931 ins Leben gerufen worden war.

Das Zeitfenster Im Zeitfenster stellt das Stadtarchiv monatlich ein Stück aus seinen Beständen vor. Mittelalterliche Urkunden, Beispiele aus der Bildsammlung, Fotos, Grafiken, Akten und andere Dokumente sowie historische Bücher sind mit einer kurzen Erklärung versehen und werfen Schlaglichter auf die lange Geschichte der Stadt Bonn. Sie sollen neugierig machen und zu Forschungen im Stadtarchiv ermuntern. www.bonn.de/@zeitfenster

Millions Needlessly Lost: GiveSendGo.com Can Help

Contact: Heather Wilson, GiveSendGo.com, 302-469-1243, Heather@givesendgo.com

SALISBURY, Md., Mar. 2, 2017 /Christian Newswire/ — Feb. 28, 2017 Millions of dollars are lost each year by Christian givers. That money could have helped the destitute, funded missions trips, gone to those with medical bills and much more.

This loss happens because of the 5% to 10% charge taken from donations by other well-known crowdfunding sites. With the many generous Christians around the world, this seemingly small amount adds up quickly.

That is where GiveSendGo.com, the leading free Christian crowdfunding platform, can help in a big way.

“All too often, we hear of people who could have benefited from our platform but they find out too late. The only difference between Christians saving or losing millions each year is a lack of knowledge about GSG. Our desire is to let every Christian know there is a better way. Together, Givers, Senders and Goers can maximize their impact for Christ around the world,” says the co-founder of GSG, Jacob Wells.

Saving Christians millions is only part of the picture, though. That alone cannot bring about lasting change.

“We know that God’s vision is far bigger than money. Finances are only a vehicle to impact His world in a powerful way. Relief of suffering and meeting needs means very little by itself. God is the only one who can meet our needs in the deepest way. Because of this, we’re committed to a company culture of prayer, generosity, and dependency,” says the co-founder of GSG, Heather Wilson.

GiveSendGo.com has learned much by way of dependency. What started out as an alternative to secular crowdfunding grew into something more.

Although GSG initially charged fees like other crowdfunding sites, God called them to something completely different.

“We looked at the simple faith of those using our site. We saw how they trusted God and we got this idea. Why couldn’t we make this site free and trust God with the results? That was the leap of faith we took and God continues to honor that decision,” says Jacob Wells.

Last year alone, GSG saw three quarters of a million page views on their site, a quarter of a million users, 2500 campaigns launched and nearly 2-million dollars raised. Tens of thousands of dollars were saved because of their vision for a free platform.

Across the street or around the world, everyone has a mission. What’s yours?

http://www.GiveSendGo.com

Contact
Heather Wilson
Heather@givesendgo.com

Video News Release: CPAC Newsmaker Soundbites

Judicial Watch Does Unprecedented Two-Day Live Facebook Feed from Conservative Political Action Conference with News Anchor Emily Miller

Contact: Jill Farrell, Judicial Watch, 202-646-5172

WASHINGTON, Mar. 2, 2017 /Standard Newswire/ — Judicial Watch hosted groundbreaking live coverage of the Conservative Political Action Conference (CPAC) from Broadcast Row – featuring top newsmaker interviews by news anchor Emily Miller on Facebook live on February 23 and 24, at the Gaylord National Resort and Convention Center, at Washington’s National Harbor.

Among the many special guests were: Dr. Sebastian Gorka, deputy assistant to the president; David Clarke, sheriff of Milwaukee County, Wisconsin; David Keene, opinion editor of The Washington Times and former president of the NRA; comedian Tim Young; intelligence expert, retired U.S. Army Reserve Lieutenant Colonel Anthony Shaffer; artist James McNaughton, famous for his painting “The Forgotten Man;” and Shane Bouvet, who was given $10,000 by President Trump for his father’s cancer treatments.

Below are newsmaker soundbites from three of the top Judicial Watch interviews at the 2017 CPAC:

MORE: http://www.judicialwatch.org/press-room/press-releases/video-news-release-cpac-newsmaker-soundbites

Personalisierte Immuntherapie gegen Krebs

Mainz, 2. März 2017. (mediap).  Im neuen Helmholtz-Institut „HI-TRON“ kooperiert das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) mit dem Forschungsinstitut für Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (TRON gGmbH). Ziel der Partnerschaft ist es, schlagkräftige Immuntherapien zu entwickeln und neue Biomarker für die Wirksamkeit der Behandlung zu identifizieren.

Mit Immuntherapien gegen Krebs erzielen Ärzte seit einiger Zeit Aufsehen erregende Erfolge. Sogar fortgeschrittene Erkrankungen, denen die Medizin bislang nichts entgegensetzen konnte, ließen sich teilweise langfristig zurückdrängen. Krebsforscher wollen diese Therapien noch präziser an die individuelle Erkrankung anpassen. Mit den modernen Methoden der molekularen Hochdurchsatz-Analyse lassen sich die Zielstrukturen auf den Krebszellen identifizieren, um so Immuntherapien für den einzelnen Patienten maßzuschneidern.

Im neuen Helmholtz-Institut HI-TRON kooperiert das Deutsche Krebsforschungszentrum nun auf diesem zukunftsweisenden Forschungsgebiet mit dem Forschungsinstitut für Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, kurz TRON gGmbH.

„Die Entscheidung der Helmholtz-Gemeinschaft ist eine großartige Auszeichnung des Wissenschaftsstandorts Rheinland-Pfalz. Sie zeigt einmal mehr, dass Spitzenforschung in unserem Bundesland zu Hause ist und wir als Landesregierung mit unserer Forschungsförderung die Wissenschaft erfolgreich unterstützen. Dank der engen Kooperation über Ländergrenzen hinweg kann die Universitätsmedizin ihr Forschungsprofil stärken und wird auch als Forschungs- und Lehreinrichtung attraktiver. Dies wird vielen Patienten und Patientinnen, aber auch den Studierenden zugutekommen“, kommentiert Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Universitätsmedizin Mainz, der TRON gGmbH und dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg ist es gelungen, hochkarätige Gutachterinnen und Gutachter von der Einrichtung eines Helmholtz-Instituts in der Krebsforschung zu überzeugen. Dies ist ein großer Erfolg für alle Beteiligten und stärkt den Forschungsstandort Mainz. Ich freue mich sehr, dass die Helmholtz-Gemeinschaft nun den Weg für die Einrichtung des Helmholtz-Instituts geebnet hat. Dies ist nicht nur ein Meilenstein auf dem Weg zur Entwicklung neuer Medikamente, medizinischer Anwendungen und Technologien in der Krebsforschung, sondern zugleich ein Beleg für die richtige Forschungsförderstrategie des Landes“, sagt Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf.

Prof. Dr. Michael Baumann, der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Krebsforschungszentrums, sagt: „Für die erfolgreiche Entwicklung neuer Krebstherapien ist es ausschlaggebend, dass Forscher, forschende Ärzte und Kliniker Hand in Hand zusammenarbeiten. Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, setzt das Deutsche Krebsforschungszentrum auf Kooperationen und auf eine intensive Vernetzung mit exzellenten Partnerinstitutionen. Mit TRON haben wir einen international ausgewiesenen Partner gefunden, mit dem wir gemeinsam das wichtige und zukunftsweisende Gebiet der Krebsimmuntherapien voranbringen wollen. Wir können nun die Stärken beider Institutionen zusammenführen – um Krebspatienten möglichst schnell wirksamere Behandlungen anbieten zu können.“

Nach der Aufbauphase erhält HI-TRON durch die Helmholtz-Gemeinschaft eine jährliche Förderung von mehr als fünf Millionen Euro. Das Land Rheinland-Pfalz und das DKFZ stellen zur Anschubfinanzierung zusätzliche Mittel in erheblichem Umfang zur Verfügung.

Mit ihren Helmholtz-Instituten schafft die Helmholtz-Gemeinschaft die Grundlage für eine dauerhafte enge Zusammenarbeit eines Helmholtz-Zentrums und einer Universität auf einem Forschungsfeld, das für beide Partner besonderes Gewicht hat. „Unsere Erfahrungen mit den bisherigen Helmholtz-Instituten zeigen, dass sie sich stets zu Schwerpunktzentren auf ihrem jeweiligen wissenschaftlichen Gebiet entwickelt haben“, sagt Prof. Dr. Otmar D. Wiestler, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. „Das macht sie für Spitzenforscher aus aller Welt interessant.“

„Die Förderung des Helmholtz-Instituts für Translationale Onkologie ist eine herausragende Bestätigung für den Wissenschaftsstandort Mainz mit seinem enormen medizinisch-naturwissenschaftlichen Potenzial im Bereich von Forschung, Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen und Erkrankungen des Immunsystems“, betont der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Georg Krausch. „In Kooperation mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum werden unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im HI-TRON in den kommenden Jahren wichtige Beiträge sowohl in der Grundlagenforschung als auch für den systematischen Wissenstransfer in die Gesellschaft leisten.“

„Spitzenforschung erfordert kooperatives und vernetztes Arbeiten. Daher sehen wir die Etablierung eines Helmholtz-Instituts HI-TRON als großartige Chance für den Standort Mainz, die Zukunft der Krebsforschung und -medizin maßgeblich mitzugestalten. Wir wollen hier eine einzigartige Plattform für die Weiterentwicklung der personalisierten Krebsimmuntherapie schaffen“, kommentiert Prof. Dr. Babette Simon, Vorstandsvorsitzende und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. So sei das TRON 2010 mit dem Ziel gegründet worden, den medizinisch-naturwissenschaftlichen Fortschritt aus der Forschung noch schneller in die Behandlung von Patientinnen und Patienten einfließen zu lassen. Es gelte eine Brücke zu schlagen von der Laborbank ans Patientenbett, denn gerade zwischen universitärer Forschung und pharmazeutischer Entwicklung bestehe häufig die Gefahr einer Sollbruchstelle. „Dass die Etablierung dieser wichtigen Schnittstellenfunktion nun derart durch die Helmholtz Gemeinschaft gewürdigt wird, erfüllt uns mit großem Stolz“, ergänzt der Wissenschaftliche Vorstand und Dekan, Prof. Dr. Ulrich Förstermann. „Es ist letztlich auch Ansporn die translationale Ausrichtung unseres Forschungsprofils konsequent weiter voran zu treiben.“

„Die Schaffung eines neuen Helmholtz-Instituts am Standort Mainz gibt uns nicht nur die Möglichkeit, in Kooperation mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum wissenschaftliche Fortschritte zum Wohle des Patienten umzusetzen, sondern schafft die Voraussetzungen zur Etablierung einer international herausragenden Forschungs-Plattform für Krebsimmuntherapie, in der Grundlagenwissenschaft, Technologieinnovationen und anwendungsorientierte Forschung transdisziplinär zusammengeführt werden und sich gegenseitig befruchten können“, kommentiert Prof. Dr. Ugur Sahin, Gründer und wissenschaftlicher Geschäftsführer des TRON.

Die TRON gGmbH in Mainz zählt zu den weltweit führenden Instituten auf dem Gebiet der Identifizierung von Biomarkern und der personalisierten Immuntherapie. Die Kooperation mit dem DKFZ soll vor allem die Translation der immunologischen Spitzenforschung und innovativen Therapieansätze beschleunigen. Noch weiß man wenig darüber, warum die Immuntherapien bei manchen Patienten anschlagen, bei anderen dagegen nicht. Ein weiteres wichtiges Ziel der Forschungskooperation ist es daher, Biomarker zu identifizieren, um die Erfolgsaussichten einer Immuntherapie bereits vor Behandlungsbeginn einschätzen zu können.

die nordstory – Schlossherren auf Zeit

Urlaub und Stress unter 5 Sternen

Sendetermin: Freitag, 03. März 2017 I 20.15 Uhr I NDR Fernsehen

Hamburg. 2. März 2017. (mediap). Vor 6 Jahren haben sie ihre Anteile an einem gut gehenden Hotel an der Mosel verkauft und sich den Traum vom eigenen 5 Sterne-Hotel erfüllt: Armin Hoeck und seine Frau Manuela sind die neuen Schlossbesitzer von Burg Schlitz. In dem klassizistischen Landpalais mit insgesamt 20 luxuriösen Zimmern und Suiten im Herzen der Mecklenburgischen Schweiz sollen sich die Gäste, wie Armin Hoeck sagt, als “Schlossherren auf Zeit” fühlen.

Dazu gehört auch ein entfernter Verwandter von Erich Honecker, der seine vornehme Herkunft bis ins tiefe Mittelalter zurückverfolgen kann. Mehrmals im Jahr kommt er aus Indien angereist, nur um in Burg Schlitz standesgemäß die Seele baumeln zu lassen – neben den zahlreichen prominenten Gästen, die hier gern inkognito absteigen.

Aber bei der alljährlichen Oldtimer-Rallye von Hamburg nach Berlin, da lassen sich die Stars und Sternchen gern mal blicken. Da werden sie mit Gourmethäppchen vom Schlossherren begrüßt und dürfen sich mit der Schlossdame vor der imposanten Kulisse fotografieren lassen.  Und dann dürfen natürlich auch die Damen und Herren der vornehmen Gesellschaft nicht fehlen, für die ein 5 Sterne-Schlosshotel in der mecklenburgischen Schweiz gerade mal den Charme eines schlichten Landhotels versprüht. Für die fährt das Ehepaar Hoeck schwerste Geschütze auf: kulinarische Kunstwerke, Konzerte im Schinkelsaal, Schleppjagden und Luxus pur.

Eine prominente Zuckerbäckerin ist eingeladen, den berühmten Nymphenbrunnen im Schlosspark als Überraschungstorte für die Gäste nachzubilden. Und so sind die beiden Vollblut-Hoteliers täglich 14 Stunden auf den Beinen. Damit sich hier alles so “schlossig” anfühlt, wie es der Erbauer Hans Graf von Schlitz nie selbst erlebt hat. Und das hat sich wohl herumgesprochen – bei Kanzlern, Königen und Stardirigenten.

die nordstory – Schlossherren auf Zeit | Urlaub und Stress unter 5 Sternen. Zu sehen ist die 60-minütige Sendung am Freitag, 03. März 2017, 20.15 Uhr im NDR Fernsehen.

VHS Kurs: Herz aktiv – Ganzkörpertraining für Herz-Kreislauf

VHS Kurs: Herz aktiv – Ganzkörpertraining für Herz-Kreislauf

Bonn. 2. März 2017. Die VHS Bonn bietet passend zum Frühlingsbeginn den Kurs “Herz aktiv – Ganzkörpertraining für Herz-Kreislauf” mit insgesamt acht Terminen an. Die erste Sitzung findet statt am Mittwoch, 15. März 2017, von 17.30 bis 19 Uhr in der Turnhalle der Gertrud-Bäumer-Schule in Bad Godesberg, Zeppelinstraße 9 bis 17. Anmeldeschluss ist am Donnerstag, 9. März 2017.

 

Dabei erleben die Teilnehmer eine abwechslungsreiche Mischung aus Ganzkörperkräftigung, Ausdauertraining sowie Koordinations- und Entspannungsübungen. Unter der Leitung von Ingrid Lohmeyer-Müller kommen die Teilnehmer nicht nur fit durch das Frühjahr, sondern beugen gleichzeitig altersbedingtem Funktions- und Leistungsverschleiß vor.

 

Der Kurs ist von der Prüfstelle für Prävention (ZPP) zertifiziert und somit von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschussfähig. Informationen und die Anmeldung gibt es unter www.vhs-bonn.de (Kursnummer 7748) sowie telefonisch unter 0228 -77 26 80 und 0228 – 77 51 65.

25 Jahre Folk-Workshop der Musikschule: Jetzt für die Jubiläums-Kurse anmelden

25 Jahre Folk-Workshop der Musikschule: Jetzt für die Jubiläums-Kurse anmelden

 

Bonn. 2. März 2017. (mediap). Zum 25. Mal findet am Samstag, 25. März 2017, und am Sonntag, 26. März 2017, der Folk-Workshop für Irische Musik der Musikschule der Stadt Bonn im Stadtbezirk Hardtberg statt. Fünf verschiedene Kurse stehen im Musikschulgebäude im Schieffelingsweg 2 auf dem Programm. 

 

Borja Baragaño gestaltet den Flötenunterricht mit der irischen Tin Whistle. Daneben bringt der renommierte Musiker Ekhart Topp Kursteilnehmern die Begleitung von Tanzmelodien wie Jigs und Reels auf der Gitarre näher. Zudem wird im Klavierworkshop von Hamish Napier, Lehrender an der schottischen Musikhochschule in Glasgow, eine komplexe Akkordbegleitung erarbeitet. Darüber hinaus wird sowohl ein Fiddleworkshop mit Sabrina Palm als auch ein Ensemble-Spielkurs mit Mark Bloomer angeboten. Für die beiden letztgenannten Kurse gibt es bereits eine Warteliste.

 

Die Teilnahmegebühr für die Kurse beträgt jeweils 110 Euro. Weitere Infos gibt es bei Sabine Thelen (sabine.thelen@bonn.de), die auch für die Anmeldung zuständig ist.

Das Jugendamt befragt Eltern zur Kinderbetreuung

 

Bonn. 2. März 2017 (mediap). Alle Bonner Eltern von Kindern im Alter bis einschließlich vier Jahren erhalten in den nächsten Wochen Post vom Jugendamt. Sie werden gebeten, an einer Online-Umfrage teilzunehmen. Gestartet wird in Buschdorf, weil die Kinderbetreuung bereits im Bürgerforum vor Ort eine wichtige Rolle gespielt hat. Anschließend wird die Befragung stadtweit durchgeführt.

 

Kinderbetreuungsplätze in der Bundesstadt Bonn sollen möglichst wohnortnah sein und den unterschiedlichen Lebensumständen der Familien entsprechen. Für eine bedarfsgerechte Planung von Betreuungsplätzen in Kindertageseinrichtungen und in Tagespflege benötigt die Stadtverwaltung möglichst genaue Erkenntnisse über die Wünsche der Eltern.

 

Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. “Je mehr Eltern teilnehmen, umso besser können wir den weiteren Ausbau der Betreuungsplätze an die tatsächlichen Bedarfe der Eltern anpassen”, wirbt Jugendamtsleiter Udo Stein für eine hohe Beteiligung an der Online-Befragung.

 

Der Fragebogen zum Betreuungsbedarf kann mit geringem Zeitaufwand beantwortet werden. Die Ergebnisse der Befragung werden anonymisiert ausgewertet.

ENDS-Auftakttreffen am 14. und 15. Juni 2017 in London (GB)

LEATHERHEAD, England, March 1, 2017 /PRNewswire/ — Erste Jahrestagung legt Schwerpunkt auf Branche für elektronische Nikotinabgabesysteme — Am 14. und 15. Juni 2017 treffen sich im Londoner St James’ Court Hotel mehr als 80 Interessenvertreter aus der Branche für elektronische Nikotinabgabesysteme zur ersten Ausgabe der ENDS-Tagung von Smithers Rapra.

Seit dem 19. Mai 2014 sind elektronische Nikotinabgabesysteme durch die Europäische Kommission geregelt. Die “Richtlinie über Tabakerzeugnisse” gilt seit dem 20. Mai. 2016 für alle EU-Mitgliedsstaaten. Auf der ENDS-Tagung im Juni wird unter anderem beleuchtet, wie sich dies in Zukunft auf das eigene Geschäft auswirkt und was man tun muss, um die Compliance zu gewährleisten.

Das Besondere an dieser Tagung ist aber, dass sie sich nicht nur mit dem regulatorischen Umfeld beschäftigt. Die Teilnehmer können sich auch über aktuelle Testverfahren, Normen, Methoden und Anliegen, Materialien und Komponenten für elektronische Nikotinabgabesysteme (ENDS) informieren und sich über die zukünftige Produktentwicklung austauschen.

Vorträge gibt es unter anderem von:

Beryl Keeley, Leiter Notifizierungssystem für E-Zigaretten, MHRA
Tom Pruen, Chief Scientific Officer, ECITA
Ian Fearon, leitender Wissenschaftler und Leiter der klinischen Forschung, British American Tobacco
Nele Zgavc, Programme Manager, Governance & Resilience – Healthcare, British Standards Institute
Vertreter anderer führender Industrieakteure, darunter Hall Analytical, ELiquid Solutions, Eos Scientific, Leadscope und Bibra Toxicology Advice & Consulting.
Neben dem informativen und interessanten Programm sind auf der ENDS-Tagung mehr als acht Stunden speziell für Business Networking reserviert, und Altria wird Poster präsentieren.

Smithers Rapra veranstaltet schon seit langem Tagungen mit Schwerpunkt auf regulatorischen Fragen und Testverfahren wie beispielsweise die renommierte “Extractables & Leachables” und “Global Food Contact”. Die Teilnehmer können zuversichtlich sein, dass sie auf ENDS mit den neuesten und relevantesten Informationen versorgt werden, und sich auf ein ausgezeichnetes Konferenzerlebnis freuen.

Weitere Informationen zu ENDS finden Sie unter http://www.ends-conference.com.

Es werden noch einige wenige Sponsoren und Aussteller gesucht. Interessierte Sponsoren und Aussteller wenden sich bitte an Cherrie Keene, Business Development Manager, unter ckeene@smithers.com. Angemeldete Sponsoren und Aussteller sind unter anderem ELiqud Solutions/Eos Scientific, Leadscope, Broughton Labs und Hall Analytical.

Informationen zu Smithers Rapra

Smithers Rapra ist ein Weltmarktführer im Bereich Kautschuk, Kunststoff und Polymer mit Dienstleistungen in Testverfahren, Beratung, Konferenzen, Schulung, Publikationen und Marktberichten, und das primär für den Medizin-, Industrie-, Automobil- und Konsumgütersektor.

Wie geht das? Bioschnitzel

Vom Ferkel bis zur Theke
Sendetermin: Mittwoch, 08. März 2017 |18:15 Uhr |NDR Fernsehen
Hamburg. 2. März 2017. Jeder Deutsche verspeist jährlich rund 40 Kilogramm Schweinefleisch. Das sind zwei Drittel seines Fleischkonsums. Jedes Jahr werden 58 Millionen Schweine geschlachtet, davon kommen 250.000 aus ökologischer Erzeugung.

Ein Kilogramm Schweinefilet kostet im Discounter 6,99 Euro — im Bioladen geht ein Kilogramm Bioschweinefilet für gut 24 Euro über die Theke. Das Bewusstsein für ökologisch erzeugtes Fleisch wächst – unabhängig vom Geldbeutel. Die Konsumenten wollen wissen, woher die Tiere kommen, die auf ihrem Teller landen. Doch noch ist die Marktaufteilung eindeutig: Alle deutschen Biomäster zusammen haben 2011 etwa 68 Millionen Euro erlöst — die konventionellen hingegen 7,5 Milliarden Euro. Bei der Erzeugung von einem Kilogramm Ökoschnitzel werden ein Viertel der Energie, drei Viertel der Stickstoffbelastung, der Viertel der Treibhausbelastung sowie 100 Gramm Mineraldünger und 1,5 Gramm Pflanzenschutzmittel gegenüber dem konventionell erzeugten Kilogramm Schweineschnitzel eingespart.

Wie geht das ? Bioschnitzel – “Vom Ferkel bis zur Theke” zeigt die gesamte Produktionskette – vom so genannten Natursprung, der Besamung der Sau durch den Eber, bis hin zum Brutzeln des Schnitzels in der Pfanne. Die Doku-Reportage ist unterwegs im schleswig-holsteinischen Jübek auf dem Hof des Ferkelerzeugers Dirk Hensen. Gut 9.000 Tiere leben hier – meistens unter freiem Himmel. Wie geht das ohne Antibiotika?

Außerdem sind wir auf dem Sophienhof von Karsten Dudziak nahe Neustrelitz. Auch hier leben die Schweine in Freilandhaltung. Karsten Dudziak hat vor einigen Jahren seinen Hof von konventioneller auf ökologische Erzeugung umgestellt. Ob er schon im Bio angekommen ist, kann er noch gar nicht sagen, meint er. Das sei ein Prozess.

Wir zeigen, welche Herausforderungen dieser mit sich bringt: Biofutter, Mästung, Biogasanlage, keine Antibiotka. Außerdem sind wir in der Nähe der holländischen Grenze in Wachtendonk am Niederrhein. Hier werden ausschließlich ökologisch erzeugte Tiere geschlachtet. Zurück im mecklenburgischen Bollewick begleitet der Film dann die Zerlegung der Schweinehälften. Das Schnitzel entsteht nämlich erst hier. Und wird anschließend an die Kunden frisch verschickt.

Wie geht das? Bioschnitzel | Vom Ferkel bis zur Theke. Zu sehen ist die Doku-Reportage am Mittwoch, 08. März 2017 um 18.15 Uhr im NDR Fernsehen.

Lambsdorff: EU-Weißbuch wirkt wie Sammelsurium

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Zum Weißbuch der EU-Kommission über die Zukunft der Europäischen Union erklärt das FDP-Präsidiumsmitglied und Vizepräsident des Europäischen Parlaments Alexander Graf Lambsdorff: „Die Kommission muss Ideengeber für die Zukunft Europas sein. Anstatt konkrete Vorschläge für das Europa des Jahres 2030 zu machen, wirkt das Weißbuch mit seinen fünf Szenarien aber wie ein Sammelsurium, in dem sich alle Mitgliedstaaten mit all ihren Befindlichkeiten irgendwie wiederfinden sollen. Das reicht nicht.

 

Die Welt um uns herum ändert sich in rasantem Tempo, zu oft auch noch in die falsche Richtung. Russland, Türkei, Libyen, Afrika, Brexit und Trump definieren das strategische Umfeld der EU, in dem kein einzelner Mitgliedstaat alleine zurechtkommen kann. Die objektive Notwendigkeit für ein starkes handlungsfähiges Europa ist aus Sicht der Freien Demokraten zweifelsfrei gegeben. Gleichzeitig erstarken im Inneren unserer Mitgliedstaaten nationalistisch-sozialistische Kräfte und völkische Gruppierungen, die gegen Minderheiten hetzen, auf Grundfreiheiten pfeifen und die EU abwickeln wollen.

Deshalb: Die Institutionen der EU und die demokratischen Kräfte in Europa dürfen nicht wie ein akademisches Kaninchen vor der politischen Schlange stehen. Wichtiger als ein Thinktank-Papier mit Kommissionsstempel wären Vorschläge für konkrete Schritte. Die Bürgerinnen und Bürger wollen eine EU, die funktioniert und ihren Interessen dient. Aus Sicht der FDP müssen wir uns auf die Bereiche konzentrieren, in denen Europa einen Mehrwert bietet: Sicherheit an unseren Außengrenzen, Schutz vor Terrorismus, Wachstum und sozialer Zusammenhalt in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung, Erschließung neuer Märkte durch Freihandelsabkommen, gerechte Verteilung der Flüchtlinge, Vereinfachung der komplizierten EU-Strukturen und eine erfolgreiche gemeinsame Außenpolitik, die diesen Namen auch verdient.“

Internationaler Frauentag 2017 in Bonn

 

In Kooperation mit den Bonner Frauenorganisationen lädt die Gleichstellungsstelle der Bundesstadt Bonn alle Interessierten am Mittwoch, 8. März 2017, um 16.30 Uhr zu einem abwechslungsreichen Programm ins Frauenmuseum Bonn, Im Krausfeld 10, ein.

 

 

Bonn. 2. März 2017. (mediap). In diesem Jahr begehen die Bonnerinnen den internationalen Frauentag unter dem Motto “Frauen und Macht – lokal und global” im Frauenmuseum. Die Direktorin des Frauenmuseums, Marianne Pitzen, und Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller freuen sich darauf, zu diesem Anlass viele Bonnerinnen begrüßen zu dürfen.

 

 

Bereits im Januar veranstaltete das Netzwerk “Gender@International Bonn” einen Workshop unter dem Leitmotiv “Fifty-fifty bis 2030? Wie können Frauen in einer veränderten Arbeitswelt die Spitze erobern?”. Die Ergebnisse dieses Workshops werden zum internationalen Frauentag vorgestellt.

 

 

Die beteiligten Bonner Frauenorganisationen werden zudem an diesem Tag nicht nur ihre eigene Arbeit, sondern unter dem Motto “Matronen” auch beispielhafte Frauenpersönlichkeiten präsentieren, die sie in ihrer täglichen Arbeit inspirieren und antreiben. Mit “Matronen” sind Frauen gemeint, die durch ihr Vorbild, ihr Wirken und Tun zum Wohle der Gesellschaft beitrugen und heute noch beitragen.

 

 

Die Tanzanimation “Dance!” mit der Tanztherapeutin Marita Hoscheidt und das choreographische Theaterstück “In den Fußspuren der Macht” – die fünf Weisheiten – von und mit Regisseurin Sylvia Oltmanns sowie eine Tombola mit attraktiven Preisen stehen zudem auf dem Programm. Mit viel Zeit zum Kennenlernen, gegenseitigen Austausch und Feiern klingt der internationale Frauentag 2017 im Frauenmuseum Bonn aus.

 

 

 

Das Theater Bonn veranstaltet anlässlich zum Frauentag eine besondere szenische Lesung mit dem Titel “Wie ein Hund ohne Leine” ab 20 Uhr in der Werkstatt, Rheingasse 1. Einen Theaterabend lang beschäftigen sich Schauspielerin Mareike Hein und Regieassistentin Silvana Mammone mit verschiedensten Frauenstimmen, die sich ihrerseits mit Sinnlichkeit, Schönheit, Leben und ihrer gesellschaftlichen Rolle auseinandersetzen. Dabei konfrontieren sie sich ebenfalls mit der Frage nach ihrem eigenen feministischen Bewusstsein. In atmosphärischen Bildern suchen sie letzteres zu beleuchten. Der Eintritt ist frei.

 

 

Zur Information: Das Netzwerk “Gender@International Bonn”

 

 

Das Netzwerk “Gender@International Bonn” besteht mittlerweile seit zwei Jahren. Schlüsselakteure des internationalen Bonn wollen Geschlechtergerechtigkeit von hier aus global voranbringen. Dies soll vor allem im Licht der nachhaltigen Entwicklungsziele der UNO (SDG – Sustainable Development Goals) erfolgen. Mitglieder des Netzwerks sind bisher die Vereinten Nationen (UN Bonn), das Land Nordrhein-Westfalen, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die Deutsche Welle (DW), UN Women Nationales Komitee in Deutschland und die Bundesstadt Bonn.

Parables and Upliftv Interviews Renowned Christian Personalities at NRB

Contact: Jesus Pinango, 561-249-5228

WEST PALM BEACH, Fla., March 1, 2017 /Christian Newswire/ — Parables, the 24/7 network that delivers thought-provoking and inspiring content, and Upliftv, the faith-based network that offers inspirational movies, TV series and documentaries, as well as a variety of ministries, are present at the NRB International Christian Media Convention – Proclaim 17.

During the convention, Parables and Upliftv are conducting uplifting and motivational interviews to well-known Christian personalities, ministers and authors. These sit-down conversations, hosted by Christian singer Tony LeBron, are focused on the latest projects and future plans of each guest.

Among those interviewed at the Parables and Upliftv booth are Jackie Carpenter and Cameron Arnett from the Christian View, radio personality Autumn Miles, producer Paul Blavin and the Christian vocal trio Selah – who talked about the inspiration behind their music and the great joy caused by proclaiming the word of God through their songs. Emmy Awards nominee Corbin Bernsen and former athlete turned actor TC Stalling, also stopped by the booth to share insight into how they are able to spread the word of Christ through film.

Parables and Upliftv also spoke to several renowned authors including Tory Martin – Of Moose and Men, Riva Tims – When it All Comes Together, Robin Bertram – No Regrets, and New York Times bestselling author, TV personality and former Major League Baseball star Daryll Strawberry and his wife Tracy who promoted their latest book Imperfect Marriage, Help for Those Who Think It’s Over.

In addition, Nathan Blair from Behind the Scenes: A High School Story, a documentary style reality show that provides viewers with an unprecedented look behind the challenges of indie filmmaking, and Whitney Lynn from Ignite Your Light Kidz, a fun and educational TV show for children, announced that these series will premiere on Upliftv in the near future.

Parables and Upliftv will continue to conduct interviews throughout the NRB International Christian Media Convention. This year the event is being held at the Orlando World Center Marriott in Orlando, Florida, from February 27 to March 2, 2017.

To learn more about Parables and Upliftv, please visit http://www.parables.tv and http://www.upliftv.com.

Arbeitsmarktzahlen: Bildung ist der beste Garant für ein Leben ohne Sozialleistungen

Berlin. 2. März 2017. (mediap). Der Deutsche Landkreistag hat anlässlich der am Mittwoch Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen auf die Bedeutung einer guten schulischen Ausbildung hingewiesen. Präsident Landrat Reinhard Sager sagte: „Ein guter Schulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung ist der beste Garant dafür, im Leben auf eigenen Füßen stehen zu können. Insofern sind die Länder aufgefordert, ihre Anstrengungen im Bildungsbereich zu intensivieren.“ Ein Zehntel der Hartz IV-Empfänger sei im Alter von 15 bis 24 Jahren und befände sich bereits im Dauerbezug.

 

Die Entwicklung der Empfängerzahlen im SGB II zeigt weiterhin verschiedene Trends: In den Stadtstaaten ist ein stetiger, wenn auch sehr langsamer Rückgang zu verzeichnen. In den östlichen Ländern gibt es einen deutlich stärkeren, ebenfalls stetigen Rückgang, während in den westlichen Flächenländern seit 2013 ein leichter Anstieg der Hilfebedürftigkeit im SGB II festzustellen ist.

 

Die Arbeitslosenquote zeigt einen seit Jahren sinkenden Trend. Im Jahresdurchschnitt 2016 waren 1,87 Mio. Menschen im SGB II-Bezug arbeitslos – allerdings  gab es 5,92 Mio. Bezieher von Leistungen nach dem SGB II. „Der Blick auf das statistische Kriterium ‚Arbeitslosigkeit‘ verstellt den Blick auf die weiterhin große sozialpolitische Herausforderung im Bereich der Langzeitarbeitslosigkeit. Insbesondere junge Menschen, die weder über eine schulische noch über eine berufliche Qualifikation verfügen, weisen ein hohes Risiko auf, dauerhaft die Unterstützung der Jobcenter zu benötigen“, warnt Sager.

 

Bundesweit sind über 10 % der Leistungsempfänger im Alter von 15 bis 24 Jahren und erhalten bereits dauerhaft SGB II-Leistungen. „Daher bedarf es stärkerer Anstrengungen der Länder, um mit Schulabschlüssen die Grundlage für die Zukunft von Jugendlichen zu legen. Wichtig ist zugleich eine Stärkung der Jobcenter sowie der Kinder- und Jugendhilfe, damit kein Jugendlicher verloren geht“, so der DLT-Präsident.